Lost Place Photography Schule an der Hauptstraße in Ungarn inkl. 10 Tipps für Lost Place Fotografie

Lost Place Photography Schule an der Hauptstraße in Ungarn inkl. 10 Tipps für Lost Place Fotografie
Lost Place Fotografie Schule an der Hauptstraße in Ungarn

Bei einem Roadtrip, unter anderem nach Ungarn, entdeckte ich direkt an der Hauptstraße (Fö Utca) diese verlassene Schule. Gegenüber wurde eine neue Gebaut und dieses Gebäude stand einfach leer. Nach Abstimmung mit Einheimischen die perfekte Fotolocation für spannende Fotos. Die Stimmung in solchen Gebäuden ist ganz besonders.

Anbei findest du auch ein paar Ideen für deine Urban Explorer Fotos…

10 Tipps für Lost Place Fotografie

  1. Weitwinkel: oft wirken die extreme Verzerrung und die Weite sehr spektakulär und eindrucksvoll
  2. von tief unten oder oben: extreme Perspektiven sorgen für andere Betrachtung am Objekt.
  3. Location finden: verlassene Plätze sind oft näher als du denkst. Gehe einfach mal bewusst spazieren und beobachte dein direktes Umfeld. In jeder Stadt gibt es einsame Orte die auf deine Erkundung warten. Gebäude, Brücken, Tunnel, Scheunen, Bahnhöfe, …
  4. Blitz: lass den Blitz weg und versuche so viel wie möglich an natürlichen Lichtquellen wirken
  5. Langzeitbelichtung und manuelle Einstellung: Lass den Raum auf dich wirken. Manuelle Einstellung der Kamera, Langzeitbelichtung und HDR sind hier gute Techniken
  6. Vordergrund / Hauptmotiv / Hintergrund: bring tiefe in deine Fotos. Wie hier ein Beispiel kannst du z.B. den Blick des Betrachters entlang eines Stiegengeländers führen oder Objekte im Detail betrachten
  7. Wetter: kann ruhig mal ungemütlich sein 😉 dunkle Wolkenstimmung und sogar Regen kommen bei dieser Art von Fotos sehr gut. Zieh dich warm an…
  8. Regler auf Anschlag: nach den Aufnahmen kannst du in der Bildbearbeitung ruhig die Regler ein bisschen mehr verschieben. Meist vertragen solche Fotos deutlich mehr Schärfe, Kontrast und Dynamik als Fotos von neuen Objekten oder Gebäuden
  9. OK einholen: wie beim Urheberrecht gilt es auch bei Plätzen, Orten oder Gebäuden: Gehört’s nicht dir, gehört’s jemanden anderen! Immer vorher erkundigen und am besten mit Begleitung betreten! Eventuell ist auch ein Property Release notwendig, vor allem wenn du die Fotos weiter gewerblich nutzen möchtest (verkaufen). Genauso wie du professionelle Fotos machst, solltest du auch professionell mit deinem Umfeld umgehen.
  10. Aufpassen: selbst wenn du in Begleitung eines Ortskundigen in solchen Gebäuden unterwegs bis, achte immer auf Boden und Decke! Diesen sehen oft stabiler aus als sie wirklich sind. Auch eine kleine Wasserpfütze kann sich schnell mal zu einem unendlich tiefen Loch darstellen. Nur ein gesunder Fotograf ist ein guter Fotograf 😉

Wünsche dir „Gut Licht“ und viele spannende Motive!

Markus Flicker

Markus Flicker

Markus Flicker – Kreativer Unternehmer mit anhaltender konstruktiver Unzufriedenheit. „Das machen wir schon immer so!“ verursacht erhebliche Kopfschmerzen. Raus aus der Komfortzone und rein in das Leben! Markus Flicker Fotografie // Bildbearbeitung // Workshops // Reisen // Blog Steiermark Österreich // Finden und Erstellen von visuellen Lösungen für dein Unternehmen http://www.markusflicker.com

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