Bergrettung Einsatz Steiermark Fotos

Bergrettung Steiermark

Die Bergrettung Steiermark ist eine wichtige Organisation in Österreich, die sich dem Schutz und der Rettung von Menschen in den Bergen verschrieben hat. Ein wichtiger Bestandteil ihrer Arbeit ist der Einsatz bei Veranstaltungen wie dem Wildsau Dirt Run in Gutenberg an der Raab.

Am 21. September 2019 nahmen fünf Mitglieder der Ortsstelle der Bergrettung an der Veranstaltung teil und nutzen die Gelegenheit, das sogenannte „Sarontar“ zu üben. Dieses System ermöglicht eine Live-Lageführung, indem die Standorte der Einsatzgruppen, die sich im Gelände bewegen, über Digitalfunkgeräte laufend verfolgt werden können. Dies erleichtert die Koordination von Sucheinsätzen erheblich.

In der Praxis konnte das „Sarontar“ bei der Rettung einer verletzten Person eingesetzt werden, was sich als sehr nützlich erwies. Im weiteren Verlauf der Veranstaltung wurden die Mitglieder der Bergrettung zusammen mit Kollegen des Roten Kreuzes zu mehreren Vorfällen gerufen, die sie in guter Zusammenarbeit versorgten.

Insgesamt ist die Bergrettung Steiermark eine wichtige Organisation, die dazu beiträgt, dass Menschen in den Bergen sicher unterwegs sein können. Einsätze wie der beim Wildsau Dirt Run zeigen, dass die Mitglieder der Bergrettung stets bereit sind, ihre Fähigkeiten und ihre Ausrüstung einzusetzen, um Menschen in Not zu helfen.

Bergrettung Einsatz YouTube Video

Die Bergrettung im Einsatz https://www.bergrettung-weiz.at/ https://www.facebook.com/bergrettung.weiz

Bergrettung Einsatz Steiermark Fotos

Die Bergrettung in der Steiermark ist eine Organisation mit einer langen Tradition und wichtiger Aufgabe im alpinen Raum. Ihr Ziel ist es, Menschen in den Bergen zu retten, die in Not geraten sind, sei es durch Unfälle, Verletzungen oder andere unvorhergesehene Ereignisse. Der typische Bergrettungseinsatz in der Steiermark folgt einem sorgfältig geplanten und strukturierten Ablauf, der sicherstellt, dass die Betroffenen so schnell und effizient wie möglich gerettet werden können.

  1. Alarmierung und Vorbereitung: Sobald die Alarmierung der Bergrettung eingeht, beginnt eine gut koordinierte Reaktionskette. Diese Alarmierung erfolgt meist über die österreichische Notrufnummer oder moderne Ortungssysteme, wie GPS oder Smartphones. Die Bergrettungskräfte werden informiert und bereiten sich entsprechend auf den bevorstehenden Einsatz vor. Dies bedeutet, dass die Ausrüstung zusammengestellt und geprüft wird. Eine wichtige Komponente ist auch die Abstimmung der Teammitglieder, damit alle über die aktuelle Lage informiert sind.
  2. Einsatzplanung: Vor dem Aufbruch zum Unfallort erstellen die Einsatzleiter eine umfassende Planung. Dies beinhaltet die Analyse der Wetterbedingungen, der topografischen Gegebenheiten und eine Abschätzung des Risikopotenzials für die Retter selbst. Die Route wird geplant, Ausrüstung und Fahrzeuge werden ausgewählt, und wenn nötig, werden zusätzliche Einsatzkräfte oder Hubschrauber angefordert.
  3. Anreise und Annäherung: Der Zugang zum Unfallort ist oft eine Herausforderung. Manchmal ist das Gebiet mit Fahrzeugen erreichbar, manchmal nur zu Fuß oder mit Hilfe von Hubschraubern. Bei schwierigem Gelände kommen oft auch Klettertechniken und spezielle Bergrettungsausrüstung zum Einsatz. Die Annäherung zum Verletzten oder zur verirrten Person erfolgt dann unter Berücksichtigung aller Sicherheitsvorkehrungen.
  4. Rettungsmaßnahmen: Am Einsatzort angekommen, bewerten die Bergretter zunächst die Situation und den Zustand der Betroffenen. Erste-Hilfe-Maßnahmen werden eingeleitet, sofern notwendig, und die Betroffenen werden gesichert. Bei Verletzungen mit Immobilität wird der Verletzte auf eine spezielle Trage gelegt, die auch in schwierigem Gelände sicher transportiert werden kann. Die Bergretter haben medizinische Grundkenntnisse und können lebensrettende Maßnahmen ergreifen, bevor professionelle medizinische Hilfe erreicht wird.
  5. Abtransport: Der Abtransport kann ebenfalls ein komplexer Prozess sein. In leichten Fällen erfolgt dieser zu Fuß, während in schwierigem Gelände oder bei schweren Verletzungen ein Hubschrauber gerufen wird. Alternativ können auch Seilbahnen oder andere Transportmittel zum Einsatz kommen. Hier steht die Sicherheit aller Beteiligten im Vordergrund, um Verletzungen zu vermeiden.
  6. Dokumentation und Nachbereitung: Nach dem Einsatz wird alles dokumentiert und analysiert. Dies ist wichtig für die Nachbereitung, um aus dem Einsatz zu lernen und die Rettungstechniken weiter zu verbessern. Zudem erfolgt eine Nachbesprechung, in der die Retter über ihre Erfahrungen sprechen und eventuell psychologische Unterstützung erhalten.

Fotos von Bergrettungseinsätzen

Fotos von Bergrettungseinsätzen in der Steiermark sind ein eindrucksvolles Zeugnis dieser anspruchsvollen Tätigkeit. Sie zeigen oft die Retter in Aktion, wie sie mit Seilen gesichert steile Abhänge erklimmen, in schneebedeckten Landschaften mit Lawinengefahr operieren oder Verletzte aus felsigen Regionen evakuieren. Solche Bilder geben nicht nur Einblick in die Herausforderungen, denen sich die Bergrettung gegenübersieht, sondern verdeutlichen auch die Hingabe und Professionalität der Teams. Oft sieht man die Hubschrauber im Einsatz, wie sie präzise in enge Schluchten einfliegen oder in schwindelerregender Höhe schweben, um Retter und Ausrüstung abzulassen.

Die Fotos dienen auch als wichtige Erinnerung daran, wie wichtig die Arbeit der Bergrettung ist, und können als lehrreiches Material für zukünftige Retter oder zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die Risiken in den Bergen genutzt werden.

Wildsau Dirtrun 2019

Wie auch schon in den vergangenen Jahren, betreuten wir am Samstag, dem 21.9., den Wildsau Dirt Run in Gutenberg an der Raab. Fünf KameradInnen unserer Ortsstelle nahmen dies zum Anlass, das s.g. „Sarontar“ zu beüben.

Dies ermöglicht eine Live-Lageführung, d.h. die Standorte der Einsatzgruppen, welche sich im Gelände bewegen, können über die Digitalfunkgeräte laufend mitverfolgt werden. Dadurch wird die gesamte Koordination, besonders bei Sucheinsätzen, maßgeblich erleichtert. Dies konnten wir gleich in der Praxis anwenden, um unser Retterteam auf schnellstem Weg zu einer verletzten Person zu leiten. Alles in allem erwies sich das „Sarontar“ als ausgesprochen nützlich. Auch im weiteren Verlauf der Veranstaltung wurden wir gemeinsam mit den KollegInnen des Roten Kreuzes zu mehreren Vorfällen gerufen, die wir in guter Zusammenarbeit versorgten.

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