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Streetphotography Stadt Steiermark Kunsthaus Hauptplatz Rathausgasse. Spaziergang mit dem Smartphone in der Innenstadt. Fotografieren und Filmen mit dem Smartphone: Bessere Fotos und Videos mit dem Handy für Freizeit, Hobby und Business

Streetphotography Stadt Steiermark Kunsthaus Hauptplatz Rathausgasse. Spaziergang mit dem Smartphone in der Innenstadt

Inhaltsverzeichnis

Streetphotography in der Steiermark, insbesondere in der Innenstadt, ist ein faszinierendes Thema, das zahlreiche Aspekte der Fotografie, des städtischen Lebens und der kulturellen Landschaft umfasst. Der Fokus auf Street Photography in einem städtischen Umfeld wie der Steiermark bietet eine einzigartige Gelegenheit, das tägliche Leben, die Architektur und die menschlichen Interaktionen festzuhalten.

Steiermark als Kulisse für Street Photography

Die Steiermark, mit ihrer reichen Geschichte und lebendigen Gegenwart, bietet eine malerische Kulisse für Street Photography. Die Region ist bekannt für ihre beeindruckende Architektur, die von mittelalterlichen Gebäuden bis hin zu modernen Kunstinstallationen reicht. Dieser Kontrast zwischen Alt und Neu schafft eine dynamische Umgebung für Fotografen.

Bedeutende Orte für Street Photography in Steiermark

  • Kunsthaus Graz: Das Kunsthaus Graz, auch bekannt als „Friendly Alien“, ist ein modernes Kunstzentrum und ein architektonisches Wahrzeichen. Mit seiner einzigartigen Blob-Architektur bietet es eine hervorragende Kulisse und Reflexionsfläche für Street Photography. Das Zusammenspiel von Licht, Glas und den ungewöhnlichen Formen des Gebäudes schafft vielfältige fotografische Möglichkeiten.
  • Hauptplatz: Der Hauptplatz ist das Herz vieler Städte in der Steiermark und ein zentraler Punkt für das städtische Leben. Dieser belebte öffentliche Raum, oft umgeben von historischen Gebäuden und Cafés, ist ideal, um das tägliche Leben und die lokalen Traditionen einzufangen.
  • Rathausgasse: Die Rathausgasse, mit ihrer Fülle an Geschäften, Cafés und Restaurants, ist ein lebendiger Ort, der das städtische Flair der Region widerspiegelt. Die engen Gassen und historischen Fassaden bieten eine reiche Textur und ein Ambiente, das für Street Photography besonders attraktiv ist.

Street Photography mit dem Smartphone

Die Verwendung eines Smartphones für Street Photography in der Steiermark hat mehrere Vorteile. Zum einen ist es unauffällig und ermöglicht es dem Fotografen, spontane und authentische Momente einzufangen, ohne die Szene zu stören. Moderne Smartphones haben zudem fortschrittliche Kameratechnologien, die hochwertige Bilder produzieren.

Tipps für Street Photography in Steiermark

  1. Licht nutzen: Achten Sie auf die Art, wie das Licht Gebäude, Straßen und Menschen beleuchtet. Früher Morgen oder später Nachmittag bieten oft das interessanteste Licht.
  2. Menschen und ihre Geschichten: Versuchen Sie, die Geschichten hinter den Menschen, die Sie fotografieren, einzufangen. Ein Blick, eine Geste oder eine Interaktion kann ein Bild zum Leben erwecken.
  3. Architekturdetails beachten: Konzentrieren Sie sich nicht nur auf ganze Gebäude, sondern auch auf interessante Details wie Texturen, Muster und Spiegelungen.
  4. Bewegung einfangen: Die Dynamik und Bewegung des städtischen Lebens kann durch die Erfassung von Personen oder Objekten in Bewegung dargestellt werden.
  5. Komposition und Perspektive: Experimentieren Sie mit verschiedenen Blickwinkeln und Kompositionstechniken, um einzigartige und ausdrucksstarke Bilder zu schaffen.

Die Street Photography in der Steiermark bietet eine reiche Palette an Motiven und Szenen. Von historischen Straßen bis hin zu modernen Kunstwerken, von alltäglichen Momenten bis hin zu festlichen Ereignissen, eröffnet sie unzählige Möglichkeiten für Fotografen, die Essenz des urbanen Lebens festzuhalten. Mit dem Smartphone als Werkzeug wird dieser fotografische Ausdruck zugänglicher und spontaner, was zu authentischen und eindrucksvollen Bildern führt.

Streetphotography Stadt Steiermark Kunsthaus Hauptplatz Rathausgasse. Spaziergang mit dem Smartphone in der Innenstadt
Streetphotography Stadt Steiermark Kunsthaus Hauptplatz Rathausgasse. Spaziergang mit dem Smartphone in der Innenstadt

Streetphotography Stadt

Ich liebe es, mit meinem Smartphone durch die Straßen der Steiermark zu schlendern und die Schönheit der Stadt durch die Linse meiner Kamera einzufangen. Die Streetphotography ist eine meiner liebsten Arten der Fotografie, da sie mir die Möglichkeit gibt, das Leben und die Kultur einer Stadt in ihren natürlichen Momenten festzuhalten.

Bei meinem letzten Spaziergang durch die Innenstadt der Steiermark habe ich mich besonders auf die kleinen Details konzentriert, die oft übersehen werden. Ich habe mich auf das Spiel von Licht und Schatten, auf interessante Muster und Texturen sowie auf die vielen verschiedenen Menschen konzentriert, die die Straßen bevölkern.

Als Fotograf ist es wichtig, das Auge für das Besondere zu haben und die Welt um uns herum auf eine Art und Weise zu betrachten, die andere nicht tun. Durch die Streetphotography kann ich meine Kreativität ausleben und meine Fähigkeit, die Schönheit in alltäglichen Situationen zu erkennen, verbessern.

Ich liebe es auch, mit verschiedenen Perspektiven und Einstellungen zu experimentieren, um interessante und einzigartige Bilder zu schaffen. Durch die Verwendung von Winkeln, die ungewöhnlich oder sogar unerwartet sind, kann ich das Bild auf eine Art und Weise gestalten, die den Betrachter zum Nachdenken anregt und eine emotionale Reaktion hervorruft.

Während meines Spaziergangs durch die Innenstadt der Steiermark habe ich auch einige interessante Begegnungen mit Einheimischen gemacht, die mich inspiriert haben, noch mehr Zeit in der Stadt zu verbringen und ihre Kultur und Geschichte besser kennenzulernen. Ich bin immer auf der Suche nach neuen Orten und Menschen, die ich durch meine Kamera kennenlernen kann.

Insgesamt war dieser Spaziergang durch die Stadt der Steiermark eine unglaublich lohnende Erfahrung für mich als Fotograf. Es hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, unsere Umgebung mit offenen Augen und offenem Herzen zu betrachten, um die Schönheit und das Potenzial zu erkennen, die darin liegen. Ich freue mich darauf, noch mehr Zeit in dieser wunderschönen Stadt zu verbringen und ihre Schönheit durch meine Bilder zu teilen.

 

Schönheit und das Leben in der Stadt

Als Fotograf ist es eine spannende Herausforderung, die Schönheit und das Leben in der Stadt einzufangen. Die Stadt Steiermark bietet zahlreiche Gelegenheiten für Streetphotography, insbesondere in der Innenstadt. Eine perfekte Route für einen Spaziergang mit dem Smartphone könnte vom Kunsthaus über den Hauptplatz und die Rathausgasse führen.

Das Kunsthaus ist eine der bekanntesten Kunstgalerien in der Stadt. Mit seiner einzigartigen Architektur und dem avantgardistischen Kunstprogramm zieht es viele Besucher an. Als Fotograf können Sie das Gebäude aus verschiedenen Perspektiven einfangen, um seine einzigartigen Formen und Strukturen hervorzuheben. Außerdem können Sie die Menschen, die das Kunsthaus besuchen, beobachten und fotografieren, um die Atmosphäre zu erfassen.

Vom Kunsthaus aus können Sie zum Hauptplatz der Stadt gehen. Der Hauptplatz ist der zentrale Punkt der Stadt, der von vielen historischen Gebäuden und Geschäften umgeben ist. Als Streetphotographer können Sie die Menschen und das Leben auf dem Platz fotografieren, um die Vielfalt und den Charakter der Stadt zu zeigen. Vielleicht gibt es Straßenmusiker, Marktstände oder eine Demonstration, die Ihre Aufmerksamkeit erregen könnten.

Die Rathausgasse ist eine der ältesten Straßen der Stadt und hat eine reiche Geschichte. Es gibt viele historische Gebäude und Denkmäler entlang der Straße, die als Fotomotive dienen können. Die Architektur ist beeindruckend und zeigt den Stil der verschiedenen Epochen. Die Gasse ist auch ein beliebter Treffpunkt für Einheimische und Touristen, die in den Geschäften und Restaurants einkaufen und essen. Es gibt viele interessante Menschen zu beobachten und zu fotografieren, die das Leben in der Stadt widerspiegeln.

Als Fotograf können Sie das Smartphone nutzen, um Ihre Bilder zu machen. Das Smartphone bietet eine bequeme Möglichkeit, schnell und einfach zu fotografieren. Es ist leicht zu tragen und ermöglicht es Ihnen, spontan zu sein und den Moment einzufangen. Darüber hinaus gibt es viele Foto-Apps, die Ihnen helfen können, Ihre Bilder zu verbessern und zu bearbeiten.

Um die bestmöglichen Fotos zu machen, sollten Sie die Umgebung und das Licht berücksichtigen. Überlegen Sie sich, welche Perspektive oder Blickwinkel am besten zur Szene passen. Spielen Sie mit der Belichtung und der Schärfe, um die Stimmung und Atmosphäre einzufangen. Außerdem sollten Sie immer darauf achten, die Menschen, die Sie fotografieren, zu respektieren und ihre Privatsphäre zu schützen.

 

Streetphotography mit dem Smartphone

Streetphotography mit dem Smartphone ist eine tolle Möglichkeit, um die Stadt und ihre Bewohner auf eine besondere Art und Weise einzufangen. In der Stadt Steiermark gibt es viele Orte, die sich für Streetphotography eignen, und ein Spaziergang durch die Rathausgasse und den Hauptplatz bietet sich besonders an.

Das Smartphone ist ein leicht zu handhabendes und immer griffbereites Werkzeug, das es ermöglicht, schnell auf interessante Motive zu reagieren. Während eines Spaziergangs durch die Rathausgasse und den Hauptplatz gibt es viele Möglichkeiten, interessante Fotos zu schießen. Das Kunsthaus, das sich auf dem Hauptplatz befindet, ist ein beliebtes Ziel für Streetphotography, da es mit seiner modernen Architektur ein auffälliges Fotomotiv darstellt. Auch das Rathaus, das sich in der Nähe befindet, ist ein interessantes Gebäude, das sich für Streetphotography eignet.

Die Menschen, die durch die Rathausgasse und den Hauptplatz spazieren, bieten ebenfalls eine Fülle von Motiven. Von Geschäftsleuten in Anzügen bis hin zu Touristen, die die Stadt erkunden, gibt es viele Möglichkeiten, die Vielfalt der Stadt in einem Foto einzufangen.

Insgesamt bietet Streetphotography mit dem Smartphone die Möglichkeit, die Stadt Steiermark auf eine flexible und unkomplizierte Art und Weise zu erkunden und interessante Motive einzufangen. Ein Spaziergang durch die Rathausgasse und den Hauptplatz lohnt sich daher auf jeden Fall für alle, die Streetphotography lieben und das Smartphone nutzen möchten, um ihre Fotos zu schießen.

Einer von vielen Spaziergängen durch die Stadt – ohne Autos und Menschen – einfach nur bewegen, denken und genießen…

Streetphotography Stadt Fotos

Diese Fotos entstanden während COVID-19 Corona, somit war es einfach die leere einzufangen….

Streetphotography in der Stadt Steiermark

Die Streetphotography, also die Straßenfotografie, ist eine faszinierende Kunstform, die das alltägliche Leben in seiner reinsten Form einfängt. Die Stadt Steiermark, bekannt für ihre malerische Landschaft und historische Architektur, bietet eine ideale Kulisse für diese Art von Fotografie. Besonders hervorzuheben sind dabei das Kunsthaus, der Hauptplatz und die Rathausgasse, die jedes für sich einzigartige Motive bieten. Ein Spaziergang mit dem Smartphone durch die Innenstadt wird so zu einer spannenden fotografischen Entdeckungsreise.

Kunsthaus Graz

Das Kunsthaus Graz, auch als „Friendly Alien“ bekannt, ist ein architektonisches Meisterwerk und ein Wahrzeichen der Stadt. Dieses futuristische Gebäude mit seiner organischen Form und der blauen Haut aus Acrylglas zieht nicht nur Kunstliebhaber, sondern auch Fotografen magisch an. Das Spiel von Licht und Schatten auf der gewölbten Fassade bietet unzählige fotografische Möglichkeiten. Mit dem Smartphone lassen sich hier faszinierende Aufnahmen machen, die die ungewöhnlichen Formen und die Spiegelungen auf der Oberfläche des Gebäudes festhalten.

Hauptplatz

Der Hauptplatz von Graz ist das Herz der Stadt und ein lebendiger Treffpunkt für Einheimische und Touristen. Umgeben von beeindruckenden historischen Gebäuden, bietet der Platz eine Vielzahl von Motiven für die Streetphotography. Hier kann man das bunte Treiben der Menschen, die Architektur der umliegenden Gebäude und die Atmosphäre eines typischen Tages in Graz einfangen. Besonders interessant sind die Märkte und Veranstaltungen, die regelmäßig auf dem Hauptplatz stattfinden. Mit dem Smartphone lässt sich das Geschehen aus nächster Nähe dokumentieren, ohne die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, was zu authentischen und natürlichen Fotos führt.

Rathausgasse

Die Rathausgasse ist eine charmante, historische Straße, die vom Hauptplatz zum Rathaus führt. Sie ist gesäumt von alten Gebäuden, kleinen Geschäften und gemütlichen Cafés. Die enge Gasse bietet eine intime Atmosphäre, die sich hervorragend für Streetphotography eignet. Hier kann man die Details der alten Fassaden, die Menschen in den Straßencafés und die kleinen Alltagsszenen einfangen, die das Leben in Graz ausmachen. Das Smartphone ist dabei ein ideales Werkzeug, um unauffällig und flexibel zu fotografieren.

Spaziergang mit dem Smartphone in der Innenstadt

Ein Spaziergang durch die Innenstadt von Graz mit dem Smartphone in der Hand bietet unzählige Gelegenheiten für interessante Fotos und Videos. Die kompakte Größe und die fortschrittliche Technologie moderner Smartphones machen sie zu perfekten Begleitern für die Streetphotography. Hier sind einige Tipps, wie man bessere Fotos und Videos mit dem Handy machen kann, sowohl für Freizeit und Hobby als auch für geschäftliche Zwecke.

Bessere Fotos und Videos mit dem Handy

  1. Lichtverhältnisse beachten: Das natürliche Licht ist entscheidend für die Qualität der Fotos. Morgens und abends, wenn die Sonne tief steht, ist das Licht weich und warm, was besonders schöne Ergebnisse liefert. Vermeide das direkte Sonnenlicht zur Mittagszeit, da es harte Schatten und Überbelichtungen verursachen kann.
  2. Komposition: Achte auf die Bildkomposition. Die Drittelregel, bei der das Bild in neun gleich große Teile geteilt wird und die wichtigen Elemente entlang dieser Linien oder an ihren Schnittpunkten platziert werden, kann helfen, harmonische und ansprechende Fotos zu erstellen.
  3. Perspektiven wechseln: Experimentiere mit verschiedenen Blickwinkeln und Perspektiven. Fotografiere aus der Froschperspektive, um Gebäude imposanter wirken zu lassen, oder aus der Vogelperspektive, um einen Überblick über eine Szene zu bekommen.
  4. Bildbearbeitung: Nutze die Bildbearbeitungsfunktionen deines Smartphones. Kleine Anpassungen bei Helligkeit, Kontrast und Sättigung können einen großen Unterschied machen. Es gibt viele Apps, die speziell für die Fotobearbeitung entwickelt wurden und eine Vielzahl von Filtern und Werkzeugen bieten.
  5. Stabilisierung: Verwende eine Smartphone-Halterung oder ein kleines Stativ, um Verwacklungen zu vermeiden, besonders bei Videos. Viele Smartphones haben auch eine eingebaute Bildstabilisierung, die aktiviert werden sollte.
  6. Auflösung und Qualität: Stelle sicher, dass du mit der höchsten Auflösung und Qualität aufnimmst, die dein Smartphone bietet. Das gibt dir mehr Flexibilität bei der Nachbearbeitung und ermöglicht dir, auch größere Drucke deiner Fotos anzufertigen.

Die Streetphotography in der Stadt Steiermark, insbesondere rund um das Kunsthaus, den Hauptplatz und die Rathausgasse, bietet vielfältige Möglichkeiten für kreative und spannende Aufnahmen. Mit einem Smartphone hat man das ideale Werkzeug immer zur Hand, um spontane und authentische Momente festzuhalten. Egal ob als Freizeitaktivität, Hobby oder sogar für geschäftliche Zwecke – mit den richtigen Techniken und etwas Übung kann man beeindruckende Fotos und Videos erstellen, die die Atmosphäre und das Leben in Graz eindrucksvoll dokumentieren.

Streetphotography in Graz – mit offenen Augen durch die Stadt

Wenn du mit deinem Smartphone durch die Grazer Innenstadt gehst, verändert sich dein Blick auf die Stadt mit der Zeit. Du gehst nicht mehr einfach nur von einem Ort zum nächsten. Du beginnst, auf Licht, Farben, Linien, Bewegungen, Spiegelungen und kleine Situationen zu achten, die dir früher vielleicht gar nicht aufgefallen wären.

Genau darin liegt für mich einer der größten Reize der Streetphotography: Du musst nicht unbedingt etwas Spektakuläres finden. Oft entstehen die interessantesten Bilder aus ganz gewöhnlichen Situationen.

Ein Mensch wartet auf die Straßenbahn. Jemand sitzt allein vor einem Café. Eine Person läuft mit einem Regenschirm über einen nassen Platz. Sonnenlicht fällt für wenige Sekunden zwischen zwei Häusern hindurch. Eine Schaufensterscheibe spiegelt gleichzeitig Architektur, Passanten und Himmel.

Solche Situationen existieren manchmal nur für wenige Sekunden.

Wenn du lernst, sie wahrzunehmen, wird ein gewöhnlicher Spaziergang zu einer fotografischen Entdeckungsreise.

Nicht nach Motiven suchen – Situationen beobachten

Eine der wichtigsten Veränderungen beim Fotografieren entsteht dann, wenn du nicht mehr ständig nach einem perfekten Motiv suchst.

Versuche stattdessen, Situationen zu beobachten.

Bleibe beispielsweise für einige Minuten an einem interessanten Ort stehen. Suche dir zunächst einen Hintergrund, der fotografisch funktioniert. Das kann eine farbige Wand sein, eine interessante Fassade, ein heller Lichtstreifen, eine Spiegelung oder eine geometrische Struktur.

Dann wartest du.

Vielleicht läuft eine Person durch das Bild.

Vielleicht kommt ein Fahrradfahrer vorbei.

Vielleicht entsteht plötzlich eine interessante Kombination aus Licht, Schatten und Bewegung.

Du gestaltest dein Bild dadurch gewissermaßen im Voraus. Statt hektisch einer Situation hinterherzulaufen, baust du deine Komposition auf und wartest darauf, dass das entscheidende Element hinzukommt.

Gerade mit dem Smartphone funktioniert diese Methode hervorragend, weil du relativ unauffällig bleiben kannst.

Entwickle deinen fotografischen Blick

Streetphotography bedeutet nicht nur, schnell auf den Auslöser zu drücken. Ein großer Teil passiert bereits vorher.

Du musst lernen zu sehen.

Das kannst du tatsächlich trainieren.

Wenn du durch die Stadt gehst, kannst du dir beispielsweise für jeden Spaziergang eine bestimmte Aufgabe stellen.

An einem Tag fotografierst du nur:

  • Spiegelungen,
  • Schatten,
  • geometrische Formen,
  • rote Gegenstände,
  • Menschen in Bewegung,
  • Architekturdetails,
  • interessante Hände oder Gesten,
  • Silhouetten,
  • ungewöhnliche Kombinationen von Vorder- und Hintergrund.

Dadurch reduzierst du zunächst deine Möglichkeiten. Genau diese Einschränkung hilft dir aber dabei, genauer hinzusehen.

Plötzlich entdeckst du Dinge, an denen du sonst einfach vorbeigegangen wärst.

Arbeite mit Ebenen im Bild

Viele interessante Streetfotos besitzen nicht nur ein Hauptmotiv, sondern mehrere Ebenen.

Du kannst dein Bild beispielsweise in drei Bereiche aufteilen:

Vordergrund – Hauptmotiv – Hintergrund

Im Vordergrund könnte sich eine unscharfe Person befinden.

In der Mitte läuft dein eigentliches Motiv durch das Bild.

Im Hintergrund siehst du eine interessante Fassade oder eine Straßenbahn.

Durch diese Ebenen bekommt dein Foto Tiefe.

Mit dem Smartphone kannst du diesen Effekt sehr einfach ausprobieren. Fotografiere beispielsweise durch Türen, Fenster, Geländer oder zwischen anderen Personen hindurch.

Du kannst sogar bewusst einen Teil des Smartphones hinter einem Objekt verstecken und nur durch eine kleine Lücke fotografieren.

Das erzeugt manchmal eine fast filmische Wirkung.

Nutze Rahmen innerhalb des Bildes

Ein weiteres interessantes Gestaltungsmittel ist das sogenannte Framing.

Dabei verwendest du Elemente deiner Umgebung als natürlichen Rahmen.

Das können sein:

  • Torbögen,
  • Türen,
  • Fenster,
  • Durchgänge,
  • Arkaden,
  • Brücken,
  • Geländer,
  • Straßenbahntüren,
  • Schaufenster.

Du kannst beispielsweise durch einen Torbogen fotografieren und eine Person dahinter positionieren.

Der Rahmen lenkt den Blick automatisch auf dein Hauptmotiv.

Gerade historische Gebäude und schmale Gassen in der Grazer Innenstadt bieten dafür zahlreiche Möglichkeiten.

Beobachte das Licht wie ein eigenes Motiv

Licht ist nicht nur notwendig, damit ein Foto entsteht.

Licht kann selbst zum Motiv werden.

Wenn du länger Streetphotography betreibst, wirst du wahrscheinlich irgendwann feststellen, dass du nicht mehr nur Menschen und Gebäude beobachtest. Du beobachtest vielmehr, was das Licht mit ihnen macht.

Sonnenlicht kann beispielsweise einen schmalen hellen Bereich zwischen zwei Gebäuden erzeugen.

Jetzt kannst du warten, bis eine Person genau durch diesen Lichtstreifen läuft.

Der Rest des Bildes bleibt dunkel.

Dadurch entsteht ein sehr klarer visueller Schwerpunkt.

Diese Technik funktioniert besonders gut in engen Straßen und Gassen.

Du kannst bei deinem Smartphone zusätzlich die Belichtung etwas reduzieren. Dadurch bleiben die dunklen Bereiche dunkler und der beleuchtete Bereich wirkt stärker.

Das Ergebnis kann wesentlich dramatischer aussehen als eine vollkommen gleichmäßig belichtete Aufnahme.

Fotografiere auch bei schlechtem Wetter

Viele Menschen packen ihre Kamera weg, sobald das Wetter schlechter wird.

Für Streetphotography kann genau dann eine besonders interessante Zeit beginnen.

Regen verändert eine Stadt.

Asphalt beginnt zu spiegeln.

Straßenbahnschienen reflektieren Licht.

Menschen tragen Regenschirme.

Schaufenster wirken heller.

Autoscheinwerfer, Straßenlaternen und Reklametafeln erzeugen Reflexionen auf dem nassen Boden.

Du kannst dabei bewusst tief fotografieren und die Spiegelungen in einer Wasserpfütze nutzen.

Manchmal reicht es sogar, dein Smartphone nur wenige Zentimeter über den Boden zu halten.

Dreh dein Smartphone testweise um, sodass sich die Kameralinse möglichst nahe am Boden befindet. Dadurch bekommst du eine besonders tiefe Perspektive.

Nutze Spiegelungen kreativ

Schaufenster gehören zu meinen liebsten Werkzeugen in der Streetphotography.

Du kannst damit mehrere Ebenen miteinander verbinden.

In einer einzigen Glasscheibe können gleichzeitig sichtbar sein:

  • die Person vor dem Fenster,
  • die Straße hinter dir,
  • Gebäude gegenüber,
  • Lichtquellen,
  • Gegenstände hinter der Scheibe.

Dadurch entstehen Bilder, bei denen der Betrachter manchmal erst nach einigen Sekunden versteht, was er eigentlich sieht.

Genau diese kleine visuelle Irritation kann ein Foto interessant machen.

Wenn du Spiegelungen fotografierst, bewege dich langsam seitlich.

Schon wenige Zentimeter können die gesamte Komposition verändern.

Entdecke die Stadt in Schwarz-Weiß

Nicht jedes Foto braucht Farbe.

Gerade Streetphotography eignet sich hervorragend für Schwarz-Weiß-Bilder.

Wenn du auf Farbe verzichtest, werden andere Elemente wichtiger:

Kontraste.

Formen.

Gesichter.

Licht.

Schatten.

Strukturen.

Bewegung.

Du kannst dir sogar einen kompletten Fotospaziergang vornehmen, bei dem du deine Motive ausschließlich gedanklich in Schwarz-Weiß beurteilst.

Frage dich dabei:

Funktioniert dieses Bild auch ohne Farbe?

Wenn die Antwort ja lautet, besitzt die Aufnahme möglicherweise eine starke grafische Struktur.

Ein sehr buntes Bild dagegen kann in Schwarz-Weiß vollkommen uninteressant werden.

Deshalb solltest du die Entscheidung nicht erst bei der Bearbeitung treffen, sondern bereits beim Fotografieren darüber nachdenken.

Arbeite mit Farbe als Gestaltungselement

Das Gegenteil funktioniert genauso gut.

Du kannst Farbe bewusst zum Hauptthema deiner Bilder machen.

Suche beispielsweise eine kräftig rote Wand und warte darauf, dass jemand mit einem roten Kleidungsstück vorbeigeht.

Oder kombiniere zwei ähnliche Farben miteinander.

Vielleicht trägt eine Person eine Jacke, deren Farbe zufällig zu einem Geschäftsschild im Hintergrund passt.

Solche Zufälle wirken auf einem fertigen Foto oft erstaunlich geplant.

Du kannst lernen, solche Kombinationen schneller zu erkennen.

Fotografiere Serien statt einzelner Bilder

Ein einzelnes gutes Foto ist schön.

Eine zusammenhängende Serie kann jedoch wesentlich mehr erzählen.

Du könntest beispielsweise einen ganzen Spaziergang unter ein bestimmtes Thema stellen:

Menschen und Schatten

Graz im Regen

Warten auf die Straßenbahn

Fenster und Spiegelungen

Rote Elemente in der Stadt

Menschen mit Smartphones

Stille Momente in einer belebten Innenstadt

Frühmorgens in Graz

Wenn du anschließend zehn oder zwanzig Bilder auswählst, entsteht daraus eine kleine fotografische Geschichte.

Das verändert auch deine Art zu fotografieren.

Du fragst dich nicht mehr nur:

Ist dieses eine Foto gut?

Sondern:

Passt dieses Foto zu meiner Geschichte?

Diese Denkweise kann deine Streetphotography deutlich weiterentwickeln.

Erzähle mit deinen Bildern kleine Geschichten

Ein starkes Streetfoto muss nicht unbedingt schön sein.

Es sollte etwas auslösen.

Vielleicht macht es neugierig.

Vielleicht wirkt es lustig.

Vielleicht melancholisch.

Vielleicht ruhig.

Vielleicht chaotisch.

Besonders interessant werden Bilder, wenn der Betrachter beginnt, sich Fragen zu stellen.

Wer ist diese Person?

Worauf wartet sie?

Was ist gerade passiert?

Was passiert gleich?

Du musst diese Fragen nicht beantworten.

Manchmal ist genau die offene Geschichte der Grund dafür, warum ein Bild im Gedächtnis bleibt.

Der entscheidende Moment

Streetphotography besteht häufig aus Bruchteilen einer Sekunde.

Eine Person schaut in eine bestimmte Richtung.

Zwei Menschen kreuzen sich.

Eine Hand zeigt auf etwas.

Ein Vogel fliegt durch das Bild.

Eine Straßenbahn verdeckt für einen Augenblick einen Teil des Hintergrundes.

Wenn du eine Sekunde später fotografierst, ist die Situation bereits vorbei.

Deshalb solltest du lernen, Entwicklungen vorauszusehen.

Beobachte, wohin Menschen gehen.

Wenn du siehst, dass eine Person wahrscheinlich gleich einen bestimmten Punkt deiner Komposition erreicht, musst du nicht warten, bis sie dort angekommen ist.

Bereite dich vorher darauf vor.

Halte dein Smartphone bereits richtig.

Kontrolliere deinen Bildausschnitt.

Stelle gegebenenfalls Belichtung und Fokus ein.

Dann wartest du nur noch auf den richtigen Augenblick.

Serienaufnahme sinnvoll einsetzen

Wenn eine Situation sehr schnell abläuft, kann die Serienbildfunktion hilfreich sein.

Halte den Auslöser entsprechend der Bedienung deines Smartphones gedrückt oder verwende die vorhandene Burst-Funktion.

Später kannst du aus mehreren Bildern genau jene Aufnahme auswählen, bei der:

  • die Körperhaltung stimmt,
  • niemand die entscheidende Stelle verdeckt,
  • die Person den richtigen Schritt macht,
  • der Gesichtsausdruck passt,
  • die Komposition am stärksten wirkt.

Du solltest die Serienaufnahme trotzdem bewusst einsetzen.

Wenn du permanent hunderte Bilder aufnimmst, verlagerst du die gesamte Entscheidung auf später.

Besser ist es, zunächst den richtigen Moment einzuschätzen und Serienbilder nur dann einzusetzen, wenn sie tatsächlich einen Vorteil bieten.

Weniger zoomen – mehr bewegen

Der digitale Zoom eines Smartphones ist bequem.

Fotografisch ist es aber häufig interessanter, wenn du dich selbst bewegst.

Geh näher heran.

Geh einen Schritt zurück.

Bewege dich nach links oder rechts.

Geh in die Knie.

Halte dein Smartphone höher.

Verändere deinen Standort.

Schon eine kleine Bewegung verändert die Beziehung zwischen Vordergrund und Hintergrund.

Ein Laternenmast, der vorher hinter dem Kopf einer Person stand, verschwindet plötzlich.

Eine Linie führt auf einmal genau zu deinem Motiv.

Zwei Elemente überlagern sich nicht mehr.

Streetphotography ist deshalb auch körperliche Bewegung.

Du gestaltest deine Bilder mit deinen Füßen.

Nutze unterschiedliche Smartphone-Kameras bewusst

Viele moderne Smartphones besitzen mehrere Objektive beziehungsweise unterschiedliche Brennweiten.

Du solltest diese nicht nur aus Bequemlichkeit wechseln.

Jede Brennweite erzeugt eine andere Bildwirkung.

Ultraweitwinkel

Mit dem Ultraweitwinkel kannst du viel Umgebung zeigen.

Das eignet sich besonders für Architektur, enge Gassen und dynamische Perspektiven.

Gleichzeitig wirken Objekte am Bildrand schnell verzerrt.

Nutze diese Verzerrung bewusst und nicht zufällig.

Standardkamera

Die normale Hauptkamera liefert häufig die beste Bildqualität.

Sie eignet sich hervorragend für klassische Streetphotography, weil sie einen natürlichen Eindruck der Umgebung vermittelt.

Telekamera

Mit einer Telekamera kannst du Details isolieren und verschiedene Bildebenen optisch näher zusammenrücken.

Sie eignet sich beispielsweise für:

  • Personen vor Fassaden,
  • Architekturdetails,
  • Licht und Schatten aus größerer Entfernung,
  • grafische Kompositionen.

Experimentiere mit allen Kameras deines Smartphones und beobachte, wie sich dadurch deine Bildsprache verändert.

Räume dein Bild auf

Streetphotography findet häufig in einer chaotischen Umgebung statt.

Menschen.

Verkehrsschilder.

Autos.

Werbung.

Kabel.

Geschäfte.

Fahrräder.

Straßenbahnen.

Das alles kann gleichzeitig im Bild auftauchen.

Deine Aufgabe besteht deshalb häufig darin, Ordnung in dieses Chaos zu bringen.

Bevor du fotografierst, schaue auch auf die Ränder deines Bildes.

Gibt es dort störende Elemente?

Schneidet eine Person ungünstig ins Bild?

Wächst scheinbar ein Verkehrsschild aus dem Kopf deines Motivs?

Ist irgendwo ein heller Fleck, der den Blick vom eigentlichen Motiv wegzieht?

Schon ein Schritt zur Seite kann solche Probleme lösen.

Fotografiere bewusst minimalistisch

Du musst nicht immer möglichst viele Informationen in dein Bild packen.

Ein einzelner Mensch vor einer großen Wand kann stärker wirken als eine vollkommen überfüllte Straßenszene.

Suche bewusst nach freien Flächen.

Wände.

Himmel.

Schatten.

Große Fassaden.

Leere Plätze.

Setze eine kleine menschliche Figur in Beziehung zu dieser Fläche.

Dadurch kannst du Größenverhältnisse zeigen und gleichzeitig sehr ruhige Bilder erzeugen.

Bewegung kreativ darstellen

Nicht jede Person muss auf deinem Foto vollkommen scharf sein.

Bewegungsunschärfe kann Geschwindigkeit und Dynamik zeigen.

Wenn dein Smartphone einen manuellen oder professionellen Modus bietet, kannst du mit längeren Verschlusszeiten experimentieren.

Dabei bleibt beispielsweise die Architektur relativ ruhig, während vorbeigehende Personen verwischen.

Besonders interessant kann das am Abend werden.

Auch vorbeifahrende Straßenbahnen oder Fahrräder können dadurch zu grafischen Elementen werden.

Hier lohnt es sich, mehrere Versuche zu machen.

Die Ergebnisse sind nicht immer exakt vorhersehbar – und gerade das kann spannend sein.

Fotografiere dieselbe Strecke mehrfach

Du musst für neue Bilder nicht ständig neue Orte suchen.

Im Gegenteil.

Es kann sehr interessant sein, immer wieder dieselbe Strecke zu fotografieren.

Ein Ort verändert sich ständig.

Das Licht ist anders.

Das Wetter ist anders.

Andere Menschen sind unterwegs.

Geschäfte verändern ihre Auslagen.

Veranstaltungen verändern Plätze.

Jahreszeiten verändern Farben und Kleidung.

Wenn du beispielsweise regelmäßig Kunsthaus, Hauptplatz und die umliegenden Gassen besuchst, kannst du langfristig dokumentieren, wie sich das Stadtleben verändert.

Damit wird deine Streetphotography gleichzeitig zu einer Art visueller Chronik.

Nutze den frühen Morgen

Wenn du eine andere Seite der Innenstadt entdecken möchtest, solltest du einmal sehr früh losgehen.

Noch bevor Geschäfte öffnen und größere Menschenmengen unterwegs sind, besitzt die Stadt eine vollkommen andere Atmosphäre.

Reinigungskräfte beginnen ihre Arbeit.

Lieferfahrzeuge bringen Waren.

Cafés werden vorbereitet.

Die ersten Pendler kommen.

Straßen, die wenige Stunden später voller Menschen sind, wirken plötzlich fast leer.

Gerade wenn du Ruhe, Architektur und einzelne menschliche Figuren fotografieren möchtest, kann diese Tageszeit besonders interessant sein.

Entdecke die blaue Stunde

Auch die Zeit kurz nach Sonnenuntergang ist fotografisch spannend.

Der Himmel besitzt noch eine intensive blaue Färbung, während gleichzeitig die künstliche Beleuchtung der Stadt sichtbar wird.

Dadurch bekommst du eine Mischung aus natürlichem und künstlichem Licht.

Schaufenster.

Straßenlaternen.

Straßenbahnen.

Leuchtreklame.

Scheinwerfer.

All diese Lichtquellen werden nun wichtiger.

Achte dabei besonders darauf, helle Bereiche nicht vollkommen überzubelichten.

Wenn dein Smartphone es erlaubt, reduziere die Belichtung leicht.

Dunkle Bilder dürfen auch tatsächlich dunkel aussehen.

Gib deinen Bildern Zeit

Eine der vielleicht wichtigsten Übungen beginnt erst nach deinem Fotospaziergang.

Schau dir deine Bilder nicht nur unmittelbar danach an.

Warte manchmal einen Tag oder länger.

Mit etwas Abstand beurteilst du deine Fotos anders.

Die Erinnerung an den Moment beeinflusst dich weniger und du kannst stärker danach entscheiden, was tatsächlich auf dem Bild zu sehen ist.

Frage dich bei der Auswahl:

Was zieht meinen Blick zuerst an?

Ist das Hauptmotiv klar?

Gibt es störende Elemente?

Ist der Moment interessant?

Braucht das Bild Farbe?

Kann ein anderer Bildausschnitt helfen?

Erzählt das Bild etwas?

Würde ich mir dieses Foto auch ansehen, wenn es nicht von mir wäre?

Die letzte Frage kann besonders hilfreich sein.

Lösche nicht zu schnell

Ein Bild, das auf dem kleinen Smartphone-Display zunächst unspektakulär aussieht, kann später interessant werden.

Vielleicht funktioniert ein Ausschnitt.

Vielleicht wird das Foto in Schwarz-Weiß stark.

Vielleicht passt es hervorragend zu einer Serie.

Deshalb solltest du nicht bereits während deines Spaziergangs ständig Bilder löschen.

Konzentriere dich zunächst auf das Fotografieren.

Die Auswahl kommt später.

Bearbeitung: weniger kann mehr sein

Mit moderner Smartphone-Fotografie lässt sich beinahe jedes Bild stark verändern.

Du kannst:

  • Kontrast erhöhen,
  • Farben verändern,
  • Schatten aufhellen,
  • Himmel abdunkeln,
  • Details verstärken,
  • künstliche Unschärfe hinzufügen,
  • Filter einsetzen.

Nur weil etwas technisch möglich ist, bedeutet das aber nicht automatisch, dass es dein Foto verbessert.

Versuche bei der Bearbeitung zuerst herauszufinden, was das Bild eigentlich braucht.

Vielleicht reicht bereits:

etwas weniger Helligkeit,

ein etwas stärkerer Kontrast,

eine kleine Korrektur der Perspektive

und ein engerer Ausschnitt.

Bearbeitung sollte die vorhandene Bildidee unterstützen und nicht unbedingt versuchen, aus einer schwachen Aufnahme nachträglich eine spektakuläre Aufnahme zu machen.

Entwickle deinen eigenen Stil

Wenn du regelmäßig fotografierst, wirst du irgendwann feststellen, dass bestimmte Motive immer wieder deine Aufmerksamkeit anziehen.

Vielleicht fotografierst du besonders gerne:

Menschen in großen architektonischen Räumen.

Vielleicht faszinieren dich Spiegelungen.

Vielleicht fotografierst du fast ausschließlich in Schwarz-Weiß.

Vielleicht interessieren dich Farben.

Vielleicht konzentrierst du dich auf Humor und ungewöhnliche Situationen.

Vielleicht möchtest du das alltägliche Graz möglichst dokumentarisch zeigen.

Du musst deinen Stil nicht bewusst erfinden.

Oft entsteht er ganz automatisch durch die Dinge, die du immer wieder fotografierst.

Schau deshalb regelmäßig durch ältere Aufnahmen.

Welche Bilder gefallen dir noch immer?

Welche Motive wiederholen sich?

Welche Perspektiven verwendest du häufig?

Darin können sich bereits die ersten Merkmale deiner persönlichen Bildsprache zeigen.

Setze dir kleine fotografische Projekte

Ein Projekt gibt dir einen Grund, regelmäßig weiterzufotografieren.

Du könntest beispielsweise vier Wochen lang nur einen bestimmten Bereich der Grazer Innenstadt dokumentieren.

Oder du fotografierst ein Jahr lang immer wieder denselben Platz.

Vielleicht machst du jeden Monat ein Foto vom gleichen Standort.

Am Ende besitzt du nicht nur einzelne Bilder, sondern eine Entwicklung.

Auch kleine Projekte funktionieren:

10 interessante Schatten

20 Spiegelungen

30 Menschen beim Warten

Eine Woche nur Schwarz-Weiß

Ein Spaziergang mit nur einer Brennweite

Eine Stunde ohne Zoom

Solche Einschränkungen fördern deine Kreativität erstaunlich stark.

Respekt gehört zur Streetphotography

Bei aller Begeisterung für interessante Situationen solltest du nie vergessen, dass du dich im öffentlichen Raum bewegst und reale Menschen fotografierst.

Beobachte deshalb nicht nur dein Motiv, sondern auch die Situation.

Wenn du bemerkst, dass sich jemand deutlich unwohl fühlt, kannst du auf ein Foto verzichten.

Wenn sich ein Gespräch ergibt, erkläre freundlich, warum du fotografierst.

Gerade wenn eine einzelne Person sehr deutlich erkennbar und das zentrale Motiv eines Bildes ist, solltest du bei einer geplanten Veröffentlichung besonders sorgfältig mit Persönlichkeitsrechten und der jeweiligen rechtlichen Situation umgehen.

Fotografieren und Veröffentlichen sind dabei nicht automatisch dasselbe.

Respekt ist deshalb nicht nur eine rechtliche Frage, sondern ein grundlegender Bestandteil verantwortungsvoller Streetphotography.

Lass auch einmal das Smartphone unten

Das klingt zunächst widersprüchlich, ist aber eine sehr gute Übung.

Geh zehn Minuten durch die Stadt, ohne ein einziges Foto zu machen.

Beobachte nur.

Wo fällt das Licht hin?

Wie bewegen sich Menschen?

Welche Farben wiederholen sich?

Wo entstehen interessante Hintergründe?

Welche Orte funktionieren fotografisch?

Danach holst du dein Smartphone wieder hervor.

Du wirst möglicherweise feststellen, dass du wesentlich gezielter fotografierst.

Denn Streetphotography beginnt nicht mit dem Auslöser.

Sie beginnt mit Aufmerksamkeit.

Dein eigener fotografischer Spaziergang

Du kannst aus einem gewöhnlichen Weg durch Graz ein kleines persönliches Fotoprojekt machen.

Starte beispielsweise beim Kunsthaus.

Bleibe dort nicht nur bei der klassischen Gesamtansicht des Gebäudes. Suche Details, Spiegelungen, Menschen vor der Architektur und ungewöhnliche Überschneidungen.

Gehe anschließend weiter Richtung Innenstadt.

Beobachte auf dem Weg Übergänge zwischen moderner und historischer Architektur.

Am Hauptplatz kannst du dir Zeit nehmen.

Statt einfach einmal quer über den Platz zu gehen, suche dir einen Standort und beobachte fünf oder zehn Minuten dieselbe Szene.

Danach gehst du weiter in die umliegenden Gassen.

Dort kannst du dich stärker auf kleine Situationen, Schaufenster, Fassaden, Spiegelungen und Details konzentrieren.

Wenn du anschließend zurückblickst, hast du möglicherweise nicht nur eine Sammlung von Einzelbildern aufgenommen.

Du hast eine kleine Geschichte über einen bestimmten Tag in Graz erzählt.

Und genau darin liegt die besondere Stärke der Streetphotography.

Du dokumentierst nicht einfach nur, wie eine Stadt aussieht.

Du zeigst, wie sie sich in einem bestimmten Augenblick angefühlt hat.


Praktische Tipps und Tricks für deine Smartphone-Streetphotography

Reinige zuerst deine Kameralinse.
Dieser einfache Schritt wird erstaunlich häufig vergessen. Fingerabdrücke auf der Smartphone-Kamera reduzieren Kontrast und Schärfe und erzeugen besonders bei Gegenlicht störende Schleier.

Halte dein Smartphone bereits griffbereit.
Wenn du es erst aus einer tiefen Tasche holen und entsperren musst, kann der entscheidende Moment bereits vorbei sein.

Lerne den Kamera-Schnellstart deines Smartphones.
Viele Geräte lassen sich über eine Taste oder eine Geste direkt in die Kamera-App starten.

Aktiviere Hilfslinien.
Rasterlinien können dir dabei helfen, Horizonte gerade auszurichten und deine Komposition bewusster aufzubauen.

Tippe gezielt auf dein Hauptmotiv.
Dadurch setzt du Fokus und häufig auch die Belichtungsmessung auf den entscheidenden Bereich.

Reduziere bei starken Lichtkontrasten die Belichtung leicht.
Ausgefressene helle Bereiche lassen sich häufig schlechter retten als etwas zu dunkle Schatten.

Vermeide unnötigen Digitalzoom.
Nutze wenn möglich die optischen beziehungsweise nativen Brennweiten deines Smartphones oder gehe selbst näher heran.

Fotografiere mehrere Varianten.
Nimm eine Szene horizontal und vertikal auf. Verändere deine Position. Fotografiere aus Augenhöhe und anschließend aus einer tieferen Perspektive.

Beobachte zuerst den Hintergrund.
Ein guter Moment vor einem chaotischen Hintergrund verliert häufig an Wirkung.

Warte auf Personen an der richtigen Stelle.
Suche zuerst deine Komposition und lasse das menschliche Element anschließend in dein Bild hineinlaufen.

Nutze Pfützen.
Sie können aus einem vollkommen gewöhnlichen Motiv eine ungewöhnliche Spiegelung machen.

Fotografiere durch Glas.
Schaufenster, Türen und Haltestellen können interessante Mehrfachreflexionen erzeugen.

Nutze Schatten.
Manchmal ist der Schatten einer Person interessanter als die Person selbst.

Probiere Schwarz-Weiß bewusst aus.
Besonders Bilder mit starken Kontrasten und klaren geometrischen Formen können davon profitieren.

Mache Pausen.
Streetphotography wird schnell hektisch. Wenn du fünf Minuten an einem Ort bleibst, entstehen oft bessere Bilder als während eines permanenten schnellen Spaziergangs.

Sortiere erst später konsequent aus.
Fotografiere unterwegs und entscheide anschließend in Ruhe, welche Bilder wirklich funktionieren.

Bearbeite Serien einheitlich.
Wenn mehrere Bilder zusammengehören, wirken ähnliche Kontraste, Farbstimmungen und Ausschnitte wesentlich harmonischer.

Sichere deine besten Bilder.
Ein Smartphone kann verloren gehen oder beschädigt werden. Besonders wichtige Aufnahmen solltest du deshalb regelmäßig zusätzlich sichern.


Checkliste für deinen nächsten Streetphotography-Spaziergang

Vor dem Start

  • Smartphone ausreichend aufladen
  • Kameralinse reinigen
  • Genügend freien Speicherplatz kontrollieren
  • Kamera-Schnellstart kennen
  • Rasterlinien bei Bedarf aktivieren
  • Gewünschte Fotoauflösung überprüfen
  • Powerbank mitnehmen, wenn du länger unterwegs bist
  • Wetter und Lichtverhältnisse berücksichtigen
  • Ein kleines fotografisches Thema für den Spaziergang wählen

Während des Fotografierens

  • Zuerst beobachten, dann fotografieren
  • Auf Licht und Schatten achten
  • Interessante Hintergründe suchen
  • Bildränder kontrollieren
  • Vordergrund und Hintergrund bewusst einsetzen
  • Verschiedene Perspektiven ausprobieren
  • Spiegelungen suchen
  • Farben und wiederkehrende Formen beobachten
  • Nicht unnötig digital zoomen
  • Bei Bedarf die Belichtung reduzieren
  • Auf den richtigen Moment warten
  • Vertikale und horizontale Varianten aufnehmen
  • Einzelbilder und kleine Serien ausprobieren
  • Menschen und ihre Grenzen respektieren
  • Nicht jede Minute fotografieren – zwischendurch nur beobachten

Nach dem Spaziergang

  • Bilder zunächst komplett durchsehen
  • Offensichtlich misslungene Aufnahmen entfernen
  • Favoriten markieren
  • Ähnliche Bilder direkt miteinander vergleichen
  • Auf Ausdruck und Moment achten
  • Komposition kritisch überprüfen
  • Störende Bildränder gegebenenfalls beschneiden
  • Belichtung vorsichtig korrigieren
  • Schwarz-Weiß als Alternative testen
  • Bearbeitung nicht übertreiben
  • Zusammengehörige Bilder als Serie betrachten
  • Die besten Aufnahmen sichern
  • Überlegen, was beim nächsten Spaziergang besser funktionieren könnte

Kleine Herausforderung für deinen nächsten Spaziergang

Nimm dir beim nächsten Mal nur ein einziges Thema vor.

Zum Beispiel:

„Licht und Schatten in Graz.“

Versuche innerhalb eines Spaziergangs zehn Bilder aufzunehmen, die vollkommen unterschiedlich aussehen, aber alle dieses eine Thema behandeln.

Beim darauffolgenden Spaziergang nimmst du ein neues Thema.

So entwickelst du Schritt für Schritt deinen Blick, deine Technik und schließlich auch deine ganz persönliche fotografische Handschrift.

Denn am Ende entscheidet nicht das Smartphone darüber, ob ein Bild interessant wird.

Entscheidend ist, was du siehst, wann du auf den Auslöser drückst und welche Geschichte du mit deinem Bild erzählst.