Reise ans Meer! Das erste mal Smartphone Fotografie auf Reisen...
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Reise ans Meer! Das erste Mal Smartphone Fotografie auf Reisen…

„Collect Moments not things!“

Der Spruch war damals zwar bekannt, nur habe ich es selbst noch nicht erleben dürfen.

Damals fing alles mit einer Reise ans Meer mit einem Fotografenkollegen an.

Spontan saßen wir am Abend zusammen und beschlossen am Freitag unsere Geschäfte zu schließen und ans Meer zu fahren. Was gibt es denn besseres, als wenn zwei Fotografen ans Meer fahren… Jeder hatte mindestens eine teure DSLR Kamera und ein bisschen Zubehör mit eingepackt. Der Kofferraum war dezent voll 😉 Ein bisschen Platz im Auto hatten wir noch für eine Kühlbox und etwas Kleidung und sonstigen Dingen, die man halt so für einen Wochenendausflug mitnimmt. Kaum angekommen blieb alles im Auto und die ersten Fotos, wie auch die vom Rest der Reise, wurden mit dem Handy gemacht. Die teure Ausrüstung wurde nur kurz in die Sonne gehalten, verschwand dann allerdings gleich wieder im Auto.

Der schönste Sternenhimmel der Welt und die genialste Landschaft wurden mit dem Smartphone eingefangen, die teure und aufwändige Kameraausrüstung lag immer im Kofferraum…

Den Moment zu genießen war viel schöner und hielt viel länger an. „Nur“ ein Foto davon machen, kann ich immer noch. Ein gemütlicher Ausflug von ca. 24 Stunden brachte jede Menge Handyfotos und jahrelange Erinnerung an Locations und Situationen. Und das alles mit dem kleinen Elektronikgerät aus der Hosentasche. Den schweren Fotorucksack mit diversen Optiken, Stativ und Blitzanlage hätte ich keine Sekunde mitgenommen! Wir hüpften herum wie Teenager für eine Instagram Story und machten dennoch professionelle und kreative Aufnahmen. Landschaft, Sonnenuntergang, Kulinarik, Kultur, Menschen, Tiere, … Nur weil es ein Bild mit einem Handy ist, muss es nicht schlecht sein.

Der Köder muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler. Oder so ähnlich… 😉

Die Technik ist mittlerweile so in einem Mini Format untergebracht, dass es kaum noch Kompromisse gibt. Wären die Fotos damals mit einer teuren und schweren Spiegelreflex besser geworden? Wahrscheinlich ja. Einige wären ganz sicher deutlich besser geworden. Nur hätte ich nicht mal einen Teil davon zustande gebracht, weil der Moment durch das Aufbauen und die Feinjustierung schon weg gewesen wäre. Und für Social Media und für einen Reisebereicht im Blog waren und sind die Aufnahmen vollkommen ausreichend.

Achtung! Das bedeutet jetzt allerdings nicht, dass du hunderte Fotos pro Tag machen kannst und sollst, und alle sind der „OneMillionDollarShot“. Mache vielleicht nur 50 Aufnahmen und du wirst zufrieden sein. Wenn du schon in deiner Freizeit fotografierst, dann sollst du ja auch noch Freizeit haben und nicht deinen ganzen Tagesablauf „abfilmen“.

Mein Ziel ist immer, wenn es passt, ein tolles Foto zu machen! Ein Foto! Ein Foto, an das ich mich sehr gerne erinnere.

Wenn ein zweites dabei ist, was mir vielleicht auch noch gefällt, dann habe ich schon die doppelte ausbeute 😉

Außerdem solltest du dir auch bei einem Foto überlegen, was der jeweilige Einsatzbereich ist. Ein Foto ist „nur“ ein Einfangen eines Moments. Das kann ein Selfie sein oder eine großartige Landschaftsaufnahme. In allen Fällen ist es eine Leidenschaft und Übung für dich!

„Das Schöne an der Fotografie ist, Momente einzufangen, an die du dich gerne erinnerst!“

 

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Markus Flicker – Kreativer Unternehmer mit anhaltender konstruktiver Unzufriedenheit. „Das machen wir schon immer so!“ verursacht erhebliche Kopfschmerzen. Raus aus der Komfortzone und rein in das Leben! Markus Flicker Fotografie // Bildbearbeitung // Workshops // Reisen // Blog Steiermark Österreich // Finden und Erstellen von visuellen Lösungen für dein Unternehmen http://www.markusflicker.com

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