Als Profi habe ich einen Fotografen Auftrag abgelehnt, weil mir die Kundenzufriedenheit wichtiger ist! Outdoor Fotos und Videos zu bestimmten Jahreszeiten…

Die Ausgangssituation

November bis März / April ist die Wetterlage in Österreich meist wie folgt: kalt, nebelig, feucht, düster, grau in grau – also farblos, dreckig, schlammig, …
Naja, so ziemlich alles, was meist auf Fotos / Videos oft nicht gewünscht ist.

In Österreich haben wir auf jeden Fall Jahreszeiten, und diese fließen auch in die Planung und Koordination von Outdoor Aufnahmen ein.

Gewisse Aufnahmen sind in dieser Jahreszeit einfach nicht möglich und sorgen beim Kunden dennoch für unwohl, weil sie Bild- oder Videomaterial benötigen. Gründe gibt es hierfür viele… Meist wird dennoch Material für den Kunden erstellt, und dieser ist dann oft enttäuscht, da das Ergebnis nicht seinen Erwartungen entspricht – auch wenn er einen Profi engagiert.

Und hier steigt ein Profi ein: Entweder spielt Geld keine Rolle und du kannst dir künstlichen Schnee oder einen Landschaftsgärtner leisten – oder der Profi lehnt den Auftrag ab, weil schon vorab klar ist, wie die Kundenreaktion beim ersten Anblick des entstandenen Materials sein wird.
Die Enttäuschung des Betrachters äußert sich dann oft in Nachverhandlungen bei der Gage und sorgt bei beiden Seiten für Frust!

Zufriedenheit steht vor dem Umsatz

Auch wenn der Kunde bereit ist eine außergewöhnlich hohe Summe an Geld zu zahlen, wird er nicht zufrieden sein!

Als Profifotograf und Videograf habe ich mich dazu entschieden, einen Fotoblog zu starten, um meine Leidenschaft für die Fotografie mit anderen zu teilen und meine Erfahrungen als Fotograf weiterzugeben. Eines der wichtigsten Dinge, die ich als Fotograf gelernt habe, ist die Wichtigkeit der Kundenzufriedenheit.

Ich habe schon oft Angebote von Kunden erhalten, die zwar ein angemessenes Honorar boten, aber deren Projekte nicht zu meinen Stärken passten oder deren Ziele nicht mit meinen eigenen übereinstimmten. In solchen Fällen habe ich mich dazu entschieden, den Auftrag abzulehnen und einen Marktbegleiter zu empfehlen, da ich der Ansicht bin, dass die Zufriedenheit des Kunden immer an erster Stelle stehen sollte.

Ich kann auch keine Winterfotos eines Hotels im Juli machen, auch wenn sich das der Kunde noch so wünscht…

Mögliche Lösungen…

Als Produzent von Foto- und Videomaterial kannst du deinem Kunden, wenn möglich, ein paar Lösungen vorschlagen:

  • Mache Aufklärung für den Kunden, warum ein Auftrag nicht möglich ist. Kommen solche Anfragen zu häufig vor, mach einen Blogartikel oder erstelle dir eine Textvorlage, welche du dann dem Kunden zukommen lässt.
  • Biete dem Kunden ein Coaching oder ein eBook, wie er eventuell selbst Material anfertigen kann.
  • Eventuell gibt es alternativen für den Kundenwunsch. Z.B. Indoor Aufnahmen im Studio oder einem Botanik Garten (natürlich mit Zusatzkosten verbunden). Bei Architektur, Firmengebäuden und Immobilien eher schwierig…
  • Empfehle einen Mitbewerber der dennoch den Auftrag übernimmt, eventuell auch günstiger, und biete dich dem Kunden beim nächsten möglichen Auftrag an.
  • Vereinbare einen Termin bei besserem Wetter und schönerer Außensituation.
  • Outdoor Shootings meist in den letzten Jahren: ab Ostern wird es schön draußen…

Podcast

Es ist wichtig zu verstehen, dass ein schnell verdientes Geld nicht das Wichtigste ist, wenn es um die Fotografie geht. Für mich geht es darum, meine Fähigkeiten und Erfahrungen einzusetzen, um meinen Kunden die bestmöglichen Ergebnisse zu liefern. Dies bedeutet, dass ich mich auf Projekte konzentriere, die zu meinen Stärken passen und die ich gerne umsetze, und dass ich mich von Projekten fernhalte, bei denen ich nicht das Gefühl habe, dass ich dem Kunden die bestmöglichen Ergebnisse liefern kann.

Ich habe gelernt, dass die Zufriedenheit des Kunden das Wichtigste ist, wenn es um die Fotografie geht. Wenn ich ein Projekt übernehme, das nicht zu meinen Stärken passt oder dessen Ziele nicht mit meinen eigenen übereinstimmen, besteht die Gefahr, dass das Ergebnis nicht dem entspricht, was der Kunde erwartet hat. Dies kann dazu führen, dass der Kunde unzufrieden ist und mir keine weiteren Aufträge mehr erteilt.

 

Daher habe ich mich dazu entschieden, meinen Fokus auf die Zufriedenheit meiner Kunden zu legen und nur Projekte anzunehmen, bei denen ich das Gefühl habe, dass ich dem Kunden die bestmöglichen Ergebnisse liefern kann. Ich bin der Ansicht, dass dies der beste Weg ist, um als Fotograf erfolgreich zu sein und langfristige Beziehungen mit meinen Kunden aufzubauen.

Dies bedeutet jedoch nicht, dass ich auf ein angemessenes Honorar verzichten werde. Ein angemessenes Honorar ist wichtig, um meine Lebenshaltungskosten zu decken und meine Fähigkeiten und Erfahrungen weiter zu entwickeln. Ich verlange jedoch immer ein Honorar, das angemessen ist und das dem Wert meiner Arbeit entspricht.

Ich habe gelernt, dass es wichtig ist, einen ausgewogenen Ansatz zu verfolgen, der sowohl die Zufriedenheit des Kunden als auch ein angemessenes Honorar berücksichtigt. Indem ich mich auf Projekte konzentriere, die zu meinen Stärken passen und die ich gerne umsetze, und indem ich ein angemessenes Honorar verlange, kann ich sowohl meine Leidenschaft für die Fotografie als auch meine Lebenshaltungskosten decken.

In meinem Fotoblog teile ich meine Erfahrungen als Profifotograf und Videograf, gebe Tipps und Tricks weiter und zeige meine Arbeiten. Ich möchte andere Fotografen inspirieren und ihnen helfen, ihre Fähigkeiten und Erfahrungen weiter zu entwickeln. Ich glaube, dass die Fotografie eine wunderbare Möglichkeit ist, die Welt zu sehen und auf eine andere Art und Weise zu erleben, und ich möchte meinen Beitrag dazu leisten, dass andere diese Erfahrung auch machen können.

Feedback?!

Wie siehst du das als Kunde oder Fotograf? Bitte um dein konstruktives Feedback – Danke

Auftrag abgelehnt

Die Entscheidung, als professioneller Fotograf einen Auftrag abzulehnen, kann komplex und nuanciert sein, insbesondere wenn es um die Kundenzufriedenheit geht. Die Herausforderungen bei der Durchführung von Outdoor-Fotoshootings und Videoaufnahmen zu bestimmten Jahreszeiten spielen dabei oft eine zentrale Rolle. In diesem Zusammenhang möchte ich die Faktoren erörtern, die zu einer solchen Entscheidung führen können, und die Überlegungen darlegen, die ein Fotograf anstellen muss, um die Interessen des Kunden zu wahren.

Kundenerwartungen und Fotografenverantwortung

Kunden, die Outdoor-Fotoshootings oder Videoaufnahmen buchen möchten, haben oft spezifische Vorstellungen und Erwartungen an das Endergebnis. Diese Erwartungen können sich auf die Ästhetik, die Atmosphäre und die emotionale Wirkung der Bilder beziehen. Als Fotograf ist es entscheidend, realistische Erwartungen zu setzen und transparent zu kommunizieren, was machbar ist und was nicht.

Einfluss der Jahreszeiten auf die Fotografie

Die Jahreszeiten haben einen erheblichen Einfluss auf die Bedingungen, unter denen Outdoor-Fotografien gemacht werden können. Hier sind einige Punkte, die zu berücksichtigen sind:

  1. Lichtverhältnisse: Die Qualität des natürlichen Lichts variiert stark zwischen den Jahreszeiten. Im Sommer gibt es oft ein hartes, direktes Licht, das zu starken Schatten und Kontrasten führen kann, während der Winter weicheres, aber schwächeres Licht bietet.
  2. Wetterbedingungen: Wetter ist ein kritischer Faktor, insbesondere in Regionen mit unvorhersehbarem Klima. Regen, Schnee, Nebel und sogar starke Winde können nicht nur die Qualität der Aufnahmen beeinträchtigen, sondern auch die Ausrüstung beschädigen und die Sicherheit aller Beteiligten gefährden.
  3. Verfügbarkeit von Farben und Umgebung: Die Landschaft verändert sich mit den Jahreszeiten. Während der Frühling und Sommer üppige Grün- und Blautöne bieten, dominieren im Herbst goldene, orange und rote Töne. Im Winter kann eine schneebedeckte Landschaft visuell beeindruckend sein, jedoch auch die Farbpalette einschränken.

Gründe für die Ablehnung eines Auftrags

Wenn ein Kunde einen Auftrag für eine Zeit anfragt, in der die oben genannten Bedingungen nicht optimal sind, muss ein Fotograf möglicherweise den Auftrag ablehnen, um die Qualität der Arbeit zu gewährleisten. Hier einige spezifische Gründe für eine Ablehnung:

  • Unerfüllbare Erwartungen: Wenn das gewünschte Ergebnis des Kunden aufgrund der saisonalen Bedingungen realistisch nicht erreichbar ist.
  • Technische Einschränkungen: Ausrüstung oder Technik, die nicht für bestimmte Wetterbedingungen geeignet ist.
  • Persönliche Integrität: Die Ablehnung eines Auftrags kann auch eine Frage der beruflichen Integrität sein, wenn der Fotograf glaubt, dass er die Erwartungen des Kunden nicht erfüllen kann.

Alternativen und Lösungen

Eine Ablehnung muss nicht das Ende der Diskussion sein. Ein verantwortungsbewusster Fotograf kann Alternativen vorschlagen:

  • Terminverschiebung: Vorschlagen eines anderen Datums, das bessere Bedingungen bietet.
  • Location-Wechsel: Finden einer alternativen Location, die auch in der ungünstigen Jahreszeit geeignete Bedingungen bietet.
  • Anpassung des Konzepts: Modifizieren des ursprünglichen Konzepts, um es den gegebenen Umständen anzupassen, ohne die künstlerische Vision zu beeinträchtigen.

Die Entscheidung, einen Auftrag abzulehnen, ist nie leicht, aber sie kann notwendig sein, um die Qualität der Arbeit und die Zufriedenheit des Kunden zu gewährleisten. Ein professioneller Fotograf muss die Fähigkeit besitzen, sowohl die technischen als auch die kreativen Aspekte seiner Arbeit zu verstehen und ethische Entscheidungen zu treffen, die die Erwartungen des Kunden und die eigenen beruflichen Standards in Einklang bringen.

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