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24 Stunden Auszeit / Allein mitten im Nirgendwo

24 Stunden Auszeit / Allein mitten im Nirgendwo

24 Stunden Auszeit / Allein mitten im Nirgendwo

Den ganzen Tag telefonieren, ein Termin folgt dem Nächsten, keine 5 Minuten Ruhe, dauernd Menschen, immer ist irgend etwas zu tun. Und funktionieren soll ich dabei auch noch zu 100% Prozent… Den ganzen Tag im Dauereinsatz. Irgendwann wird daraus Stress, unguter Stress. Dringend Zeit für weg… Es ist der Weg und nicht das weg. Zeit zum Konzentrieren und Fokussieren. Endlich frei von der andauernden Überreizung und Überflutung.

Manchmal ist das #Ziel einer #Reise ein #Weg. Einfach mal abschalten und den Kopf frei kriegen.

Vorbereitung

Die Vorbereitung geht recht schnell. Reiserucksack, Kühlbox, Getränke, Nahrung, Notebook, Powerbank, Handy & iPad und Bücher. In den Kofferraum kommen eine Matratze, eine Isomatte und ein paar Decken. Ein paar T-Shirts und wenn es wirklich kalt werden sollte noch eine warme Weste. Fertig. Das ist die Zeit für mich und nicht um irgendwie fein in der Öffentlichkeit aufzutreten.

Handy & iPad dienen hauptsächlich für Musik und Podcasts und um jede Menge Notizen zu schreiben. Die meiste Zeit ist der Flugmodus aktiviert.

Himmelsrichtung oder konkretes Ziel auswählen und los gehts…

24 Stunden Auszeit / Allein mitten im Nirgendwo
24 Stunden Auszeit / Allein mitten im Nirgendwo

24 Stunden

24h allein sind richtig lange und bieten viele Möglichkeiten. Es können auch mal 1 1/2 Tage werden. Je nach vorhandener Zeit.

Das Abschalten können in dieser Zeit ist die Hauptaufgabe. Schon bei der Anreise beginnt mal alles mit ordentlich Musik im Auto. Das hilft mir ein bisschen. Wenn ein geeigneter Platz für das Auto gefunden wurde, dann geht es richtig los. Das Allererste was ich mache, ist die Schuhe auszuziehen und Barfuß den Boden berühren oder je nach Lage ins Wasser zu halten.

Es dauert immer ein paar Stunden bis…
… ja, bis mir sogar das Handy und der komplette Alltag egal sind.

Nicht mal mehr WhatsApp schreiben und Fotos posten wie toll es hier, wo auch immer, ist. Dieses ständige Mitteilungsbedürfnis überstehen und unterlassen. Und einfach nur SEIN und ERLEBEN.

Von Wildcampen usw. halte ich gar nichts! Räum auch immer deinen Müll weg! Auf einem Campingplatz gibt es meist auch immer irgendwo ein abgelegenes Platzerl. Entweder schlafe ich im Auto auf einem Platz wo ich vom Besitzer das ok habe oder in einer spontanen Unterkunft. Um direkt am Boden im Freien zu schlafen muss echt alles passen. Da kann schon mal sein, dass einem mitten in der Nacht eine Kröte besuchen kommt und auf das Bein springt. Jep, dann bist du ganz sicher hell wach 😉 Das Auto bietet auch einen optimalen Sonnen- und Windschutz. Auch ein bisschen Regen macht dann nichts. Ungeziefer kommt auch keines rein und du kannst länger schlafen. Ab Sonnenaufgang werden die Bodenbewohner wieder richtig wach und aktiv.

Los gehts! Podcasts liefen fast durch. Meist aber nur in einer Lautstärke, dass der Ton noch verständlich war und die Natur auch noch zu hören war. Setz dich einfach mal 10 Minuten in die Wiese oder den Wald und lasse deinen Gedanken freien Lauf.

Schlafen wenn ich müde bin, essen wenn ich hungrig bin, schreiben wenn ich mir was denke, reden wenn ich was zu sagen habe. Einfach mal hinsetzen und wirken lassen. Ein Buch lesen oder einfach die Natur bewundern.

24 Stunden Auszeit / Allein mitten im Nirgendwo
24 Stunden Auszeit / Allein mitten im Nirgendwo

Besser regelmäßig etwas für mich machen, statt das ganze Jahr auf 14 Tage Urlaub zusammenwarten… Urlaub mache ich dann, wenn ich bereit dafür bin, und nicht dann, wenn es schon höchst überfällig ist.

So ein Ausflug kann gar nicht so teuer sein, wie ein Wochenende mit Party. Hier kannst du dir auch noch jede Menge Geld sparen, dich auf das notwendigste konzentrieren und hast auch noch was davon.

Ohne Zeit

Das einzige Zeitmesswerkzeug ist die Sonne. Das bedeutet auch, nicht dauernd auf die Uhr sehen zu müssen.
Nur der Wind rauscht, die Grillen zirpen und die Vögel zwitschern. In der Nacht herrscht absolute Ruhe. Einfach mal den Ameisen zusehen oder dem Greifvogel, wenn er seine Runden fliegt. Und wenn die Sonne am nächsten Tag am höchsten steht, mach ich mir erst wieder Gedanken um den restlichen Tag und die Heimreise.

Wieder zuhause

Das zurück kommen ist hart, weg ist kein Problem 😉 Es ist alles wie immer. Kaum das Auto abgestellt und zuhause angekommen läuft alles wie immer. In Sekunden sofort zu den alten Gewohnheiten. Das muss vermieden werden. Finde jedes Mal eine Kleinigkeit, die du änderst, wenn du zuhause ankommst. Das kann schon im Alltag geübt werden.

Allein statt einsam

Allein und einsam wird sehr gerne verwechselt bzw. in denselben Topf geworfen. Für mich ist die Einsamkeit eher negativ behaftet. Allein sein kann ich alleine auch. Das ist Zeit für mich ganz alleine. Diese Zeit lässt sich auch mit Partner oder Familie realisieren. 24 Stunden sind immer irgendwie möglich.

Wenn wir neue Wege gehen wollen, müssen wir alte verlassen!

Wenn wir neue Wege gehen wollen, müssen wir alte verlassen!
Wenn wir neue Wege gehen wollen, müssen wir alte verlassen!

Früher hätte ich so ein freies Wochenende in diversen Lokalen mit diverser Begleitung verbracht, nur um die Zeit vergehen zu lassen und mich nicht mit mir zu beschäftigen. Hauptsache die freie Zeit und die Einsamkeit waren bald vorbei und möglichst gut betäubt. Das war damals… Endlich Zeit für mich und Zeit für die Zukunft.

Eigentlich wollte ich diesen Blogeintrag direkt vor Ort auf über 1.000 m Seehöhe schon schreiben. Meist schreibe ich von Unterwegs oder einfach im Freien. Diesmal war mir diese wunderschöne Zeit in diesem Moment zu wichtig um sie dafür zu nützen. Dafür gingen sehr viele andere Sachen.

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