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Professor Pieps und das Internet

Professor Pieps und das Internet

Wie Computer lernten, im Internet miteinander zu sprechen

Professor Pieps rückte seine kleine Brille zurecht.
„Heute reisen wir zu einer Erfindung, die die Welt verändert hat“, piepste er.
Dann drückte er auf den roten Knopf seiner Zeit-Käse-Maschine.
Wusch!
Schon begann das Abenteuer.

Die Zeit-Käse-Maschine ratterte, summte und roch ein bisschen nach altem Gouda.

„Hoffentlich landen wir nicht wieder in einer Suppenschüssel“, murmelte Professor Pieps.

Doch dieses Mal landete er nicht in einer Küche.

Er landete in einem Raum voller großer Computer.

Sie waren riesig.

So groß wie Schränke.

Sie blinkten, brummten und machten:
Klack.
Surr.
Piep.

Professor Pieps schaute nach oben.

„Oh!“, piepste er. „Diese Computer sind ja größer als ein Käsehaus!“

Er war im Jahr 1969.

Genauer gesagt war er an der Universität von Kalifornien in Los Angeles.
Das ist eine große Schule für Erwachsene, die forschen und lernen.

Dort arbeiteten kluge Menschen an einer neuen Idee.

Computer sollten miteinander sprechen können.

Nicht mit Stimmen wie Menschen.
Nicht mit Quieken wie Mäuse.
Sondern mit Zeichen, Zahlen und Nachrichten.

Professor Pieps kletterte auf einen Tisch.
Er versteckte sich hinter einem Stapel Papier.

Auf dem Papier standen viele Wörter.

Ein Wort las er besonders genau:

ARPANET

„Ar-pa-net“, piepste Professor Pieps langsam.
„Das klingt wie ein Käsenetz für Spinnen.“

Aber es war kein Spinnennetz.
Und auch kein Käsenetz.

Das ARPANET war ein frühes Computernetz.

Ein Netz bedeutet hier:
Mehrere Computer sind miteinander verbunden.

So wie Kinder in einem Kreis stehen und sich einen Ball zuwerfen.
Nur war der Ball eine Nachricht.

Ein junger Mann saß an einem Computer.
Er hieß Charley Kline.

Er wollte eine Nachricht an einen anderen Computer schicken.
Dieser andere Computer stand weit weg.
Er stand beim Stanford Research Institute.

Das war viele Kilometer entfernt.

Professor Pieps hielt den Atem an.

„Das ist ja wie ein Brief“, flüsterte er,
„nur ohne Papier, ohne Briefmarke und ohne Maus, die ihn trägt.“

Charley tippte auf der Tastatur.

L

O

Professor Pieps spitzte die Ohren.

Die Nachricht sollte eigentlich heißen:

LOGIN

Das bedeutet:
Man meldet sich bei einem Computer an.

Aber nach den ersten zwei Buchstaben passierte etwas.

Der Computer stürzte ab.

Nicht auf den Boden.
Computer stürzen nicht wie Mäuse von einem Regal.

„Abstürzen“ heißt:
Der Computer hörte plötzlich auf, richtig zu arbeiten.

Professor Pieps quietschte erschrocken.

„Nur LO?“, piepste er.
„Das klingt wie ein halbes Hallo!“

Die Menschen im Raum waren trotzdem aufgeregt.

Denn auch wenn nur zwei Buchstaben ankamen, war etwas Großes passiert.

Zum ersten Mal hatten zwei entfernte Computer eine Nachricht über dieses neue Netz ausgetauscht.

Professor Pieps schrieb in sein Notizblatt:

1969: Zwei Computer sprechen miteinander. Die erste Nachricht ist kurz: LO.

Dann malte er daneben eine winzige Maus, die winkte.

„Lo!“, sagte er stolz. „Das ist Mäusesprache für: Es beginnt!“

Die Zeit-Käse-Maschine zitterte.

Wusch!

Professor Pieps landete in einem anderen Raum.

Diesmal war es das Jahr 1971.

Auf einem Tisch standen wieder Computer.
Es gab Kabel, Papiere und viele Tassen Kaffee.

„Menschen trinken wirklich viel Kaffee, wenn sie nachdenken“, piepste Professor Pieps.
„Mäuse nehmen lieber Käse.“

Ein Mann arbeitete konzentriert an einem Programm.

Er hieß Ray Tomlinson.

Er überlegte, wie man Nachrichten von einem Computer zu einem anderen schicken konnte.

Nicht nur kurze Zeichen zum Testen.

Sondern richtige Nachrichten.

So wie:

Hallo.
Wie geht es dir?
Hier ist meine Idee.
Bitte lies das.

Professor Pieps setzte sich in eine leere Kaffeetasse.
Dort war es warm und sicher.

Ray Tomlinson wählte ein Zeichen aus.

Es war das Zeichen:

@

Professor Pieps schaute es an.

„Das sieht aus wie eine Maus mit eingerolltem Schwanz“, kicherte er.

Ray nutzte das Zeichen, um zu zeigen:

Diese Nachricht gehört zu dieser Person
bei diesem Computer.

Das war wichtig.

Denn wenn viele Menschen Nachrichten schicken, muss klar sein:

Wer schreibt?
Und wohin soll die Nachricht?

So entstand eine frühe Form der E-Mail.

E-Mail bedeutet elektronische Post.

„Elektronisch“ heißt:
Sie wird mit Strom, Computern und Leitungen verschickt.

Professor Pieps schrieb:

1971: E-Mail hilft Menschen, Nachrichten schnell über ein Computernetz zu senden.

Er dachte nach.

Früher mussten Briefe lange reisen.
Mit Pferden.
Mit Schiffen.
Mit Autos.
Mit Flugzeugen.

Jetzt konnte eine Nachricht viel schneller ankommen.

„Das ist praktisch“, sagte Professor Pieps.
„Aber man sollte trotzdem freundlich schreiben. Auch schnelle Worte können pieksen.“

Er klebte einen Käsekrümel neben seine Notiz.
Das war sein Zeichen für: besonders wichtig.

Wusch!

Die Zeit-Käse-Maschine sprang weiter.

Nun war Professor Pieps im Jahr 1983.

Er landete beinahe in einem Kabelsalat.

„Hilfe!“, piepste er.
„Ich bin in Spaghetti ohne Soße gelandet!“

Aber es waren keine Spaghetti.
Es waren Kabel.

Viele Computer waren inzwischen miteinander verbunden.
Doch es gab ein Problem.

Nicht alle Computer sprachen dieselbe Sprache.

Das war ein bisschen wie auf einem Spielplatz.

Ein Kind sagt: „Ball!“
Ein anderes Kind versteht nur: „Brot!“
Ein drittes Kind ruft: „Baum!“
Dann weiß niemand, was gemeint ist.

Computer brauchen Regeln.

Diese Regeln heißen Protokolle.

Ein Protokoll ist eine Abmachung.

Es sagt:

So beginnen wir eine Nachricht.
So teilen wir sie auf.
So schicken wir sie los.
So setzen wir sie wieder zusammen.
So wissen wir, ob sie angekommen ist.

Professor Pieps nickte ernst.

„Auch Mäuse haben Protokolle“, sagte er.
„Wenn jemand Käse findet, piepst er zweimal. Wenn eine Katze kommt, piepst er sehr laut.“

Im Jahr 1983 wurde für das ARPANET eine wichtige gemeinsame Sprache besonders wichtig:

TCP/IP

Das klingt schwer.

Professor Pieps schrieb es groß auf:

T C P / I P

Dann erklärte er es sich selbst.

TCP hilft dabei, eine Nachricht in kleine Teile zu zerlegen und wieder richtig zusammenzubauen.

IP hilft dabei, den Weg zu finden.

Wie eine Adresse auf einem Brief.

Professor Pieps stellte sich vor:

Eine lange Käsebestellung wird in kleine Krümel geteilt.

Krümel 1 geht links.
Krümel 2 geht rechts.
Krümel 3 geht durch einen Tunnel.

Am Ende kommen alle Krümel wieder zusammen.

Dann ist die Käsebestellung vollständig.

„Genial!“, piepste Professor Pieps.
„Das Internet ist also wie ein riesiger Lieferdienst für Nachrichtenkrümel.“

Durch TCP/IP konnten verschiedene Netzwerke besser miteinander verbunden werden.

Computer konnten nun leichter dieselben Regeln benutzen.

Das war ein großer Schritt auf dem Weg zum Internet.

Professor Pieps schrieb:

1983: TCP/IP wird zur wichtigen gemeinsamen Sprache für Computernetze.

Dann unterstrich er:

Gemeinsame Regeln helfen beim Verstehen.

Wusch!

Die Zeit-Käse-Maschine drehte sich schneller.

Professor Pieps wurde ein wenig schwindelig.

„Beim nächsten Mal baue ich einen Sicherheitsgurt aus Spaghetti“, murmelte er.

Dann landete er in der Schweiz.

Es war das Jahr 1989.

Professor Pieps war am CERN.

CERN ist ein großes Forschungszentrum.
Dort arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus vielen Ländern.

Sie erforschen sehr kleine Teilchen.
Teilchen sind winzige Bausteine der Welt.

Doch Professor Pieps bemerkte etwas:

Die Menschen hatten viele Informationen.
Viele Texte.
Viele Daten.
Viele Computer.

Aber es war schwer, alles zu finden.

Ein Forscher dachte darüber nach.
Er hieß Tim Berners-Lee.

Er wollte Informationen besser verbinden.

Nicht nur Computer sollten miteinander sprechen.
Auch Texte sollten miteinander verbunden sein.

Ein Wort in einem Text konnte zu einem anderen Text führen.
Ein Klick konnte eine neue Seite öffnen.

Professor Pieps saß hinter einem Bildschirm.
Er sah, wie Tim an einer Idee arbeitete.

Diese Idee hieß später:

World Wide Web

Das bedeutet ungefähr:

weltweites Netz.

Professor Pieps staunte.

„Ein Netz im Netz!“, piepste er.
„Wie ein Käseladen im Käseladen!“

Das World Wide Web ist nicht ganz dasselbe wie das Internet.

Das Internet ist die große Verbindung zwischen Computern.

Das Web ist ein Dienst darauf.

So wie eine Straße und ein Bus nicht dasselbe sind.

Die Straße ist der Weg.
Der Bus fährt darauf.

Das Internet ist der Weg.
Das Web benutzt diesen Weg, damit Menschen Seiten öffnen und Informationen lesen können.

Tim Berners-Lee entwickelte wichtige Bausteine für das Web.

Zum Beispiel:

Webseiten.
Links.
Adressen für Seiten.
Einen Webbrowser.

Ein Browser ist ein Programm, mit dem man Webseiten anschaut.

Professor Pieps schrieb:

1989: Tim Berners-Lee erfindet am CERN das World Wide Web, damit Menschen Informationen leichter teilen und finden können.

Er malte eine kleine Webseite.
Darauf stand:

Willkommen, kleine Maus!

Dann klickte er mit seiner Pfote auf einen Link.

Nichts passierte.

„Ach ja“, sagte er. „Mäusepfoten sind für alte Tastaturen nicht ideal.“

Wusch!

Professor Pieps reiste ein kleines Stück weiter.

Es war nun um 1990.

Am CERN lief ein Webserver.

Ein Server ist ein Computer, der anderen Computern etwas anbietet.

Zum Beispiel eine Webseite.

Professor Pieps stellte sich den Server wie einen Bibliothekar vor.

Wenn jemand fragt:
„Hast du diese Seite?“

Dann antwortet der Server:
„Ja, hier ist sie.“

Professor Pieps mochte Bibliotheken.
Dort roch es nach Papier, Staub und manchmal nach Pausenbrot.

Das Web wuchs.

Langsam am Anfang.

Dann immer schneller.

Universitäten nutzten es.
Forschende nutzten es.
Später nutzten es Firmen, Schulen, Familien und Kinder.

Menschen konnten Nachrichten lesen.
Bilder ansehen.
Dinge lernen.
Musik hören.
Videos schauen.
Mit anderen sprechen.
Zusammen arbeiten.

Professor Pieps sah eine Schulklasse in der Zukunft.

Ein Kind suchte etwas über Sterne.
Ein anderes lernte ein Lied.
Ein drittes schrieb der Oma eine Nachricht.
Ein viertes schaute nach, wie man einen Papierflieger baut.

Professor Pieps lächelte.

„Wissen kann reisen“, sagte er leise.
„Schneller als jede Maus.“

Doch dann sah er auch etwas anderes.

Ein Kind las eine falsche Nachricht.
Ein anderes klickte auf etwas, das es nicht verstand.
Ein drittes war traurig, weil jemand im Internet gemein war.

Professor Pieps zog die Stirn kraus.

„Eine große Erfindung braucht kluge Benutzung“, piepste er.

Er schrieb in sein Forscherbuch:

Das Internet kann helfen. Aber Menschen müssen lernen, gut und vorsichtig damit umzugehen.

Dann machte er eine Liste.

  1. Nicht alles glauben, was im Internet steht.
  2. Freundlich schreiben.
  3. Keine privaten Dinge einfach teilen.
  4. Fragen, wenn etwas komisch ist.
  5. Das Internet zum Lernen, Helfen und Verbinden nutzen.

Professor Pieps klappte sein Buch zu.

Er dachte an die ersten zwei Buchstaben:

LO

Aus diesen kleinen Buchstaben war etwas Großes geworden.

Er dachte an E-Mail.

An TCP/IP.

An das Web.

An viele Menschen, die zusammenarbeiteten.

Niemand hatte das Internet ganz allein erfunden.

Viele kluge Köpfe hatten Ideen beigetragen.

Manche bauten Kabel.
Manche schrieben Programme.
Manche erfanden Regeln.
Manche stellten Fragen.
Manche machten Fehler und lernten daraus.

Professor Pieps lächelte.

„So entstehen große Dinge“, sagte er.
„Nicht durch Zauberei. Sondern durch Neugier, Zusammenarbeit und Geduld.“

Dann sah er seine Zeit-Käse-Maschine an.

Sie blinkte.

Der Käsetank war fast leer.

„Oh weh“, piepste Professor Pieps.
„Ohne Käse keine Zeitreise!“

Er fand noch einen kleinen Krümel in seiner Westentasche.

Er legte ihn vorsichtig in die Maschine.

Die Maschine schnurrte zufrieden.

Professor Pieps schrieb alles in sein kleines Forscherbuch.
„Eine gute Erfindung hilft nicht nur einem Menschen“, sagte er.
„Sie kann vielen Menschen das Leben leichter machen.“
Dann knabberte er an einem Krümel Käse und reiste weiter.


Was Kinder aus dieser Geschichte über das Internet lernen können

Das Internet ist eine der wichtigsten Erfindungen der Menschheit.

Aber es wurde nicht an einem einzigen Tag erfunden.
Und es wurde nicht von einer einzigen Person erfunden.

Viele Menschen haben daran gearbeitet.

Sie haben ausprobiert.
Sie haben Fehler gemacht.
Sie haben verbessert.
Sie haben zusammengearbeitet.

Das ist eine sehr wichtige Lektion.

Kinder können daraus lernen:

Große Ideen beginnen oft klein.

Beim ersten Versuch im Jahr 1969 kamen nur zwei Buchstaben an: LO.
Die Nachricht war nicht perfekt.
Der Computer machte einen Fehler.
Aber der Versuch war trotzdem wichtig.

Das bedeutet:

Ein Fehler ist nicht immer ein Ende.
Ein Fehler kann ein Anfang sein.

Wenn Kinder lesen lernen, klappt auch nicht sofort jedes Wort.
Manchmal rutscht ein Buchstabe weg.
Manchmal klingt ein Wort komisch.
Manchmal muss man einen Satz noch einmal lesen.

Das ist normal.

So lernen Menschen.

Auch Forscherinnen und Forscher lernen so.

Sie probieren.
Sie beobachten.
Sie verbessern.
Sie versuchen es wieder.

Kinder können auch lernen, dass Zusammenarbeit stark macht.

Das Internet entstand, weil viele Menschen ihr Wissen teilten.
Eine Person hatte eine Idee.
Eine andere baute etwas dazu.
Eine dritte schrieb Regeln.
Eine vierte testete alles.

So wurde aus vielen kleinen Ideen ein großes Netz.

Auch in der Schule ist das wichtig.

Wenn Kinder zusammen lesen, bauen, malen oder forschen, können sie mehr schaffen als allein.
Ein Kind entdeckt etwas.
Ein anderes erklärt etwas.
Ein drittes fragt etwas.
Aus Fragen werden Antworten.
Aus Antworten werden neue Ideen.

Kinder lernen außerdem:

Regeln helfen.

TCP/IP war eine gemeinsame Computersprache.
Ohne gemeinsame Regeln verstehen sich Computer schlecht.

Bei Menschen ist es ähnlich.

Wenn wir sprechen, zuhören und freundlich bleiben, verstehen wir uns besser.
Wenn alle durcheinander rufen, wird es schwer.

Auch im Internet brauchen wir Regeln.

Nicht schreien.
Nicht beleidigen.
Nicht lügen.
Nicht einfach private Dinge weitergeben.
Nicht alles anklicken.

Kinder können lernen:

Technik ist mächtig.
Aber der Mensch entscheidet, wie sie genutzt wird.

Das Internet kann ein wunderbarer Ort sein.

Man kann lernen, wie Tiere leben.
Man kann ferne Länder sehen.
Man kann Sprachen üben.
Man kann Musik hören.
Man kann mit Menschen sprechen, die weit weg wohnen.
Man kann Ideen teilen.
Man kann Hilfe finden.

Aber das Internet kann auch verwirrend sein.

Nicht jede Information ist richtig.
Nicht jedes Bild zeigt die Wahrheit.
Nicht jede Person im Internet meint es gut.

Darum ist es wichtig, klug zu fragen:

Wer hat das geschrieben?
Woher kommt die Information?
Kann ich es auch an einer anderen Stelle prüfen?
Ist das freundlich?
Ist das sicher?
Sollte ich einen Erwachsenen fragen?

Kinder können für ihre Zukunft mitnehmen:

Neugier ist wertvoll.

Professor Pieps ist neugierig.
Er schaut genau hin.
Er fragt nach.
Er schreibt auf, was er lernt.

Genau so können Kinder die Welt entdecken.

Sie müssen nicht alles sofort wissen.
Aber sie dürfen fragen.

Warum funktioniert das?
Wer hat das erfunden?
Wem hilft es?
Kann man es besser machen?
Was passiert, wenn Menschen es falsch benutzen?

Solche Fragen machen Kinder stark.

Denn die Zukunft braucht Menschen, die denken können.
Menschen, die freundlich sind.
Menschen, die Technik verstehen.
Menschen, die Verantwortung übernehmen.

Das Internet zeigt:

Eine Erfindung ist dann besonders gut, wenn sie Menschen verbindet.

Nicht nur Geräte.
Nicht nur Kabel.
Nicht nur Bildschirme.

Sondern Menschen.

Eine Nachricht an Oma.
Eine Frage an die Lehrerin.
Ein gemeinsames Projekt mit einer Klasse in einem anderen Land.
Ein Video, das etwas erklärt.
Ein Text, der Mut macht.

Das alles kann durch das Internet möglich werden.

Doch die wichtigste Verbindung bleibt immer die zwischen Herz und Verstand.

Der Verstand fragt:
Ist das richtig?

Das Herz fragt:
Ist das gut?

Wenn Kinder beides benutzen, können sie die Technik der Zukunft klug gestalten.

Vielleicht erfinden sie später selbst etwas.

Eine bessere Lern-App.
Einen freundlichen Roboter.
Ein sicheres Kinder-Internet.
Eine Maschine, die der Umwelt hilft.
Oder sogar eine echte Zeit-Käse-Maschine.

Professor Pieps würde dann sicher vorbeikommen.

Mit Brille.
Mit Weste.
Mit Notizbuch.

Und mit einem großen Stück Käse.