Jan 15, 2021
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Autofahren im Ausland

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… oder: andere Länder, andere Sitten

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Über YouTube wurde ich durch ein Reisevideo angeschrieben, wie denn so das Autofahren im Süden sei. Eine Autofahrt nach Piran wäre angestanden, doch jetzt fährt sie doch lieber mit dem Bus. Sie ist einmal in Italien mit dem Auto gefahren und das war der mega Schock. Im Bus fühlte sie sich sicherer und das hat sie dann auch gemacht…

Eigentlich wollte ich zurückschreiben, dass das alles kein Problem und total easy sei, doch dann erinnerte ich mich an meine ersten Erlebnisse im Ausland und konnte ihr nur zustimmen.

Habe es schon ganz verdrängt, wie spannend und aufregend die ersten Reisen in einem und vor allem dann dem eigenen Fahrzeug sein können…

Achtung: Es gilt immer die STVO!!!!! 😉 In anderen Ländern wohl eher KTSVO genannt – das K steht dabei für Kreativ 😉

Das erste Mal, vor über zehn Jahren, wurde ich mit dem Transferbus vom Flughafen auf Samos (Griechenland) zum Hotel gefahren. Knapp 30 Minuten Reisezeit. Zu Anbeginn der Reise war klar, dass in dieser Woche die Insel mit dem Auto oder dem Moped erkundet wird. Nach dieser Busfahrt sah die Welt ganz anders aus!

Der Bus war bei uns in den 80ern sicher top modern, mittlerweile sind halt doch schon ein paar Jahre vergangen und er hatte „leichte“ Gebrauchsspuren. Abgesehen von den Kratzern, war die Hinterachse vielleicht noch irgendwo am Bus befestigt, bewegte sich sonst allerdings relativ frei in den Kurven mit. Geschwindigkeitsbegrenzungen waren eher der Hinweis, dass vielleicht jemand langsamer fahren könnte und doppelte Sperrlinien war geradezu eine Einladung zum Überholen. Stopptafeln wurden konsequent ignoriert und Ampeln sorgten nur für eine bunte Abendbeleuchtung.

Als er dann vor einer Einbahnstraße stand, wo links und rechts Autos parkten, hatte ich dann schon so ein ungutes Gefühl. Er hupte kurz und wartete, er hupte ein zweites Mal und wartete, er hupte ein drittes Mal und fuhr los. Sämtliche Außenspiegel, welche nicht eingeklappt waren, waren von nun an Geschichte.

Nach dieser Busfahrt war vollkommen klar, dass das Mietauto auf der ToDo Liste für diese Woche gestrichen wurde. Im Laufe der Woche wurde das Bild des klassischen Autofahrers nicht gerade besser. Die 30er Zone im Ortsgebiet ermutigte eher die Einheimischen dazu, ihre Sportwagen auszuprobieren und nebenbei noch gemütlich die Polizei zu grüßen, während diese gemütlich einen Kaffee trank. Als Österreicher vollkommen unverständlich!!!!! Diese Woche war schock genug.

Durch die Sportfotografie kam ich dann Jahre später öfters über die Grenzen Richtung Slowenien und Italien. Mit jedem Besuch wurde das Fahren eines Autos in diesen Ländern zur Normalität. Naja, normal ist relativ… 😉

Die erste Reise nach Portoroz verlief über Italien. Als ich in der 30er Zone mit ca. 50 (Einspurig) von der Polizei überholt wurde – ohne Blaulichteinsatz – und dabei noch als Tourist angezwinkert wurde – wurde mir auch etwas anders. Auf einer Bundesstraße mit 70 wurde ich fast von einem LKW verräumt – dieser hatte es eilig – dachte ich zumindest damals – genau genommen war die Straße frei und schnelleres, gemütliches Fahren war locker möglich, ist doch egal was da auf den Tafeln neben der Straße so steht…

Zwei Jahre darauf war das alles ganz normal. Erst als eine Bekannte mit nach Udine fuhr, wurden mir die Anfänge wieder bewusst. Schon bei der Abreise sagt ich ihr, sie soll sich entspannen und mich einfach fahren lassen. Die Antwort war ganz lässig und locker „Na klar, bin doch kein Angsthase!“ Das änderte sich allerdings schlagartig, als wir in die Innenstadt kamen und bei einer zweispurigen Straße – laut Bodenmarkierung – ich an einem Bus vorbei fuhr und mich auf der linken Seite noch ein Bus überholte. Es war zwar ein bisschen eng, doch mit eingeklappten Seitenspiegeln waren dann doch noch ein oder zwei Zentimeter Platz.

Die Fahrt ging weiter Richtung Hotel und aus einem einspurigen Kreisverkehr, werden halt mal zur Stoßzeit drei Spuren. Ich parkte das Auto ein und sagte zur Reisebegleitung: „So, wir sind da…“

Im selben Moment, als ich zu ihr rüber blickte, musste ich auch schon laut lachen. Es tut mir heute noch leid – ich schwöre – ich hab sie nicht ausgelacht!!!!

Sie saß schweißgebadet auf der Beifahrerseite und ihre Handabdrücke habe ich heute noch im Sitz 😉 Nach einiger Zeit kam nur aus ihrem Mund „Die sind alle verrückt!!!! Wie fahren die denn blos Auto?!“ „Ganz normal“ sagte ich, geht sich doch eh alles aus. Die fahren halt alle so, wie sie gerade Platz haben und wie es der Verkehr zulässt…

Also, Fazit… Halte dich an die Straßenverkehrsordnung und fließe einfach mit dem Verkehr mit. Informiere dich bitte auch bei diversen Automobilseiten über die jeweiligen Gesetze deines Reiselandes. Mit etwas Übung und langsamen herantasten, ist eine Reise im Ausland mit der Zeit ganz entspannt 😉

PS: Italien und Slowenien sind sehr gut Beschildert, in Ungarn erkennt man Ortstafeln oft gar nicht. Und wegen der Strafen – tja – auch hier gibt es wesentliche Unterschiede… In Ungarn fängt eine Geschwindigkeitsübertretung im Ortsgebiet bei ein paar Hundert Euro an…

Und falls sich bei deinem Auto die Spiegel einklappen lassen, mach das auch! 😉 Auch wenn du parkst…

Thomas D. Rückenwind

… denn es gibt kein Zurück!

Dieses Lied von Thomas D. war eines der ersten Lieder die mich gefesselt haben – in meiner Jugendzeit – damals vor 20 Jahren. Irgendwie habe ich mich dann verloren – bis vor kurzem.

Langsam fange ich an, mein Leben und mich wieder zu finden…

Ich lass die Sonne rein!

Also hau ich ab mit Sack und Pack
Und pack ein paar meiner Sieben Sachen die ich hab
Und dann wird mir klar: Es fehlt immer ein Stück,
Doch ich mach mir nichts draus,
Setz den Wagen zurück und bin raus!
Fahr gerade über Land es wir grade mal hell,
spüre Freiheit in mir, denk das ging aber schnell,
bleibe besser in mir, denn es gibt kein „Zurück“
Und alles was ich brauch ist mein Auto und Glück.
Ist die Anlage an, dann geht der Sound ab,
Und ich rauch die Zigarette die ich dafür gebaut hab
Und schaut ab und zu mal einer dumm dann nehm ichs ihm nicht krumm,
Denn Thomas D. haut ab und ich weiß ich komm rum.
Und ihr schaut ab und zu mal besser eure Straße lang,
Denn irgendwann komm ich an und dann hoffe ich ihr wisst was geht
Und das ihr mich versteht und macht was draus, denn eh ihr euch verseht, bin ich wieder raus!
Ich packe meine Sachen und bin raus mein Kind,
Thomas D. ist auf der Reise und hat Rückenwind.
Ich sag es euch auf diese Weise, alle die am suchen sind,
Sind mit mir auf der Reise, haben Rückenwind.
Und wir fahrn auch über Wasser wenn da Brücken sind,
Ey, der Typ hat ne Maise aber Rückenwind.
Wir betreten neue Wege dir wir noch nicht hatten,
Und ich nehm euch mit ’n Stück in meinem Windschatten.
Und noch genieß‘ ich die Zeit, die ich daheim vertreib,
Denn zum Zeitvertreib führt der Weg meiner Freunde zu mir her,
denn meine Wohnung ist nie leer
und es könnten noch viel mehr Partys abgehn, wovon wir absehn
Wenn auch die Freunde bei mir aus- und eingehn, nur abdrehn,
ist es mir egal wie viel aufsehn wir erregen, weil wir doch noch mehr bewegen,
Bewegen wir uns auf anderen Ebenen,
Und bringen mehr Bewegungen zu anderen noch Lebenden.
Und fällt dem Regen ein er wollt den Wagen ja noch waschen,
Hab euch ihn meinem Herzen und Musik in den Taschen.
Und mit so ’ner Einstellung werd ich alles überleben,
Sagte ich nicht irgendwann mal es wir Regen geben?
Es gibt nicht nur Sonnenschein, doch ich lass die Sonne rein, Yeah.
Der Meister ist im Haus und lässt die Sonne raus.
Dann seh ich die Straßen, die Wolken, gehört die Welt mir,
Ich hab nur Unsinn im Sinn und ich hab dich im Visier.
Ich packe meine Sachen und bin raus mein Kind,
Thomas D. ist auf der Reise und hat Rückenwind.
Ich sag es euch auf diese Weise, alle die am suchen sind,
Sind mit mir auf der Reise, haben Rückenwind.
Und wir fahrn auch über Wasser wenn da Brücken sind,
Ey, der Typ hat ne Maise aber Rückenwind.
Wir betreten neue Wege dir wir noch nicht hatten,
Die nehmen wir mit ’n Stück in meinem Windschatten. (Yeah)
Yeah, this is Doctor J. Thomas D. is gettin‘ things done, and he ain’t on the run!
Und irgendwann komm ich dann in ’nem Wohnmobil an,
Bin somit ständig am Reisen, immer am Ziel
Und kann euch am besten beweisen: Alle brauchen Missionen
Ich hab die, ich steh vor euerm Haus und ihr lasst mich drin wohnen.
Und wir fahrn gemeinsam ab, weil jeder selbst steuert,
Dann geb ich euch meine Kraft weil ihr mich anfeuert,
Denn wenn ihr beteuert mich zu verstehn dann lasst mich gehn,
Und wir werden uns wiedersehn!
Ich lass nur zurück was keiner braucht,
Lasst die mich unten ab, obwohl sie selbst nicht taucht,
Denn ich brauch freie Sicht, ich weiß ich leb umsichtig,
Mir ist nicht viel wichtig, nur eins folgt mir nicht.
Ich Bitt dich nicht mit mir zu gehn heißt das eine,
Reisen ist gesund, ich hau ab und zieh Leine,
Und ihr seht mich als Punkt, am Horizont verschwinden,
Um ein Stück weiter hinten mich selbst zu finden!
Ich packe meine Sachen und bin raus mein Kind,
Thomas D. ist auf der Reise und hat Rückenwind.
Ich sag es euch auf diese Weise, alle die am suchen sind,
Sind mit mir auf der Reise, haben Rückenwind.
Und wir fahrn nackt über Wasser wenn da Brücken sind,
Ey, der Typ hat ne Maise aber Rückenwind.
Wir betreten neue Wege dir wir noch nicht hatten,
Die nehmen wir mit ’n Stück in meinem Windschatten.
Ich packe meine Sachen und bin raus mein Kind,
Thomas D. ist auf der Reise und hat Rückenwind.
Ich sag es euch auf diese Weise, alle die am suchen sind,
Sind mit mir auf der Reise, haben Rückenwind.
Und wir fahrn nackt über Wasser wenn da Brücken sind,
Ey, der Typ hat ne Maise aber Rückenwind.
Wir betreten neue Wege dir wir noch nicht hatten,
Die nehmen wir mit ’n Stück in meinem Windschatten.
Ich packe meine Sachen und bin raus mein Kind,
Thomas D. ist auf der Reise und hat Rückenwind.
Ich sag es euch auf diese Weise, alle die am suchen sind,
Sind mit mir auf der Reise, haben Rückenwind.
Und wir fahrn nackt über Wasser wenn da Brücken sind,
Ey, der Typ hat ne Maise aber Rückenwind.
Wir betreten neue Wege dir wir noch nicht hatten,
Die nehmen wir mit ’n Stück in meinem Windschatten.
Jaaaa haaa!

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Markus Flicker – Kreativer Unternehmer mit anhaltender konstruktiver Unzufriedenheit. „Das machen wir schon immer so!“ verursacht erhebliche Kopfschmerzen. Raus aus der Komfortzone und rein in das Leben! Markus Flicker Fotografie // Bildbearbeitung // Workshops // Reisen // Blog Steiermark Österreich // Finden und Erstellen von visuellen Lösungen für dein Unternehmen http://www.markusflicker.com

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