Die Bedeutung von Firmenfotos für dein Geschäft in Raaba, Graz
In der heutigen digitalen Welt spielt die visuelle Darstellung deines Unternehmens eine entscheidende Rolle, um Kunden anzusprechen und einen professionellen ersten Eindruck zu hinterlassen. Firmenfotos, insbesondere Bilder von deinem Büro, Geschäftslokal oder der gesamten Bürofläche, können eine enorm wichtige Funktion in deinem Marketingmix einnehmen. Insbesondere im dynamischen Umfeld von Raaba, einem stetig wachsenden Stadtteil von Graz, wird es immer wichtiger, sich optisch von der Konkurrenz abzuheben. Hierbei kommt es nicht nur auf die Qualität der Fotos an, sondern auch darauf, wie du dein Geschäftsumfeld präsentierst.
Warum professionelle Fotos in Raaba unverzichtbar sind
Die Fotografie deines Geschäftslokals, der Bürofläche und des gesamten Geschäftsumfelds ermöglicht es dir, deine Markenidentität zu unterstreichen. Hochwertige Bilder wecken Vertrauen bei potenziellen Kunden und vermitteln einen authentischen Eindruck deines Unternehmens. Dein Büro in Raaba oder Graz sollte dabei als Erweiterung deines Markenimages dienen. Es lohnt sich also, auf professionelle Werbefotos zu setzen, um dein Geschäft optimal zu präsentieren.
Mit Hilfe von geschickten Perspektiven, Lichtverhältnissen und der richtigen Bildkomposition können Fotos von deinem Büro in Raaba eine einladende Atmosphäre kreieren und Professionalität ausstrahlen. Potenzielle Kunden erhalten durch ansprechende Firmenfotos einen Einblick in dein Unternehmen, noch bevor sie es betreten, und bekommen eine Vorstellung davon, wie du deine Marke lebst.
Tipps und Tricks für gelungene Firmenfotos
- Das richtige Licht nutzen: Natürliches Licht bringt die besten Ergebnisse. Große Fenster und offene Räume in deinem Büro in Raaba, Graz, sorgen für helle und freundliche Bilder, die einladend wirken. Vermeide künstliche Beleuchtung oder blitzen, um einen natürlichen Look zu erzeugen.
- Auf die Raumgestaltung achten: Ein aufgeräumtes und stilvoll eingerichtetes Büro schafft nicht nur eine angenehme Arbeitsatmosphäre, sondern auch hervorragende Voraussetzungen für ansprechende Fotos. Denk daran, dass minimalistische und strukturierte Umgebungen professioneller wirken.
- Farbkonzepte einbinden: Die Farben deiner Büroeinrichtung sollten deine Corporate Identity widerspiegeln. Bilder von gut durchdachten Farbschemata wirken harmonisch und unterstreichen deine Markenbotschaft.
- Das Geschäftsumfeld miteinbeziehen: Raaba ist ein wachsender Stadtteil von Graz, und das Umfeld deines Büros kann ebenfalls eine Rolle in der Fotografie spielen. Zeig, wie gut dein Geschäftslokal in das urbane Umfeld eingebettet ist, und setze Highlights durch interessante architektonische Elemente oder die landschaftliche Umgebung.
- Persönlichkeit zeigen: Mitarbeiter und Teammitglieder in die Fotos zu integrieren, verleiht deinem Unternehmen ein menschliches Gesicht. Authentische, lebendige Bilder von deinem Team in Aktion hinterlassen bei den Betrachtern einen bleibenden Eindruck. Deine Kunden sollen sich vorstellen können, mit den abgebildeten Personen zu arbeiten.
- Raum für Details schaffen: Oft machen die kleinen Details den Unterschied. Accessoires, Pflanzen oder Kunstwerke im Büro verleihen den Fotos mehr Charakter und lassen das Umfeld persönlicher und greifbarer wirken.
- Verschiedene Perspektiven testen: Fotografiere nicht nur aus Augenhöhe. Probiere unterschiedliche Winkel und Perspektiven aus, um die Dynamik des Raums zu zeigen. Die Tiefe eines Raumes lässt sich zum Beispiel gut mit Weitwinkelaufnahmen betonen.
- Die Einrichtung gezielt auswählen: Moderne, ergonomische Möbel, klare Linien und funktionale Einrichtungsgegenstände lassen dein Büro besonders professionell wirken. Solche Details können in den Firmenfotos den Eindruck vermitteln, dass du Wert auf eine hochwertige Arbeitsumgebung legst.
- Räumliche Akzente setzen: Wenn dein Büro in Raaba besondere Merkmale wie Glaswände, moderne Technologie oder spezielle Design-Elemente hat, sollten diese ins Bild gesetzt werden. Sie helfen, deinem Büro einen individuellen Charakter zu verleihen und heben es von anderen ab.
- Die Wirkung von Außenaufnahmen nicht unterschätzen: Dein Geschäftsumfeld besteht nicht nur aus dem Innenraum. Außenaufnahmen deines Gebäudes oder der Umgebung können ebenso bedeutend sein, um potenziellen Kunden eine Vorstellung davon zu geben, wo sie dich finden können und wie du dein Geschäft präsentierst.
Ideen für einzigartige Werbefotos
Besondere Kreativität kann dabei helfen, deine Werbefotos wirklich einzigartig zu machen. Überlege dir, ob du spezielle Themen oder saisonale Akzente in deine Fotos integrierst. Beispielsweise können saisonale Dekorationen oder spezielle Aktionen in deinem Büro visualisiert werden, um die Fotos abwechslungsreicher zu gestalten. Ebenso können Team-Events, Meetings oder Workshops bildlich festgehalten werden, um Dynamik und Lebensfreude in den Arbeitsalltag zu transportieren.
Auch wenn es um die Darstellung deines Geschäfts geht, solltest du an deine Zielgruppe denken. Je nachdem, ob du in Raaba oder Graz B2B- oder B2C-Kunden ansprechen möchtest, sollten deine Firmenfotos darauf abgestimmt werden. Für Geschäftskunden kannst du dich auf formellere Bilder konzentrieren, während du bei Endverbrauchern gerne lockere und kreative Fotos nutzen kannst.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Einbindung von Technologie. Heutzutage sind Unternehmen darauf angewiesen, modernste Technik zu nutzen. Fotos, die zeigen, dass dein Büro mit den neuesten technologischen Lösungen ausgestattet ist, können einen innovativen und zukunftsorientierten Eindruck erwecken.
Obwohl ein Fazit an dieser Stelle ausbleibt, so wird deutlich, wie viele verschiedene Aspekte bei der Erstellung von Firmenfotos berücksichtigt werden sollten. Die Auswahl von Licht, Perspektive, Einrichtung und sogar der Mitarbeiterpräsenz ist entscheidend, um dein Büro in Raaba oder Graz bestmöglich darzustellen. Wer diese Tipps beherzigt und auf hochwertige, kreative Fotografien setzt, kann sich gegenüber der Konkurrenz abheben und einen bleibenden Eindruck bei seinen Kunden hinterlassen.
Die Kraft visueller Eindrücke sollte keinesfalls unterschätzt werden, insbesondere wenn es darum geht, dein Geschäftsumfeld in Raaba als attraktiven Ort für Kunden und Partner zu präsentieren.
Wie du mit Firmenfotos eine konsistente visuelle Markenwelt aufbaust
Professionelle Firmenfotografie endet nicht damit, dass du einige schöne Bilder von deinem Büro, deinen Mitarbeitern oder deinen Produkten erhältst. Besonders wertvoll werden die Aufnahmen dann, wenn sie miteinander eine einheitliche visuelle Sprache bilden. Genau dadurch entsteht eine Bildwelt, die dein Unternehmen über längere Zeit hinweg wiedererkennbar macht.
Wenn du beispielsweise deine Büroräume, Besprechungssituationen, Mitarbeiterporträts, Detailaufnahmen und Außenansichten fotografieren lässt, solltest du diese Motive nicht als voneinander getrennte Einzelbilder betrachten. Überlege dir stattdessen, welchen gemeinsamen Eindruck alle Fotografien vermitteln sollen.
Möchtest du modern und technologisch wirken? Soll dein Unternehmen eher warm, persönlich und zugänglich erscheinen? Stehen Präzision, Qualität und hochwertige Verarbeitung im Mittelpunkt? Oder möchtest du Innovation und Dynamik transportieren?
Je genauer du diese Fragen beantwortest, desto leichter kannst du gemeinsam mit dem Fotografen eine konsistente Bildsprache entwickeln.
Dabei spielen beispielsweise folgende Elemente zusammen:
- Kameraperspektive
- Brennweite
- Lichtcharakter
- Kontrast
- Farbstimmung
- Hintergrundgestaltung
- Bildausschnitt
- Kleidung der Mitarbeiter
- Einrichtung
- verwendete Materialien
- Positionierung von Personen und Produkten
Wenn sich diese Faktoren durch deine gesamte Unternehmensfotografie ziehen, entsteht Wiedererkennbarkeit. Deine Website, Social-Media-Kanäle, Broschüren und Präsentationen wirken dadurch nicht wie eine zufällige Sammlung unterschiedlicher Bilder, sondern wie Bestandteile einer professionell aufgebauten Marke.
Erzähle mit deinen Bildern eine Geschichte
Eine besonders wirkungsvolle Firmenreportage erzählt eine Geschichte.
Du kannst deine Kunden beispielsweise bereits fotografisch durch dein Unternehmen führen. Die erste Aufnahme zeigt vielleicht das Gebäude von außen. Danach folgt der Eingangsbereich. Anschließend sieht man Mitarbeiter bei ihrer Arbeit, Besprechungssituationen, besondere Details und schließlich Produkte oder Dienstleistungen.
So entsteht eine visuelle Reise.
Gerade bei einem Unternehmen mit modernen Büroräumen oder einer hochwertigen Einrichtung kannst du damit sehr viel Atmosphäre transportieren. Der Betrachter bekommt nicht nur einzelne Räume zu sehen, sondern entwickelt ein Gefühl dafür, wie es ist, dein Unternehmen zu besuchen oder mit deinem Team zusammenzuarbeiten.
Eine mögliche fotografische Reihenfolge könnte so aussehen:
Außenaufnahme → Eingang → Empfang → Arbeitsbereiche → Mitarbeiter → Meetings → Detailaufnahmen → Produkte → besondere Architektur → Abschlussmotiv
Eine solche Serie eignet sich hervorragend für eine Unternehmenswebsite, weil die Bilder miteinander verbunden wirken.
Zeige nicht nur Räume, sondern deren Funktion
Ein häufiger Fehler bei Büroaufnahmen besteht darin, ausschließlich leere Räume zu fotografieren.
Natürlich sind hochwertige Architektur- und Innenraumaufnahmen wichtig. Doch Räume gewinnen zusätzlich an Bedeutung, wenn sichtbar wird, wofür sie tatsächlich genutzt werden.
Ein Konferenzraum kann beispielsweise vollkommen anders wirken, wenn darin ein echtes Meeting stattfindet.
Eine Lounge wird lebendiger, wenn Mitarbeiter dort miteinander sprechen.
Ein Arbeitsplatz erhält mehr Persönlichkeit, wenn jemand konzentriert arbeitet.
Ein Präsentationsbereich wird verständlicher, wenn dort Produkte vorgestellt werden.
Dadurch beantwortest du mit deinen Bildern automatisch Fragen, die potenzielle Kunden, Bewerber oder Geschäftspartner möglicherweise haben:
Wie arbeitet dieses Unternehmen?
Wie sehen die Menschen dort aus?
Wie modern ist die Arbeitsumgebung?
Wie professionell wirkt die Organisation?
Welche Atmosphäre herrscht im Unternehmen?
Genau darin liegt einer der größten Vorteile authentischer Businessfotografie.
Fotografiere echte Arbeitssituationen statt gestellter Szenen
Menschen erkennen sehr schnell, wenn eine Situation ausschließlich für die Kamera inszeniert wurde.
Ein Mitarbeiter, der mit einem leeren Blatt Papier vor einem Bildschirm sitzt und demonstrativ lächelt, wirkt meistens deutlich weniger glaubwürdig als jemand, der tatsächlich einer Tätigkeit nachgeht.
Versuche deshalb, reale Arbeitsabläufe zu integrieren.
Du kannst beispielsweise fotografieren, wie jemand:
- einen Entwurf bespricht,
- an einem Bildschirm arbeitet,
- Materialien prüft,
- Produkte präsentiert,
- mit Kollegen diskutiert,
- telefoniert,
- eine Präsentation vorbereitet,
- einen Kunden empfängt,
- Details kontrolliert oder
- gemeinsam mit anderen eine Entscheidung trifft.
Der Fotograf kann diese Situationen anschließend leicht steuern, ohne ihre Natürlichkeit vollständig zu verlieren.
Manchmal genügt bereits eine kleine Veränderung der Position oder des Blickwinkels, damit aus einer echten Arbeitssituation gleichzeitig ein professionelles Werbefoto entsteht.
Plane unterschiedliche Bildformate bereits während des Shootings
Ein Punkt, der häufig erst nach dem Fotoshooting bemerkt wird, betrifft das Bildformat.
Eine Aufnahme kann auf einer Website hervorragend funktionieren und für Instagram vollkommen ungeeignet sein.
Deshalb solltest du bereits beim Fotografieren überlegen, wo deine Bilder später eingesetzt werden.
Du benötigst möglicherweise:
Querformatige Bilder
Diese eignen sich besonders für Webseiten, Header, Präsentationen oder Broschüren.
Hochformatige Bilder
Sie funktionieren hervorragend auf mobilen Webseiten, bei Social-Media-Beiträgen oder für Mitarbeiterporträts.
Quadratische Bilder
Diese können für bestimmte Social-Media-Plattformen oder Mitarbeiterübersichten praktisch sein.
Sehr breite Aufnahmen
Sie eignen sich beispielsweise als Titelbilder oder große Website-Banner.
Besonders sinnvoll ist es, wichtige Motive mehrfach aufzunehmen.
Der Fotograf kann dasselbe Motiv beispielsweise einmal enger und einmal deutlich weiter fotografieren. Dadurch bleibt später Platz für Überschriften, Logos oder andere grafische Elemente.
Denke an sogenannten Negativraum
Negativraum bezeichnet freie Bereiche innerhalb eines Bildes.
Diese Bereiche können später enorm wertvoll sein.
Stell dir beispielsweise eine Person vor, die rechts im Bild steht, während links eine ruhige Wand oder ein unscharfer Hintergrund zu sehen ist. Dieser freie Bereich kann später problemlos für einen Werbetext oder eine Überschrift genutzt werden.
Wenn jedes Bild vollständig mit Personen, Möbeln und anderen Elementen gefüllt ist, wird die grafische Weiterverarbeitung deutlich schwieriger.
Teile deinem Fotografen deshalb mit, wenn die Aufnahmen später für Werbung, Webseiten oder Kampagnen verwendet werden sollen.
Er kann die Komposition entsprechend anpassen.
Entwickle eine Shotlist für dein Unternehmen
Eine Shotlist ist eine vorher festgelegte Liste der Bilder, die während eines Shootings entstehen sollen.
Sie verhindert, dass wichtige Motive vergessen werden.
Gerade bei größeren Unternehmen oder umfangreichen Büroräumen kann ein Fotoshooting schnell unübersichtlich werden. Mit einer strukturierten Shotlist behältst du den Überblick.
Du könntest beispielsweise folgende Kategorien festlegen:
Gebäude
- Außenansicht
- Eingang
- Beschilderung
- Firmenlogo
- Architekturdetails
- Umgebung
Büroräume
- Empfang
- Großraumbüro
- Einzelarbeitsplätze
- Meetingräume
- Aufenthaltsbereiche
- Präsentationsflächen
Mitarbeiter
- Einzelporträts
- kleine Teams
- Meetings
- Gespräche
- Arbeitssituationen
- spontane Momente
Details
- Materialien
- Möbel
- technische Ausstattung
- Branding
- Dekoration
- besondere Designelemente
Werbemotive
- Produkte
- Produktdetails
- Anwendungssituationen
- Imagebilder
- Motive mit freiem Platz für Text
Eine solche Liste bedeutet nicht, dass jedes Bild streng geplant werden muss. Vielmehr bildet sie ein Grundgerüst, innerhalb dessen spontan weitere interessante Motive entstehen können.
Mitarbeiter richtig auf ein Fotoshooting vorbereiten
Menschen vor der Kamera sind häufig wesentlich nervöser als erwartet.
Das gilt selbst für Personen, die beruflich sehr selbstbewusst auftreten.
Deshalb solltest du deine Mitarbeiter rechtzeitig informieren und ihnen erklären, was während des Shootings passieren wird.
Hilfreich ist eine kurze Information einige Tage vorher.
Darin kannst du erklären:
- wann fotografiert wird,
- welche Bereiche betroffen sind,
- welche Kleidung empfehlenswert ist,
- wie lange einzelne Aufnahmen ungefähr dauern,
- wofür die Bilder verwendet werden und
- ob Porträts geplant sind.
Besonders bei Gruppenbildern lohnt es sich, Kleidung vorher etwas abzustimmen.
Das bedeutet nicht, dass alle identisch gekleidet sein müssen. Zu viele starke Muster, große Logos oder extrem unterschiedliche Farben können allerdings vom eigentlichen Motiv ablenken.
Eine gewisse visuelle Harmonie verbessert deshalb häufig das Ergebnis.
Räume fotografisch größer und ruhiger wirken lassen
Räume werden von der Kamera anders wahrgenommen als vom menschlichen Auge.
Ein Büro, das vor Ort großzügig wirkt, kann auf einem Foto plötzlich eng erscheinen.
Deshalb ist die Wahl der Kameraposition besonders wichtig.
Türrahmen, Möbelkanten und architektonische Linien können genutzt werden, um den Blick des Betrachters durch das Bild zu führen.
Gleichzeitig solltest du darauf achten, Räume nicht künstlich größer erscheinen zu lassen, als sie tatsächlich sind.
Extrem weitwinklige Objektive können zwar spektakuläre Bilder erzeugen, führen jedoch schnell zu starken Verzerrungen.
Die bessere Lösung besteht häufig darin, sorgfältig einen Standort zu suchen, von dem aus Tiefe und Struktur des Raumes sichtbar werden.
Nutze Linien und Architektur für die Bildgestaltung
Moderne Bürogebäude bieten häufig sehr interessante geometrische Strukturen.
Glasflächen, Türen, Deckenlinien, Treppen, Möbel oder Fensterfronten können genutzt werden, um das Auge durch das Bild zu führen.
Solche sogenannten führenden Linien geben einem Foto Struktur.
Eine lange Tischkante kann beispielsweise direkt auf eine Person oder ein Produkt zulaufen.
Ein Flur kann Tiefe erzeugen.
Symmetrische Architektur kann Ruhe und Ordnung vermitteln.
Diagonale Linien erzeugen dagegen häufig mehr Dynamik.
Gerade moderne Unternehmensarchitektur bietet deshalb zahlreiche Möglichkeiten für interessante Bildkompositionen.
Details können deine Qualität sichtbar machen
Große Übersichtsaufnahmen erzählen, wie dein Unternehmen aussieht.
Detailaufnahmen erzählen dagegen, worauf du Wert legst.
Das können Materialien, Oberflächen, Verarbeitung, technische Komponenten oder kleine Gestaltungselemente sein.
Wenn hochwertige Möbel, besondere Stoffe oder präzise gefertigte Elemente Teil deiner Unternehmenswelt sind, solltest du diese bewusst fotografieren.
Nahaufnahmen erzeugen außerdem Abwechslung innerhalb einer Bildserie.
Eine Bildstrecke aus ausschließlich großen Raumaufnahmen kann schnell monoton wirken. Wechselst du dagegen zwischen Übersichten, mittleren Einstellungen und Nahaufnahmen, entsteht ein wesentlich dynamischerer visueller Rhythmus.
Fotografiere für Kunden und Bewerber
Firmenfotografie richtet sich längst nicht mehr ausschließlich an potenzielle Kunden.
Auch zukünftige Mitarbeiter informieren sich intensiv darüber, wie ein Unternehmen aussieht und wie dort gearbeitet wird.
Deine Bilder können deshalb gleichzeitig Teil deines Employer Brandings sein.
Zeigst du moderne Arbeitsplätze, angenehme Besprechungsbereiche, gemeinsame Kommunikation und eine professionelle Atmosphäre, vermittelst du Interessenten bereits vor einer Bewerbung einen Eindruck von deinem Unternehmen.
Besonders interessant sind Bilder, die Zusammenarbeit zeigen.
Dabei muss niemand demonstrativ in die Kamera lächeln. Oft wirken Aufnahmen wesentlich stärker, wenn Mitarbeiter miteinander interagieren und die Kamera scheinbar nur Beobachter ist.
Baue eine langfristige Unternehmensbilddatenbank auf
Nach einem erfolgreichen Shooting solltest du deine Bilder nicht einfach in einem einzelnen Ordner speichern und vergessen.
Eine strukturierte Bilddatenbank erleichtert dir später enorm die Arbeit.
Du kannst beispielsweise folgende Kategorien anlegen:
- Architektur
- Büro
- Mitarbeiter
- Teams
- Meetings
- Produkte
- Details
- Social Media
- Website
- Presse
- Recruiting
Wenn du zusätzlich beschreibende Dateinamen verwendest, findest du benötigte Aufnahmen deutlich schneller.
Statt einer Datei wie:
IMG_5837.jpg
ist eine Bezeichnung wie:
ada-buero-technopark-raaba-meetingraum-01.jpg
wesentlich hilfreicher.
Diese Struktur kann auch für Suchmaschinen und die interne Medienverwaltung Vorteile bringen.
Aktualisiere deine Firmenfotos regelmäßig
Unternehmen verändern sich.
Mitarbeiter wechseln, Räume werden umgebaut, neue Produkte entstehen und das Erscheinungsbild einer Marke entwickelt sich weiter.
Deshalb solltest du deine Bildwelt regelmäßig überprüfen.
Frage dich etwa einmal pro Jahr:
Sind die gezeigten Mitarbeiter noch im Unternehmen?
Sehen unsere Büroräume noch so aus?
Sind die Produkte aktuell?
Passt der fotografische Stil noch zu unserer Marke?
Gibt es neue Bereiche, die wir zeigen sollten?
Sind genügend aktuelle Bilder für Social Media vorhanden?
Nicht jedes Jahr muss ein vollständiges Großshooting durchgeführt werden. Häufig reicht ein kleiner Ergänzungstermin, bei dem neue Mitarbeiter, Räume oder Produkte fotografiert werden.
Dadurch bleibt dein Bildmaterial aktuell, ohne dass du jedes Mal bei null beginnen musst.
Verwende unterschiedliche Motive für unterschiedliche Zielgruppen
Nicht jedes Bild muss überall eingesetzt werden.
Ein potenzieller Geschäftspartner interessiert sich möglicherweise stärker für Professionalität, Infrastruktur und Kompetenz.
Ein Bewerber möchte dagegen sehen, wie Menschen miteinander arbeiten und welche Atmosphäre im Unternehmen herrscht.
Ein Endkunde interessiert sich vielleicht besonders für Produkte, Design und Anwendungsmöglichkeiten.
Plane deine Bilder deshalb nach Zielgruppen.
Du kannst beispielsweise drei Bildwelten entwickeln:
Corporate:
Architektur, Meetings, Geschäftsführung, professionelle Arbeitssituationen.
Employer Branding:
Teams, Zusammenarbeit, Arbeitsplätze, Pausenbereiche und authentische Mitarbeiterporträts.
Marketing und Werbung:
Produkte, Design, Details, Lifestyle-Situationen und emotionale Imagebilder.
Alle drei Bereiche können denselben fotografischen Stil besitzen und trotzdem unterschiedliche Geschichten erzählen.
Kleine Unvollkommenheiten können Authentizität schaffen
Ein perfekt inszeniertes Büro kann beeindruckend aussehen.
Wenn jedoch jedes Blatt Papier entfernt, jeder Gegenstand exakt ausgerichtet und jede Oberfläche vollkommen leer ist, kann die Aufnahme gleichzeitig steril wirken.
Manchmal erzeugen kleine, bewusst belassene Elemente mehr Glaubwürdigkeit.
Ein geöffnetes Notizbuch, eine Kaffeetasse, ein Stift oder ein verwendeter Laptop können vermitteln, dass ein Arbeitsplatz tatsächlich genutzt wird.
Entscheidend ist der Unterschied zwischen authentischer Nutzung und visuellem Chaos.
Das Ziel besteht nicht darin, sämtliche Spuren menschlicher Arbeit zu entfernen. Stattdessen solltest du störende Elemente reduzieren und charakteristische Details bewusst erhalten.
Deine Checkliste für professionelle Firmen- und Büroaufnahmen
Vor dem Shooting
Während des Shootings
Nach dem Shooting
Praktische Tipps und Tricks für noch bessere Ergebnisse
Tipp 1: Räume bereits am Vortag vorbereiten
Wenn du erst während des Shootings beginnst, Kabel zu verstecken, Tische aufzuräumen oder Dekoration zu verschieben, verlierst du wertvolle Zeit. Bereite wichtige Bereiche möglichst vorher vollständig vor.
Tipp 2: Ersatzkleidung bereithalten
Wenn mehrere Mitarbeiter fotografiert werden, können neutrale Hemden, Blazer oder andere Kleidungsstücke als Reserve hilfreich sein.
Tipp 3: Monitore gezielt einsetzen
Ein komplett schwarzer Bildschirm kann auf Bildern ungewöhnlich wirken. Gleichzeitig solltest du keine vertraulichen Informationen zeigen. Öffne deshalb gegebenenfalls eine neutrale Präsentation, eine passende Grafik oder eine unkritische Benutzeroberfläche.
Tipp 4: Kleine Reinigungstücher griffbereit haben
Fingerabdrücke auf Glas, Hochglanzmöbeln, Bildschirmen oder Metallflächen sind auf professionellen Fotos oft überraschend deutlich sichtbar.
Tipp 5: Pflanzen kontrollieren
Pflanzen verbessern viele Büroaufnahmen, verwelkte Blätter oder ungepflegte Pflanzen fallen jedoch ebenfalls sofort auf.
Tipp 6: Auf Uhren achten
Wenn in mehreren Bildern Wanduhren sichtbar sind und völlig unterschiedliche Uhrzeiten anzeigen, kann eine Bildserie unruhig oder unlogisch wirken.
Tipp 7: Persönliche Daten entfernen
Namenslisten, Kalender, Telefonnummern, Kundendaten und andere sensible Informationen können auf hochauflösenden Fotos später deutlich lesbar sein.
Tipp 8: Mehrere Varianten eines Motivs aufnehmen
Lass ein wichtiges Motiv einmal mit Personen, einmal ohne Personen, einmal enger und einmal weiter fotografieren. Dadurch erhältst du später wesentlich mehr Verwendungsmöglichkeiten.
Tipp 9: Auch Zwischenmomente beobachten
Manchmal entstehen die überzeugendsten Bilder unmittelbar vor oder nach der eigentlichen Aufnahme: ein spontanes Gespräch, ein Lachen oder eine natürliche Bewegung.
Tipp 10: Nicht nur für heute fotografieren
Überlege dir, welche Bilder du in sechs oder zwölf Monaten wahrscheinlich benötigen wirst. Gute Unternehmensfotografie sollte dir möglichst lange einen vielseitigen Bilderpool liefern.
Mit einer solchen Vorgehensweise erhältst du nicht einfach einzelne schöne Fotos. Du entwickelst eine langfristig nutzbare visuelle Unternehmenswelt, mit der du Kunden, Geschäftspartner und zukünftige Mitarbeiter konsistent und professionell ansprechen kannst.