Woman – Art Frauen Kunst was uns bewegt – was wir bewegen Michaela Lukmann alias Arthena MAXX Evelyn Fasch EvFa Art Martina Brandl MBArt

Die Gründung eines weiblichen Netzwerks für Kunst ist eine Antwort auf die historisch und kulturell verankerte Dominanz von Männern in der Kunstwelt. Solch ein Netzwerk, das sich speziell auf die Kunst von Frauen konzentriert, hat das Potenzial, entscheidende Veränderungen herbeizuführen. Dabei geht es nicht nur um die Sichtbarkeit weiblicher Künstlerinnen und ihrer Werke, sondern auch um die Schaffung eines unterstützenden Umfelds, das Wachstum, Austausch und Innovation fördert.

https://woman-art.com/

Bedeutung und Notwendigkeit eines weiblichen Kunstnetzwerks

In einer von Männern dominierten Kunstwelt besteht eine der größten Herausforderungen für Frauen darin, ihre Arbeiten angemessen anerkennen und wertschätzen zu lassen. Studien und Ausstellungen zeigen, dass Werke von Frauen in großen und renommierten Kunstgalerien und Museen unterrepräsentiert sind. Ein Netzwerk, das speziell Frauen in der Kunst fördert, kann dazu beitragen, diese Ungleichheit zu adressieren. Es schafft Plattformen, auf denen weibliche Künstler ihre Werke präsentieren und diskutieren können, und fördert gleichzeitig den kulturellen Austausch und die professionelle Entwicklung seiner Mitglieder.

Struktur und Arbeitsweise des Netzwerks

Ein effektives weibliches Kunstnetzwerk könnte sowohl lokale als auch internationale Künstlerinnen zusammenbringen, um Ideen, Ressourcen und Erfahrungen auszutauschen. Workshops, Ausstellungen, Online-Plattformen und gemeinschaftliche Projekte sind nur einige der Aktivitäten, die solch ein Netzwerk anbieten könnte. Durch regelmäßige Treffen und Kollaborationen entsteht ein fruchtbarer Boden für kreative Synergien.

Ein besonders interessantes Merkmal der „Woman-Art“-Formation ist die gemeinsame Arbeit auf dreieckigen Untergründen. Diese ungewöhnliche Wahl des Mediums symbolisiert möglicherweise den Bruch mit traditionellen, oft von Männern dominierten Formen und Praktiken in der Kunst. Die Kollaboration auf solchen geometrischen Flächen erfordert eine neuartige Herangehensweise an die Komposition und kann zu innovativen ästhetischen Lösungen führen.

Gemeinsame Techniken und respektvoller Umgang

Das Netzwerk legt großen Wert auf die Kombination verschiedener Techniken und das Aufeinander-Eingehen der Künstlerinnen. Durch diesen integrativen Ansatz werden die individuellen Fähigkeiten und Stile der Künstlerinnen nicht nur bewahrt, sondern auch gefördert. Der respektvolle Umgang miteinander schafft eine Atmosphäre, in der kreative Experimente und persönliches Wachstum möglich sind. Dieser Ansatz kann als Modell für andere künstlerische und kulturelle Sektoren dienen, um Vielfalt und Inklusivität zu fördern.

Die Rolle von Netzwerken im Trend der Kunstwelt

In der heutigen schnelllebigen und global vernetzten Welt wird die Bedeutung von Netzwerken immer deutlicher. Für Künstlerinnen bietet ein solides Netzwerk nicht nur praktische Unterstützung und Ressourcen, sondern auch psychologischen Rückhalt. Es hilft, die oft isolierende Natur der künstlerischen Arbeit zu überwinden und schafft ein Gemeinschaftsgefühl, das für den langfristigen Erfolg entscheidend sein kann.

Das „Woman-Art“-Netzwerk ist somit nicht nur eine Plattform für die Förderung weiblicher Kunst, sondern auch ein Katalysator für den kulturellen Wandel. Durch das Bestreben, Frauen in der Kunst sichtbar zu machen und zu unterstützen, trägt es dazu bei, die Kunstwelt gerechter und vielfältiger zu gestalten. In einer Zeit, in der der Ruf nach Gleichberechtigung und Diversität lauter wird, könnte dieses Netzwerk ein entscheidender Schritt in Richtung einer inklusiveren Kunstszene sein.

 

 

Michaela Lukmann

… auch bekannt unter ihrem Künstlernamen Arthena MAXX, repräsentiert den kreativen Kern eines jeden künstlerischen Unterfangens. Sie zeichnet sich durch eine bemerkenswerte Vitalität und eine unermüdliche Energie aus, die sie in ihre Kunst einfließen lässt. Michaelas Werke sind eine visuelle Darstellung ihrer inneren Stärke und Energie. Sie nutzt eine breite Palette von Farben, die sie geschickt einsetzt, um ihre Gedanken und Gefühle zum Ausdruck zu bringen. Ihre Bilder sind nicht nur Kunstwerke, sondern auch kraftvolle Statements, die den Betrachter unweigerlich in ihren Bann ziehen. https://www.arthena-maxx.at/kuenstlerportrait/

Evelyn Fasch

… die unter dem Namen EvFa Art bekannt ist, bringt eine andere Art von Stärke in das Kollektiv ein – die der Organisation und pragmatischen Herangehensweise. Evelyns Kunst ist geprägt von einer klaren und reduzierten Ästhetik, die oft auf die Essenz eines einzigen Wortes heruntergebrochen wird. Ihre Fähigkeit, komplexe Ideen und Emotionen in einfache, aber kraftvolle Bilder zu übersetzen, zeigt ihre meisterhafte Beherrschung der visuellen Kommunikation. Sie vereint in ihrer Arbeit Kunst und Design, was ihre Stücke sowohl ausdrucksstark als auch stilvoll macht. https://evfa.jimdosite.com/

Martina Brandl

… die unter dem Namen MBArt arbeitet, ist eine erfahrene Künstlerin mit über 35 Jahren Berufserfahrung. Ihr künstlerischer Fokus liegt auf der Natur und deren Zerbrechlichkeit, ein Thema, das in ihren Werken sowohl kraftvoll als auch zerbrechlich zum Ausdruck kommt. Martina zeichnet sich durch ihre handwerklichen Fähigkeiten aus, da sie die meisten ihrer Materialien selbst herstellt, was ihr eine grenzenlose kreative Freiheit bietet. Ihre Kunst ist ein lebendiger Ausdruck ihres tiefen Respekts und ihrer Sorge um die natürliche Welt. https://www.malwerkstatt-brandl.at/

Die Synthese dieser drei individuellen Künstlerpersönlichkeiten zu einer Einheit ist ein faszinierender Prozess. Er begann mit zahlreichen Gesprächen und Diskussionen, bei denen Ideen geboren und wieder verworfen wurden. Das gegenseitige Kennenlernen und die gemeinsamen Aktivitäten stärkten die Gruppendynamik und förderten ein tiefes Verständnis für die künstlerischen Ansätze der anderen. Durch diese Interaktionen und das gegenseitige Engagement wurde die Basis für ein starkes kollektives kreatives Unterfangen gelegt.

Das Teambuilding, das im Januar und Februar 2024 in Martinas Atelier stattfand, spielte eine entscheidende Rolle in diesem Prozess. Diese Veranstaltungen ermöglichten es den Künstlerinnen, ihre individuellen Techniken und Perspektiven zu teilen und zu integrieren, was zu einer reicheren und vielschichtigeren kreativen Ausdrucksform führte. Dieser integrative Ansatz half dabei, die Unterschiede zu überbrücken und eine kohärente, vereinigte künstlerische Stimme zu entwickeln, die die Einzigartigkeit jeder Künstlerin bewahrt, während sie gemeinsam als eine Einheit agieren.

Die Zusammenarbeit dieser drei talentierten Künstlerinnen demonstriert, wie aus individuellen Stärken und Visionen durch gegenseitigen Respekt und kreative Zusammenarbeit etwas Neues und Einzigartiges entstehen kann, das mehr ist als die Summe seiner Teile.

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Fotos

Der „Womenismus“ und die Frauenkunst sind tiefgreifende Themen, die sowohl historische als auch kulturelle Dimensionen umfassen. In der Auseinandersetzung mit diesen Themen wird deutlich, wie Geschlechterrollen in verschiedenen Gesellschaften die Entwicklung von Künstlerinnen beeinflusst haben, von ihrer Ausbildung über die Rezeption ihrer Werke bis hin zu ihrer beruflichen Existenz.

Historische Herausforderungen und Durchbrüche

Im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts war die Möglichkeit für Frauen, als Künstlerinnen tätig zu sein, stark eingeschränkt. Diese Beschränkungen waren nicht nur gesellschaftlicher Natur, sondern auch institutionell verankert. In Deutschland etwa war eine professionelle Künstlerkarriere für Frauen nahezu undenkbar. Dies lag nicht nur an den kulturellen Normen, die Frauen primär in der Rolle der Hausfrau und Mutter sahen, sondern auch an den fehlenden Zugängen zu künstlerischen Ausbildungsstätten.

Die Royal Academy in England und die École des Beaux-Arts in Frankreich, zwei der renommiertesten Kunstakademien ihrer Zeit, öffneten ihre Türen für Frauen erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts – und auch dann oft nur zögerlich und unter Konflikten. Diese institutionellen Öffnungen markierten dennoch einen wichtigen Schritt für Frauen, die professionell in der Kunst tätig sein wollten.

Einflussreiche Künstlerinnen und ihre Werke

Künstlerinnen wie Frida Kahlo, Georgia O’Keeffe, Suzanne Valadon, Angelika Kauffmann und Maria Lassnig haben wesentlich dazu beigetragen, die Wahrnehmung und Akzeptanz von Frauen in der Kunst zu verändern. Ihre Arbeiten sind nicht nur künstlerisch bedeutsam, sondern auch Ausdruck eines persönlichen und politischen Ringens um Anerkennung und Gleichstellung.

  • Frida Kahlo nutzte ihre Kunst, um persönliche und körperliche Leiden zu thematisieren, brach dabei aber auch mit traditionellen Vorstellungen von Weiblichkeit und Schönheit.
  • Georgia O’Keeffe wird oft mit ihrer Darstellung von Blumen und Landschaften des amerikanischen Südwestens assoziiert, die sie in einer fast abstrakten, sehr persönlichen Art und Weise malte.
  • Suzanne Valadon war eine französische Malerin, die bekannt für ihre unkonventionelle Lebensweise und ihre kraftvollen, realistischen Porträts war.
  • Angelika Kauffmann, eine der wenigen anerkannten Künstlerinnen der Neoklassik, war bekannt für ihre Porträts und historischen Szenen.
  • Maria Lassnig fokussierte sich auf die introspektive Darstellung des Körpers und prägte den Begriff „Körperbewusstseinsmalerei“.

Gegenwart und Zukunft

Heute ist die Kunstwelt zwar immer noch von Geschlechterungleichheiten geprägt, doch der Fortschritt ist unübersehbar. Institutionen, Kuratoren, Kritiker und das Publikum sind zunehmend sensibilisiert für die Notwendigkeit, Künstlerinnen mehr Sichtbarkeit und Anerkennung zu verschaffen. Initiativen und Ausstellungen, die speziell Frauen in der Kunst fördern, sind ein Zeichen dafür, dass der Kampf von Künstlerinnen der Vergangenheit Früchte trägt.

Die Weiterführung dieses Weges, den Pionierinnen wie Kahlo und O’Keeffe bereitet haben, ist nicht nur eine Frage der Anerkennung einzelner Künstlerinnen. Es geht darum, eine gerechtere und inklusivere Kunstwelt zu schaffen, in der die nächste Generation von Künstlerinnen ihre Stimmen frei ausdrücken kann, ohne auf die gleichen Hindernisse zu stoßen, die ihre Vorgängerinnen überwinden mussten.

In dieser fortwährenden Evolution spiegelt sich die Idee des „Womenismus“ wider: ein Begriff, der sowohl die individuellen als auch die kollektiven Erfahrungen von Frauen in der Kunst betont und sich für eine Umgestaltung der Geschlechterrollen in der Kunstwelt stark macht. Der gemeinsame Weg, den die Kunstwelt geht, zeigt die Bedeutung der Solidarität und des gemeinsamen Strebens nach einer Kunst, die alle Stimmen gleichwertig hört und schätzt.

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