Elevator, Vibes, Urban, Style, Minimalismus, Aufzug – sechs Worte, die das Shooting mit Saskia P. perfekt beschreiben. In einem unscheinbaren Lift in Graz entstand eine Fotoserie, die zeigt, wie aus einem alltäglichen Ort ein visuell kraftvolles Statement werden kann. Der metallische Glanz der Wände, das kühle Deckenlicht und die markante Ästhetik verbinden sich zu einer modernen Hommage an urbane Fotografie.
Hier trifft reduzierter Minimalismus auf starken Style, klare Linien auf mutige Posen. Statt Glamour und künstlicher Beleuchtung steht die Authentizität im Mittelpunkt – roh, direkt und doch elegant. Dieses Shooting beweist, dass Kreativität keine luxuriöse Bühne braucht, sondern nur den richtigen Blick für Licht, Form und Ausdruck.
Ein Fotoshooting mit Saskia P. im Aufzug in Graz
📸 Fotograf: Markus Flicker
📍 Ort: Graz, Österreich
📷 Kamera: Nikon Z50II + 16–50 mm VR bei 16 mm
Ein Aufzug wird zur Bühne
Manchmal braucht es keinen glamourösen Ort, um ein starkes, stilvolles und kreatives Fotoshooting umzusetzen. Dieses Shooting mit Model Saskia P. fand in einem schlichten, modernen Lift in Graz statt – doch das Ergebnis zeigt eindrucksvoll, wie viel Atmosphäre in minimalistischen Räumen steckt.
Die metallischen Wände, das kühle Licht und die klaren Linien des Aufzugs schufen die perfekte Kulisse für ein urbanes, fast futuristisches Portrait-Shooting.
👉 Model: Saskia P.

Technische Umsetzung & Lichtstimmung
Das gesamte Shooting wurde ausschließlich mit der Deckenbeleuchtung des Lifts umgesetzt – keine zusätzlichen Blitze, keine Softboxen. Diese Entscheidung verlieh den Bildern ihren charakteristischen Look:
Ein kühler Blaustich, der an futuristische Filmsets erinnert und Saskia in ein modernes, fast cyberpunkartiges Licht taucht.
Die Reflexionen des Edelstahls erzeugen Tiefe und Komplexität, während das natürliche Lichtspiel Bewegung in die Komposition bringt. Durch die Verwendung des Nikon Z50II Kitobjektivs (16–50 mm VR) bei 16 mm entstand zudem ein leichter Weitwinkel-Look, der die Dynamik des engen Raums unterstreicht.
Outfit & Styling – Urban Chic mit Kontrast
Saskia trägt eine auffällige zweifarbige Hemdbluse in Schwarz und Weiß, die perfekt zum metallischen Setting passt. Die symmetrischen Farbflächen spiegeln das Thema „Dualität“ wider – Licht und Schatten, modern und klassisch, schlicht und auffällig.
Kombiniert wurde das Outfit mit schwarzen Lederleggings und weißen Boots, die nicht nur den urbanen Streetstyle betonen, sondern auch einen modischen Kontrapunkt zur glänzenden Umgebung setzen.
Die Sonnenbrille schließlich gibt Saskia den letzten Hauch Coolness – geheimnisvoll, stark, modern. Sie wirkt wie eine Fashion-Ikone in einem Science-Fiction-Film.
Fotografische Analyse: Licht, Linien und Ausdruck
Das Shooting lebt von der Spannung zwischen Kälte und Emotion.
Während die Umgebung mit ihrer kühlen Farbtemperatur Distanz erzeugt, bringen Saskias Blicke und Gesten Wärme und Charakter in die Szene.
Die Spiegelungen an den Edelstahlwänden schaffen dabei nicht nur Tiefe, sondern eröffnen neue Perspektiven – eine subtile Mehrdimensionalität, die das Auge des Betrachters fesselt.
Das Zusammenspiel von klaren geometrischen Linien und organischer Körperhaltung ist fotografisch besonders reizvoll. Jede Pose spielt mit Struktur und Symmetrie – ein perfektes Beispiel für Minimalismus mit Ausdruckskraft.
Urban Photography – Trends & Inspiration
In einer Zeit, in der künstliche Intelligenz, digitale Kunst und virtuelle Welten die Ästhetik prägen, erlebt authentische, urbane Fotografie ein starkes Comeback.
Statt überinszenierter Studiosets setzen Fotografen vermehrt auf echte Orte mit Charakter – Parkhäuser, Aufzüge, Betonfassaden oder U-Bahn-Stationen.
Diese Orte erzählen Geschichten. Sie sind roh, ehrlich und modern – genau das, was die Social-Media-Generation sucht.
Auch das Spiel mit Neonlicht, Spiegelungen und reduzierten Farbtönen ist ein klarer Trend 2025, inspiriert von Filmen wie Blade Runner oder Drive.
Dieses Shooting mit Saskia P. zeigt eindrucksvoll, wie sich dieser Stil in einer simplen Alltagsumgebung umsetzen lässt – mit Kreativität, Gespür für Licht und einem starken Model.
Kreativität kennt keine Grenzen
Ob im Studio oder im Aufzug – Fotografie ist immer das, was du daraus machst.
Dieses Shooting ist ein Beweis dafür, dass es nicht auf das Equipment oder den Ort ankommt, sondern auf den Blick des Fotografen und die Energie des Moments.
Saskia verkörpert mit ihrer Präsenz genau das, was moderne Portraitfotografie ausmacht: Selbstbewusstsein, Stil und Persönlichkeit.
Und mit nur einer Lichtquelle und einem klaren Konzept kann daraus ein beeindruckendes visuelles Statement entstehen.
37 detaillierte Foto-Tipps und Tricks
🧠 Allgemeine Grundlagen
Nutze das vorhandene Licht bewusst:
Aufzüge haben meist nur eine Deckenbeleuchtung – plane deine Position so, dass das Licht dein Model interessant modelliert.Experimentiere mit Weißabgleich:
Metallische Oberflächen reflektieren Licht kühl – ein manueller Weißabgleich kann helfen, den gewünschten Farbton zu finden (z. B. kühle Blautöne oder warme Kontraste).Nutze Spiegelungen kreativ:
Die Edelstahlwände bieten natürliche Spiegel. Spiele mit Perspektiven, Symmetrien und mehrfachen Spiegelbildern.Verwende einen Weitwinkel (z. B. 16 mm):
Da der Raum eng ist, hilft ein Weitwinkelobjektiv, um mehr Umgebung und Dynamik ins Bild zu bekommen.Vermeide Überbelichtung:
Die Beleuchtung im Lift ist oft grell – prüfe dein Histogramm und belichte lieber leicht unter.Fokussiere auf Details:
Enge Räume eignen sich perfekt für Close-ups – Hände, Accessoires oder Texturen.Nutze den Aufzug als Requisit:
Türen, Knöpfe, Spiegel oder Handläufe können Teil deiner Bildkomposition werden.Spiele mit Perspektiven:
Fotografiere von unten, von oben oder aus der Ecke heraus – das verändert die Wirkung enorm.Achte auf Linienführung:
Die vertikalen und horizontalen Linien des Lifts eignen sich perfekt für geometrische Bildgestaltung.Arbeite mit Schatten und Lichtreflexen:
Kleine Positionsänderungen erzeugen große Lichtunterschiede – nutze das gezielt.
💡 Licht & Farbe
Nutze die Kälte des Lichts als Stilmittel:
Blautöne erzeugen futuristische, urbane Atmosphäre – ideal für Mode- oder Porträtshootings.Setze Farbfolien oder kleine LEDs ein:
Ein RGB-Licht oder eine Smartphone-LED kann Akzente setzen (z. B. Rot oder Lila als Kontrast zu Stahl).Fotografiere bei geschlossener Tür:
Das sorgt für gleichmäßiges Licht und weniger Fremdreflexe von außen.Experimentiere mit der Spiegelung des Lichts:
Die Wände reflektieren Licht in verschiedene Richtungen – bewege dich und beobachte die Veränderungen.Nutze den Bildschirm oder die Handy-Taschenlampe als Zusatzlicht:
Kleine Lichtquellen können tolle Effekte im Gesicht oder auf dem Outfit setzen.High-Key vs. Low-Key:
Probiere helle, cleane Looks (High-Key) oder dunkle, kontrastreiche (Low-Key) für verschiedene Stimmungen.Nutze Neonfarben oder reflektierende Kleidung:
Diese reagieren besonders stark auf das künstliche Licht im Lift.Vermeide direkte Lichtquellen im Bild (wenn nicht gewollt):
Das Deckenlicht kann Blendungen oder harte Hotspots erzeugen.Nimm RAW auf:
So kannst du später den Farbton (z. B. kühl-blau oder warm-golden) präzise anpassen.Nutze das Displaylicht deines Handys als Portraitlicht:
Besonders für weiche Ausleuchtung von Gesichtspartien.
📸 Kreative Perspektiven & Bildideen
Setze dich mit Spiegelungen auseinander:
Du kannst dein Model, dich selbst und die Kamera in ein abstraktes Bild integrieren.Arbeite mit Symmetrie:
Platziere dein Model zentral, nutze die Spiegelung für perfekte Balance.Brich die Symmetrie bewusst:
Schaffe Spannung, indem du das Model leicht versetzt positionierst.Bewege das Model:
Der Lift ist eng – aber eine kleine Bewegung (Schritt, Drehung, Griff zur Brille) bringt Leben ins Bild.Nutze Mode als Stilmittel:
Kontraste wie Schwarz-Weiß-Outfits oder glänzende Stoffe harmonieren mit der metallischen Umgebung.Fotografiere im Spiegel:
Eine klassische, aber immer wieder starke Variante.Arbeite mit Tiefenschärfe:
Offene Blende (z. B. f/2.8) schafft ein sanftes Bokeh trotz enger Umgebung.Integriere Texturen:
Fingerabdrücke, Metallflächen oder Reflektionen können Geschichten erzählen.Experimentiere mit Bewegung:
Leichtes Wippen, Tanzen oder Drehen bringt Dynamik in statische Räume.Nutze die Enge als Konzept:
Hebe die räumliche Begrenzung hervor – als Metapher für Urbanität, Isolation oder Stil.
🧍♀️ Model- & Posing-Tipps
Achte auf Körperhaltung:
Auf engem Raum wirken aufrechte Posen stark – vermeide zu viele verschränkte Arme.Nutze den Handlauf als Requisite:
Anlehnen, Halten oder Balancieren schafft natürliche Körperspannung.Spiele mit Accessoires:
Brillen, Taschen, Hüte oder Schmuck erzeugen Abwechslung im Motiv.Nutze Spiegelungen für Doppelportraits:
Das Model kann sich selbst „anschauen“ – stark für emotionale Shots.Zeig Emotionen:
Selbstbewusst, geheimnisvoll, nachdenklich – der Aufzug bietet viele narrative Möglichkeiten.Arbeite mit Blickrichtungen:
Kamera, Spiegel oder Decke – der Blick lenkt die Geschichte des Bildes.Halte die Stimmung locker:
Ein Aufzug kann schnell steril wirken – bring durch Haltung und Lächeln Authentizität hinein.
Ein Aufzug ist eigentlich das Gegenteil von Freiheit: wenig Raum, klare Regeln, ein kurzer Moment zwischen zwei Stockwerken. Und genau deshalb eignet er sich so gut als Bühne. Denn wo die Umgebung nicht ablenkt, wird alles, was du ins Bild bringst, automatisch wichtiger: Haltung, Blick, Styling, Rhythmus, Licht. Ein Lift zwingt dich, Entscheidungen zu treffen – und genau daraus entsteht eine starke, wiedererkennbare Bildsprache.
Das Shooting mit Saskia P. zeigt das perfekt: Urbaner Minimalismus wirkt nicht “leer”, sondern präzise. Jede Linie hat eine Funktion, jede Reflexion erzählt mit. Und je reduzierter der Ort, desto mehr Gewicht bekommt die Energie vor der Kamera.
Der Aufzug als Story: Zwischen Ankommen und Aufbrechen
Was an Elevator-Shootings so reizvoll ist: Sie sind immer “dazwischen”. Das macht sie automatisch erzählerisch. Du kannst dieses Dazwischen bewusst nutzen und jede Bildserie wie eine kleine Geschichte denken – ohne dass du dafür eine echte Handlung brauchst.
Ein paar Story-Richtungen, die in einem Lift fast immer funktionieren:
Die Unnahbare: Sonnenbrille, klare Posen, wenig Emotion nach außen – dafür Spannung im Blick. Der Lift wird zum privaten Raum in der Öffentlichkeit.
Die Beobachtete: Spiegelungen, angeschnittene Perspektiven, Kamera leicht seitlich – als wäre jemand zufällig Zeuge eines Moments.
Die Power-Ikone: Zentraler Stand, symmetrische Linien, “Boss”-Vibes. Der Lift wird zur Laufsteg-Kabine.
Die Verletzliche: Reduzierte Gesten, Nähe, Details (Hand, Kragen, Lippen, Atmung). Der sterile Raum verstärkt die Emotion.
Wenn du das vorab definierst, wird die Serie automatisch runder: Posen, Ausschnitte und Bearbeitung zahlen auf dieselbe Stimmung ein.
Minimalismus heißt nicht wenig – sondern “nichts Unnötiges”
Viele verwechseln Minimalismus mit “einfach”. In Wahrheit ist Minimalismus anspruchsvoll, weil er keine Fehler versteckt. Im Lift ist alles sofort sichtbar: Fingerabdrücke, schiefe Linien, harte Schatten, ungünstige Kopfhaltung, unruhige Hände.
Minimalistische Serien gewinnen, wenn du konsequent aussortierst:
Keine zufälligen Elemente im Bildrand (Taschen, Kabel, Sticker, Notizen).
Keine Posen, die “irgendwie nett” sind – nur Posen, die Aussage haben.
Keine Variationen, die sich zu ähnlich sind – lieber weniger Bilder, dafür jede Aufnahme mit klarer Begründung.
Die besten Elevator-Serien wirken, als wäre jedes Bild eine gezielte Design-Entscheidung – nicht wie “wir haben halt im Aufzug fotografiert”.
Wie du aus dem engen Raum maximale Vielfalt holst
Der Trick ist, nicht den Ort zu wechseln – sondern die Beziehung zwischen Kamera, Model und Raum.
1) Distanz verändert Dominanz
Nah dran (Kopf/Schultern): Intim, stark, ikonisch.
Halbnah (bis Hüfte): Mode, Haltung, Präsenz.
Ganzkörper: Architektur + Person, “Editorial”-Charakter.
Selbst im gleichen Aufzug wirken diese drei Distanzen wie drei verschiedene Sets.
2) Winkel verändert Stimmung
Leicht von unten: Macht, Coolness, Fashion-Poster.
Auf Augenhöhe: Direktheit, Authentizität.
Leicht von oben: Verletzlichkeit, Nachdenklichkeit.
3) Achsenwechsel bringt “neue Räume”
Dreh dich nicht nur mit dem Model – dreh die Achse. Einmal frontal zur Tür, einmal diagonal aus der Ecke, einmal parallel zur Seitenwand. Deine Serie bekommt dadurch ein eigenes visuelles Tempo.
Spiegelungen als Stilmittel: Mehrdimension statt “Spiegel-Selfie”
Edelstahlwände sind nicht nur Hintergrund, sondern ein zweites Motiv. Spiegelungen sind dann am stärksten, wenn sie nicht einfach nur “Model im Spiegel” zeigen, sondern etwas aufbrechen:
Doppelung: Model schaut in die Kamera, Spiegelbild schaut weg.
Fragmentierung: Nur ein Auge oder nur die Brille in der Reflexion.
Abstraktion: Reflexionen als Linien und Flächen, Gesicht nur angedeutet.
Tiefe: Spiegelung erzeugt einen “zweiten Raum”, obwohl der Lift klein ist.
Wichtig ist dabei: Spiegelungen wirken am hochwertigsten, wenn sie klar geführt sind. Ein Spiegelbild, das zufällig irgendwo auftaucht, wirkt schnell chaotisch. Nutze Reflexionen wie ein Designer: bewusst platzieren, bewusst abschneiden.
Styling als Grafik: Warum Schwarz/Weiß so gut funktioniert
Das Outfit bei Saskia (Schwarz-Weiß oben, schwarze Lederleggings, weiße Boots) ist mehr als Mode – es ist Bildgestaltung. Gerade im metallischen Raum funktionieren grafische Kontraste extrem gut, weil sie:
Linien im Raum aufnehmen,
den Blick des Betrachters steuern,
und eine “clean” wirkende Modernität erzeugen.
Wenn du diesen Look weiterdenken willst, funktionieren in Aufzügen besonders gut:
Monochrom (alles in Schwarz / alles in Weiß): sehr editorial, sehr minimal.
Ein einziger Akzent (z. B. nur rote Lippen oder nur eine farbige Jacke): wirkt wie ein Plakat.
Reflektierende Materialien (Lack, Leder, Satin, metallische Details): sprechen mit den Wänden.
Strenge Silhouetten (Blazer, Mantel, klare Schultern): ergänzen die geometrische Umgebung.
Und: Accessoires sind im Lift Gold wert. Weil der Raum wenig bietet, kann ein einziges Element (Brille, Ohrringe, Tasche) die gesamte Bildwirkung kippen – in “Street”, “Sci-Fi”, “High Fashion” oder “Casual”.
Posing im Lift: Kleine Gesten, große Wirkung
Auf engem Raum braucht es keine großen Bewegungen – im Gegenteil: Zu viel wirkt schnell unruhig. Elevator-Posing ist eher wie Schauspiel für die Kamera: minimal, kontrolliert, präzise.
Posen-Ideen, die fast immer funktionieren:
Anlehnen an die Wand, Kinn leicht runter, Blick nach oben → Coolness.
Eine Hand am Handlauf, die andere locker → Spannung ohne Chaos.
Brille anheben / Brille absetzen → Bewegung mit “Frame”.
Jacke/Hemdkragen richten → elegant und natürlich.
Blick zur Decke / zum Display / zu den Knöpfen → Story ohne Requisite.
Schritt nach vorne, als würde die Tür gleich aufgehen → “Moment before”.
Wichtig: Hände sind im Lift besonders präsent. Wenn sie “nichts tun”, wirken sie oft verkrampft. Gib ihnen Aufgaben: Handlauf, Brille, Kragen, Tasche, Knöpfe, Haare.
Bildkomposition: Linienführung als unsichtbarer Regisseur
Im Aufzug ist fast alles Geometrie: Kanten, Rahmen, Panels, Türspalten. Nutze das als Führungssystem.
Symmetrie: Model genau mittig – wirkt ikonisch, stark, “Poster”.
Leicht versetzt: schafft Spannung, wirkt moderner und “editorial”.
Rahmen im Rahmen: Türrahmen oder Spiegelkanten wie ein natürlicher Bilderrahmen.
Fluchtlinien: Wände laufen nach hinten – perfekt, um den Blick aufs Model zu ziehen.
Ein Tipp, der sofort Qualität bringt: Achte bewusst darauf, dass vertikale Linien im Bild wirklich vertikal sind (oder bewusst schräg). “Fast gerade” wirkt wie ein Fehler. “Klar schräg” wirkt wie Stil.
Bildauswahl und Reihenfolge: So wird es eine Serie statt Einzelbilder
Viele Shootings scheitern nicht an den Fotos, sondern an der Präsentation. Eine starke Elevator-Serie lebt vom Rhythmus:
Opener: das stärkste, klarste Bild (oft symmetrisch, ikonisch).
Variation: gleicher Look, anderer Blick oder anderer Crop.
Detail: Hände, Brille, Stoff, Boots – kurze visuelle Pause.
Experiment: Spiegelung, schräger Winkel, Bewegung.
Close: emotional oder besonders clean – etwas, das hängen bleibt.
So entsteht eine Bildstrecke, die sich wie ein Moodboard liest – und nicht wie eine unsortierte Galerie.
Bearbeitungsideen (ohne Technik-Overkill)
Da ihr den kühlen Charakter schon im Originallicht habt, ist weniger oft mehr. Elevator-Looks profitieren von:
kontrollierten Highlights (Deckenlicht nicht “ausfressen” lassen),
klaren Kontrasten (damit Metall nicht matschig wird),
einheitlicher Farbtemperatur (damit die Serie zusammenhält),
leichtem “Clean”-Finish (wenig Haut-Glättung, eher grafisch als beauty).
Wenn du willst, kannst du die Serie auch in zwei Richtungen splitten:
Futuristisch-kühl (Blautöne betonen, Stahl “singen” lassen)
Cinematic-warm (Kontrast zwischen kühlem Raum und wärmerer Haut)
Wichtig ist nur: Entscheide dich pro Serie für eine Handschrift – nicht jedes Bild anders.
Fazit: Ein Lift ist kein Notnagel – er ist ein Konzept
Das Spannende an dieser Location ist nicht, dass sie “praktisch” ist. Sondern dass sie eine Bildsprache erzwingt: reduziert, grafisch, urban, selbstbewusst. Du bekommst automatisch eine Bühne, die modern wirkt – ohne Kulissenbau, ohne Overproduction, ohne Ablenkung.
Und genau das macht Elevator-Shootings so stark: Sie wirken wie Modefotografie, aber bleiben ehrlich. Sie wirken wie Kunst, aber entstehen mitten im Alltag. Und wenn Model und Fotograf dabei so klar auftreten wie Saskia P. und Markus Flicker, dann wird aus einem unscheinbaren Lift ein Statement.
Checkliste: Elevator-Shooting (ohne Zusatzlicht)
Vorbereitung
Outfit(s) mit starken Kontrasten oder klarer Silhouette gewählt
Accessoires geplant (z. B. Sonnenbrille, Schmuck, Tasche)
Lift/Location kurz gecheckt: Spiegel, Wände, Licht, störende Sticker
Bildstil festgelegt: clean-minimal / futuristisch / cinematic / street
Vor Ort
Deckenlicht getestet (Hotspots? harte Schatten?)
Weißabgleich bewusst entschieden (neutral oder bewusst kühl)
Reflexionen kontrolliert (Kamera/du selbst nicht störend im Bild)
Linien im Sucher geprüft (wirklich gerade oder bewusst schräg)
Serienplan im Kopf: Opener → Variation → Detail → Experiment → Close
Posing & Ausdruck
Hände “beschäftigt” (Handlauf, Brille, Kragen, Knöpfe)
Drei Distanzen fotografiert (Close, halbnah, ganzkörper)
Drei Blickrichtungen variiert (Kamera, Spiegel, Off-Screen)
Mindestens 1–2 Bewegungsmomente eingebaut (Schritt, Drehung, Brille)
Emotionen bewusst gesetzt (cool, geheimnisvoll, soft, stark)
Bildauswahl & Look
Wiederholungen aussortiert (jede Aufnahme muss einen Grund haben)
Einheitlicher Farblook über die Serie
Highlights kontrolliert (Deckenlicht, Reflexe)
Reihenfolge so gebaut, dass die Serie “fließt”






