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Professor Pieps – Das Fahrrad

Professor Pieps – Das Fahrrad

Professor Pieps rückte seine kleine Brille zurecht.
„Heute reisen wir zu einer Erfindung, die die Welt verändert hat“, piepste er.
Dann drückte er auf den roten Knopf seiner Zeit-Käse-Maschine.
Wusch!
Schon begann das Abenteuer.

Professor Pieps wirbelte durch helle Funken.
Seine Weste flatterte.
Seine Notizblätter tanzten in der Luft.

„Hui!“, piepste er.
„Ich hoffe, wir landen nicht wieder in einer Suppenschüssel.“

Plumps!

Die Zeit-Käse-Maschine landete in einem Gebüsch.
Professor Pieps steckte die Nase heraus.

Vor ihm lag eine Straße.
Nicht so glatt wie heute.
Sie war staubig und holprig.
Daneben standen Häuser, Pferdewagen und Menschen mit Hüten.

Professor Pieps sah auf seine kleine Uhr.

„Mannheim“, las er.
„Das Jahr 1817.“

Er zupfte an seiner Weste.
„Oh! Genau richtig!“

Denn heute wollte er sehen, wie ein sehr wichtiges Fahrzeug geboren wurde.

Nicht ein Auto.
Nicht ein Zug.
Sondern etwas mit zwei Rädern.

Das Fahrrad.

Aber damals sah es noch ganz anders aus.

Professor Pieps huschte über die Straße.
Er versteckte sich hinter einem Holzfass.

Dort stand ein Mann mit wachen Augen.
Er hieß Karl Freiherr von Drais.

Karl von Drais war ein Erfinder.
Ein Erfinder ist ein Mensch, der neue Dinge ausdenkt und baut.

Vor ihm stand ein seltsames Fahrzeug.

Es hatte zwei Räder.
Ein Rad vorn.
Ein Rad hinten.
Dazwischen war ein Rahmen aus Holz.
Oben war ein Sitz.

Aber Professor Pieps blinzelte.

„Moment mal“, piepste er leise.
„Wo sind denn die Pedale?“

Er krabbelte näher.

Keine Pedale.
Keine Kette.
Keine Klingel.
Keine Bremse wie heute.

„Na so was!“, murmelte Professor Pieps.
„Das ist ja ein Fahrrad-Baby.“

Karl von Drais nannte seine Erfindung Laufmaschine.

Das bedeutet:
Man sitzt darauf und läuft mit den Füßen auf dem Boden.
So rollt man schneller vorwärts.

Professor Pieps schrieb in sein Forscherbuch:

1817: Karl von Drais baut eine Laufmaschine.
Sie ist ein frühes Vorbild des Fahrrads.

Karl von Drais setzte sich auf die Laufmaschine.
Er hielt den Lenker fest.

Ein paar Leute blieben stehen.

„Was soll das denn sein?“, fragte ein Mann.

„Ein Pferd ohne Pferd?“, fragte eine Frau.

Ein Kind kicherte.
„Das sieht lustig aus!“

Professor Pieps kicherte auch.
Dann hielt er sich schnell die Pfoten vor den Mund.

„Piep, leise sein!“, flüsterte er zu sich selbst.
„Ich bin doch heimlich hier.“

Karl von Drais stieß sich mit den Füßen ab.

Links.
Rechts.
Links.
Rechts.

Die Räder begannen zu rollen.

Er fuhr!

Nicht sehr bequem.
Nicht ganz ungefährlich.
Aber er fuhr.

Die Menschen staunten.

„Er ist schneller als zu Fuß!“, rief jemand.

„Und er braucht kein Pferd!“, sagte ein anderer.

Professor Pieps sprang vor Freude auf einen Kieselstein.

„Genau das ist der wichtige Punkt!“, piepste er.
„Ein Mensch kann sich mit eigener Kraft schneller bewegen.“

Doch der Kieselstein rollte weg.
Professor Pieps kullerte rückwärts in eine Pfütze.

Plitsch!

„Wissenschaft ist manchmal nass“, seufzte er.

Karl von Drais fuhr weiter.
Er lenkte das vordere Rad.
Das war sehr wichtig.

Denn ohne Lenken fährt man nicht dorthin, wo man hinmöchte.
Man fährt vielleicht in einen Busch.
Oder in einen Kuchenstand.
Oder in eine sehr überraschte Katze.

Professor Pieps sah die Katze.
Die Katze sah Professor Pieps.

„Oh“, piepste Professor Pieps.

Er rannte los.
Die Katze rannte hinterher.

Professor Pieps sprang in die Zeit-Käse-Maschine.

„Nächster Halt!“, rief er.
„Schnell!“

Wusch!

Die Welt drehte sich.

Als Professor Pieps wieder herauspurzelte, hörte er Hämmern.
Klonk!
Klonk!
Klonk!

Er war in einer Werkstatt.

Überall lagen Schrauben, Räder und Metallteile.
Es roch nach Öl und Holz.

Professor Pieps sah auf seine Uhr.

„Einige Jahrzehnte später“, las er.
„Jetzt wird weitergebaut.“

Er versteckte sich in einer kleinen Kiste mit Lappen.

Vor ihm arbeiteten Männer an einem neuen Zweirad.
Diesmal gab es Pedale.

„Aha!“, piepste Professor Pieps.
„Die Füße müssen nun nicht mehr auf dem Boden laufen.“

Pedale sind kleine Tritte.
Man drückt sie mit den Füßen.
Dadurch dreht sich ein Rad.

Das war ein großer Schritt.

Nun konnte man besser und länger fahren.
Aber bequem war es noch nicht immer.

Viele frühe Fahrräder hatten harte Räder.
Sie rumpelten über Steine.
Ratter!
Ratter!
Ratter!

Professor Pieps hielt sich die Ohren zu.

„Das klingt wie ein Käseteller im Gewitter!“

Manche Menschen nannten solche Räder später Knochenschüttler.
Das war kein richtiger Zaubername.
Es bedeutete einfach:
Beim Fahren wurde man kräftig durchgeschüttelt.

Professor Pieps schrieb:

Neue Idee: Pedale helfen beim Fahren.
Aber das Fahrrad muss noch sicherer und bequemer werden.

Dann machte die Zeit-Käse-Maschine wieder ein Geräusch.

Piep-piep-piep!

„Oh!“, sagte Professor Pieps.
„Die Geschichte ist noch nicht fertig.“

Wusch!

Diesmal landete er neben einem sehr großen Fahrrad.

Professor Pieps legte den Kopf in den Nacken.

Das vordere Rad war riesig.
Das hintere Rad war klein.

„Du liebe Käserinde“, flüsterte er.
„Das ist ja höher als mein Bücherregal!“

Solche Fahrräder nannte man Hochräder.

Sie konnten schnell sein.
Aber sie waren gefährlich.
Wer fiel, fiel tief.

Professor Pieps sah einen Mann vorsichtig aufsteigen.

„Bitte nicht wackeln“, piepste Professor Pieps.
„Bitte nicht wackeln.“

Das Hochrad wackelte.

Professor Pieps hielt die Augen zu.

Zum Glück passierte nichts.

Aber Professor Pieps verstand sofort:

Eine Erfindung ist nicht fertig, nur weil sie funktioniert.
Sie muss auch sicher sein.

Schnell ist gut.
Sicher ist besser.

Wieder schrieb er in sein Forscherbuch:

Menschen lernen durch Ausprobieren.
Sie verbessern Erfindungen Schritt für Schritt.

Dann hörte er ein neues Geräusch.

Surr-surr-surr.

Vor ihm stand ein Fahrrad, das viel moderner aussah.

Es hatte zwei etwa gleich große Räder.
Es hatte eine Kette.
Die Kette verband die Pedale mit dem Hinterrad.

Wenn man in die Pedale trat, bewegte die Kette das Hinterrad.
So fuhr das Fahrrad vorwärts.

„Das ist klug!“, piepste Professor Pieps.
„Die Kraft der Beine wird gut genutzt.“

Dieses Fahrrad war sicherer als das Hochrad.
Darum nannte man solche Räder Sicherheitsfahrräder.

Professor Pieps nickte ernst.

„Sicherheit ist keine Kleinigkeit“, sagte er.
„Sie ist eine große Erfindung in der Erfindung.“

Er wollte näher heran.
Doch seine Tasche blieb an einer Speiche hängen.

Eine Speiche ist ein dünner Stab im Rad.
Viele Speichen halten das Rad stabil.

„Hilfe!“, piepste Professor Pieps.

Er zog.
Er zappelte.
Er drehte sich einmal im Kreis.

Plopp!

Endlich war er frei.

„Notiz an mich selbst“, murmelte er.
„Nicht mit einer vollen Tasche in ein Rad klettern.“

Wieder piepste die Zeit-Käse-Maschine.

Wusch!

Nun landete Professor Pieps in einer anderen Werkstatt.

Dort lag ein Fahrradreifen auf einem Tisch.
Ein Mann prüfte ihn genau.

Professor Pieps drückte mit der Pfote dagegen.

Der Reifen gab ein wenig nach.

„Oh!“, piepste er.
„Der ist weich. Nicht hart wie Holz oder Metall.“

Das war ein Luftreifen.

Ein Luftreifen ist ein Reifen, in dem Luft steckt.
Die Luft federt Stöße ab.
So fährt man bequemer.

Professor Pieps hüpfte auf den Reifen.

Boing.

Er hüpfte noch einmal.

Boing.

„Wunderbar!“, piepste er.
„Ein Trampolin für Räder!“

Dann wurde er ernst.

Der Luftreifen machte das Fahrrad viel angenehmer.
Holprige Straßen fühlten sich nicht mehr ganz so schlimm an.
Menschen konnten weiter fahren.
Sie wurden nicht so stark durchgerüttelt.

Professor Pieps schrieb:

1888 wird der Luftreifen für Fahrräder wichtig.
Er macht das Fahren bequemer und schneller.

Die Zeit-Käse-Maschine brummte leise.

Aber Professor Pieps blieb noch einen Moment.

Er dachte an Karl von Drais.
Er dachte an die Laufmaschine.
Er dachte an Pedale, Ketten und Luftreifen.

Das Fahrrad war nicht an einem einzigen Tag fertig geworden.

Viele Menschen hatten daran gearbeitet.
Viele Menschen hatten Ideen ausprobiert.
Manche Ideen waren gut.
Manche waren gefährlich.
Manche mussten verbessert werden.

So wächst eine Erfindung.

Wie ein kleiner Samen.
Er wird ein Pflänzchen.
Dann ein Baum.

Oder wie ein Käse.

Professor Pieps überlegte.

„Nein“, sagte er.
„Käse wächst nicht wie ein Baum. Aber er ist trotzdem wichtig.“

Dann reiste er noch einmal weiter.

Wusch!

Jetzt stand Professor Pieps in einer Stadt von heute.

Kinder fuhren auf Fahrrädern zur Schule.
Eine Frau fuhr mit dem Fahrrad zur Arbeit.
Ein Mann brachte Brot mit einem Lastenrad.
Ein Lastenrad ist ein Fahrrad, mit dem man Dinge transportieren kann.

Auf einem Radweg rollten viele Menschen.

Professor Pieps sah Helme.
Er sah Lichter.
Er sah Bremsen.
Er sah Klingeln.

Klingeling!

„Sehr höflich“, sagte Professor Pieps.
„Eine Klingel sagt: Achtung, hier komme ich.“

Er setzte sich auf den Rand eines Fahrradkorbs.
Darin lag zum Glück ein kleines Stück Käsebrot.

„Nur wissenschaftlich betrachtet“, piepste er.
Dann knabberte er vorsichtig eine Krume.

Er sah, wie ein Kind lernte, Fahrrad zu fahren.

Am Anfang wackelte es.
Der Vater hielt den Sattel fest.

„Ich kann das nicht!“, rief das Kind.

Professor Pieps stellte sich auf die Hinterpfoten.

„Doch!“, piepste er leise.
„Jede Erfindung wackelt am Anfang.“

Das Kind trat in die Pedale.
Einmal.
Zweimal.
Dreimal.

Das Fahrrad rollte.

Der Vater ließ los.

Das Kind fuhr allein.

„Ich fahre!“, rief es.

Professor Pieps klatschte mit seinen kleinen Pfoten.

„Bravo!“, piepste er.
„Das ist nicht nur Technik. Das ist Mut.“

Am Abend setzte sich Professor Pieps unter eine Straßenlaterne.
Er öffnete sein Forscherbuch.

Er schrieb:

Das Fahrrad hilft Menschen, sich frei zu bewegen.
Es braucht keinen Motor.
Es macht den Körper stark.
Es kann Wege kürzer machen.
Es kann die Luft sauberer halten als viele Fahrzeuge mit Motor.
Und es zeigt: Gute Ideen werden besser, wenn Menschen weiterdenken.

Dann malte er ein kleines Fahrrad.
Daneben malte er eine Maus mit Helm.

„Sicherheit zuerst“, sagte er.

Professor Pieps schrieb alles in sein kleines Forscherbuch.
„Eine gute Erfindung hilft nicht nur einem Menschen“, sagte er.
„Sie kann vielen Menschen das Leben leichter machen.“
Dann knabberte er an einem Krümel Käse und reiste weiter.


Was Kinder aus der Geschichte lernen können

Kinder können aus der Geschichte vom Fahrrad sehr viel lernen.

Zuerst lernen sie: Große Erfindungen entstehen oft aus einfachen Fragen.

Karl von Drais fragte sich:
Wie kann ein Mensch schneller vorankommen, ohne ein Pferd zu benutzen?

Diese Frage war wichtig.
Denn früher waren Pferde sehr wichtig für Reisen und Transporte.
Aber nicht jeder Mensch hatte ein Pferd.
Ein Pferd brauchte Futter, Pflege und Platz.
Eine Laufmaschine brauchte Muskelkraft, Gleichgewicht und eine gute Idee.

Kinder lernen dadurch:
Wer eine Frage stellt, beginnt schon zu forschen.

Eine Erfindung beginnt nicht immer mit einem fertigen Plan.
Manchmal beginnt sie mit einem Problem.
Dann sucht ein Mensch nach einer Lösung.

Das ist auch heute so.

Vielleicht fragt ein Kind:
Wie kann ich mein Zimmer schneller aufräumen?
Wie kann ich Wasser sparen?
Wie kann ich meiner Oma besser helfen?
Wie kann ich sicherer zur Schule kommen?

Aus solchen Fragen können neue Ideen entstehen.

Kinder lernen außerdem: Erfindungen werden Schritt für Schritt besser.

Das erste Fahrrad war noch kein Fahrrad wie heute.
Es hatte keine Pedale.
Es hatte keine Kette.
Es hatte keine modernen Bremsen.
Es hatte keine Luftreifen.

Trotzdem war es wichtig.

Warum?

Weil es den Anfang machte.

Später dachten andere Menschen weiter.
Sie fragten:
Wie kann man besser treten?
Wie kann man schneller fahren?
Wie kann man sicherer fahren?
Wie kann man bequemer fahren?

So kamen Pedale, Ketten, bessere Rahmen, Bremsen und Luftreifen dazu.

Kinder können daraus lernen:
Man muss nicht sofort perfekt sein.

Auch beim Lesenlernen ist das so.
Am Anfang liest man langsam.
Manchmal verwechselt man Buchstaben.
Manchmal muss man ein Wort zweimal lesen.

Das ist nicht schlimm.

Wie beim Fahrradfahren gilt:
Üben macht sicherer.
Fehler helfen beim Lernen.
Wer weitermacht, wird besser.

Die Geschichte zeigt auch: Sicherheit ist wichtig.

Das Hochrad war schnell, aber gefährlich.
Darum war es nicht die beste Lösung für alle Menschen.
Erst als Fahrräder sicherer wurden, konnten viel mehr Menschen sie benutzen.

Kinder lernen daraus:
Eine gute Idee muss nicht nur spannend sein.
Sie muss auch gut für Menschen sein.

Deshalb tragen viele Kinder beim Fahrradfahren einen Helm.
Deshalb braucht ein Fahrrad Bremsen.
Deshalb sind Licht, Reflektoren und Klingel wichtig.
Sie helfen, gesehen und gehört zu werden.

Kinder lernen:
Mut ist gut.
Vorsicht ist auch gut.
Beides zusammen ist klug.

Das Fahrrad zeigt Kindern auch etwas über Freiheit.

Mit einem Fahrrad kann man Wege selbst fahren.
Zum Spielplatz.
Zur Schule.
Zu Freunden.
In den Park.

Natürlich müssen Kinder Verkehrsregeln lernen.
Sie müssen auf Autos, Fußgänger und andere Radfahrer achten.
Aber mit Übung gibt ein Fahrrad ein schönes Gefühl:

Ich kann mich bewegen.
Ich kann etwas schaffen.
Ich komme voran.

Dieses Gefühl ist wichtig.

Kinder lernen außerdem etwas über die Umwelt.

Ein Fahrrad braucht keinen Benzinmotor.
Es macht keine Abgase beim Fahren.
Es ist leise.
Es braucht wenig Platz.

Wenn Menschen öfter Fahrrad fahren, kann das Städten helfen.
Es gibt weniger Lärm.
Es gibt weniger Stau.
Die Luft kann sauberer bleiben.

Kinder können daraus mitnehmen:
Auch kleine Entscheidungen können die Welt verbessern.

Nicht jeder Weg muss mit dem Auto gefahren werden.
Manchmal ist das Fahrrad eine gute Wahl.
Manchmal geht man zu Fuß.
Manchmal nimmt man Bus oder Bahn.

Wichtig ist:
Menschen können überlegen, welche Art der Bewegung gut für sie und gut für die Umwelt ist.

Die Geschichte lehrt auch, dass viele Menschen an einer Erfindung beteiligt sein können.

Karl von Drais war sehr wichtig für den Anfang.
Aber das Fahrrad, wie wir es heute kennen, entstand durch viele Verbesserungen.
Viele Erfinder, Handwerker und Fahrer trugen etwas dazu bei.

Kinder lernen dadurch:
Zusammenarbeit macht Ideen stärker.

Ein Mensch hat eine Idee.
Ein anderer verbessert sie.
Ein dritter findet einen Fehler.
Ein vierter baut etwas sicherer.
So entsteht Fortschritt.

Das ist auch in der Schule so.

Wenn Kinder zusammen lernen, können sie einander helfen.
Einer liest gut vor.
Eine andere erklärt eine Aufgabe.
Ein Kind malt eine Idee auf.
Ein anderes stellt eine gute Frage.

So wird aus vielen kleinen Beiträgen etwas Großes.

Besonders wichtig ist diese Botschaft:

Eine Erfindung soll Menschen helfen.

Das Fahrrad hilft Menschen, schneller voranzukommen.
Es hilft dem Körper, stark zu bleiben.
Es kann Wege leichter machen.
Es kann Freude schenken.
Es kann Menschen unabhängiger machen.

Kinder können sich fragen:
Hilft meine Idee anderen?
Macht sie etwas leichter?
Ist sie sicher?
Ist sie fair?
Ist sie gut für die Natur?

Wenn Kinder so denken, werden sie nicht nur klug.
Sie werden verantwortungsvoll.

Für ihre Zukunft können Kinder aus der Geschichte mitnehmen:

Sei neugierig.
Stelle Fragen.
Probiere aus.
Gib nicht gleich auf.
Lerne aus Fehlern.
Denke an Sicherheit.
Denke an andere Menschen.
Denke an die Natur.
Und freue dich, wenn eine kleine Idee größer wird.

Denn vielleicht erfindet eines Tages ein Kind etwas Neues.

Vielleicht kein Fahrrad.
Vielleicht eine bessere Schultasche.
Vielleicht ein leises Fahrzeug.
Vielleicht ein Spielzeug, das beim Lernen hilft.
Vielleicht eine Maschine, die Müll sammelt.
Vielleicht etwas, das heute noch niemand kennt.

Professor Pieps würde dazu sagen:

„Jede große Erfindung beginnt mit einem kleinen Gedanken.
Und manchmal mit einer Maus, die sehr genau hinschaut.“