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Professor Pieps – Der Globus: Die Welt als Kugel

Professor Pieps – Der Globus: Die Welt als Kugel

Professor Pieps rückte seine kleine Brille zurecht.
„Heute reisen wir zu einer Erfindung, die die Welt verändert hat“, piepste er.
Dann drückte er auf den roten Knopf seiner Zeit-Käse-Maschine.
Wusch!
Schon begann das Abenteuer.

Die Maschine ruckelte, zischte und roch ein bisschen nach warmem Käse.

„Oh weh“, piepste Professor Pieps.
„Ich hoffe, wir landen nicht wieder in einer Suppenschüssel.“

Doch diesmal landete er weich.
Sehr weich.

Plumps!

Professor Pieps saß in einem Korb voller Stoffreste.

Er blinzelte.
Um ihn herum standen Holztische, Pinsel, Farben, Pergament und viele Werkzeuge.
Pergament ist eine alte Schreibfläche. Früher schrieb man darauf, bevor Papier überall benutzt wurde.

Durch ein Fenster sah Professor Pieps eine Stadt mit hohen Türmen.

„Nürnberg!“, piepste er leise.
„Und das Jahr ist 1492. Sehr spannend!“

Er kletterte aus dem Korb und versteckte sich hinter einem Tintenfass.

Da hörte er Schritte.

Ein Mann kam herein.
Er trug feine Kleidung und sah sehr beschäftigt aus.

„Das muss Martin Behaim sein“, flüsterte Professor Pieps.
„Ein Kaufmann und Seefahrer aus Nürnberg.“

Martin Behaim sprach mit anderen Männern in der Werkstatt.
Sie zeigten auf eine große Kugel.

Professor Pieps rieb sich die Augen.

„Eine Kugel?“, piepste er.
„Aber sie sieht aus wie die Erde!“

Die Männer arbeiteten an einem Globus.

Ein Globus ist ein Modell der Erde.
Er zeigt die Welt nicht flach wie eine Karte, sondern rund wie eine Kugel.

Professor Pieps hüpfte vor Aufregung fast in den Farbkasten.

„Piep! Das ist ja großartig!“

Schnell hielt er sich die Pfoten vor den Mund.
Niemand durfte ihn sehen.

Die Kugel war noch nicht fertig.
Sie bestand aus vielen Schichten.
Stoff, Papier und andere Materialien wurden sorgfältig verarbeitet.
Dann wurde die Welt darauf gemalt.

Ein Maler beugte sich über die Kugel.
Er hieß Georg Glockendon.

Mit ruhiger Hand malte er Meere, Länder, Inseln und Namen.

Professor Pieps staunte.

„So viel Arbeit!“, flüsterte er.
„Und ich dachte schon, ein Käsewürfel sei schwer gerade zu schneiden.“

Auf dem Tisch lagen Karten.
Manche zeigten Küsten.
Andere zeigten Meere.
Wieder andere enthielten Berichte von Reisenden.

Die Menschen sammelten Wissen aus vielen Quellen.

Sie wussten schon lange:
Die Erde ist rund.

Schon in der Antike, also vor sehr langer Zeit, hatten Gelehrte darüber nachgedacht.
Ein griechischer Gelehrter namens Crates von Mallos soll schon vor über 2.000 Jahren einen Globus gemacht haben.

Aber viele alte Dinge sind verloren gegangen.
Holz zerbricht.
Papier zerfällt.
Farben verblassen.

Der Globus von Martin Behaim blieb erhalten.
Darum ist er heute so besonders.

Professor Pieps kletterte auf ein Regal.
Von dort konnte er alles besser sehen.

„Aha“, murmelte er.
„Ein Globus hilft den Menschen, sich die Welt vorzustellen.“

Eine flache Karte ist nützlich.
Man kann sie auf einen Tisch legen.
Man kann darauf Wege zeichnen.

Aber die Erde ist keine flache Scheibe.
Sie ist rund.

Wenn man eine runde Erde auf ein flaches Papier malt, wird manches verzerrt.
Verzerrt bedeutet: Es sieht anders aus, als es wirklich ist.

Ein Globus zeigt besser, wie die Erde als Kugel aussieht.

Professor Pieps nickte ernst.

„Das ist wichtig für Seefahrer“, sagte er leise.
„Und für Händler. Und für Forscher. Und für neugierige Mäuse.“

Martin Behaim zeigte auf den Globus.

„Hier sind Europa, Afrika und Asien“, sagte er.

Professor Pieps sah genau hin.

Europa war zu sehen.
Afrika war zu sehen.
Asien war zu sehen.
Viele Inseln waren eingezeichnet.

Aber Professor Pieps runzelte die Stirn.

„Moment mal“, piepste er.
„Da fehlt doch etwas.“

Er suchte mit seinen kleinen Augen.

„Amerika fehlt!“

Das war kein Fehler aus Faulheit.
Es lag an der Zeit.

Der Globus entstand im Jahr 1492.
In diesem Jahr fuhr Christoph Kolumbus über den Atlantik.
Doch als der Globus gemacht wurde, war diese Nachricht noch nicht zurückgekehrt und noch nicht auf Karten angekommen.

Die Menschen in Nürnberg wussten noch nicht, dass zwischen Europa und Asien ein großer Doppelkontinent lag.

Professor Pieps schrieb in sein Notizblatt:

Wichtig: Ein Globus zeigt nicht nur Wissen. Er zeigt auch, was Menschen zu einer bestimmten Zeit noch nicht wussten.

Das gefiel ihm.

Denn Wissen wächst.
Es ist wie ein kleiner Käse-Laib.
Er wird größer, wenn man ihn füttert.
Nur riecht Wissen meistens besser.

Professor Pieps schlich näher an die Kugel.

Da passierte es.

Sein Schwanz kitzelte einen Pinsel.

Der Pinsel rollte.

Klack.

Professor Pieps erschrak.

Der Pinsel fiel vom Tisch.

Platsch!

Er landete in einem Schälchen mit blauer Farbe.

„Wer war das?“, fragte ein Arbeiter.

Professor Pieps sprang hinter eine Schachtel.

Er hielt den Atem an.

Der Arbeiter hob den Pinsel auf.

„Seltsam“, murmelte er.
„Vielleicht war es der Wind.“

Professor Pieps atmete aus.

„Puh“, piepste er.
„Fast wäre ich als erster Mäuse-Maler der Geschichte entdeckt worden.“

Er sah wieder zum Globus.

Blau stand für Wasser.
Grün und Braun standen für Land.
Namen zeigten Städte, Länder und Meere.

Der Globus war nicht nur ein Spielzeug.
Er war ein Denkwerkzeug.

Ein Denkwerkzeug hilft Menschen, besser zu verstehen.

Mit einem Globus konnten Menschen fragen:

Wo sind wir?
Wo liegen andere Länder?
Wie weit ist das Meer?
Welche Wege könnten Schiffe fahren?
Was wissen wir schon?
Was müssen wir noch lernen?

Professor Pieps fand das wunderbar.

Er stellte sich ein Kind vor, das zum ersten Mal einen Globus dreht.

Europa dreht vorbei.
Afrika dreht vorbei.
Asien dreht vorbei.
Dann die Ozeane.

Die Welt wird plötzlich groß.
Und zugleich klein genug, um sie mit zwei Händen zu halten.

„Das ist die Magie des Globus“, piepste Professor Pieps.

Aber dann wurde er nachdenklich.

Er wusste: Reisen und Entdeckungen brachten nicht nur Gutes.

Menschen lernten neue Länder kennen.
Sie tauschten Waren, Ideen und Wissen aus.

Aber es gab auch Gewalt, Eroberung und Unrecht.
Manche Menschen nahmen anderen Menschen Land weg.
Manche behandelten andere schlecht, nur weil sie anders aussahen oder anders lebten.

Professor Pieps seufzte.

„Eine Erfindung ist ein Werkzeug“, sagte er leise.
„Ein Werkzeug kann helfen. Aber Menschen müssen es gut und gerecht benutzen.“

Der Globus konnte neugierig machen.
Er konnte beim Lernen helfen.
Er konnte zeigen, dass die Welt groß und vielfältig ist.

Doch er konnte auch zeigen, wie Menschen damals dachten.
Manche Karten waren unvollständig.
Manche Namen waren falsch.
Manche Länder wurden aus europäischer Sicht betrachtet.

Professor Pieps schrieb:

Ein Globus zeigt die Welt. Aber er zeigt auch den Blick der Menschen, die ihn gemacht haben.

Das war ein sehr kluger Satz.

Professor Pieps war stolz.

Er gönnte sich einen winzigen Käsekrümel aus seiner Tasche.

Knusper.

Da kam ein Junge in die Werkstatt.
Er blieb vor dem Globus stehen.

„Ist das die ganze Welt?“, fragte er.

Martin Behaim lächelte.

„So gut wir sie kennen“, sagte er.

Der Junge drehte die Kugel vorsichtig.

Langsam wanderten die Meere und Länder an seinen Augen vorbei.

„Die Welt ist größer, als ich dachte“, flüsterte der Junge.

Professor Pieps lächelte.

Genau das war der Mehrwert des Globus.

Er machte die Welt sichtbar.
Er weckte Fragen.
Er half beim Lernen.
Er zeigte, dass Menschen gemeinsam Wissen sammeln können.

Denn niemand baut einen guten Globus ganz allein.

Man braucht Reisende.
Man braucht Kartenmacher.
Man braucht Maler.
Man braucht Handwerker.
Man braucht Menschen, die messen, schreiben, prüfen und verbessern.

Und man braucht Neugier.

Sehr viel Neugier.

„Ohne Neugier“, piepste Professor Pieps,
„wäre die Welt für viele Menschen so klein wie ein Mauseloch.“

Am Abend wurde es still in der Werkstatt.

Der Globus stand auf seinem Gestell.
Er war rund, bunt und voller Namen.

Professor Pieps trat aus seinem Versteck.

Er legte eine Pfote auf den Fuß des Globus.

„Du bist nicht perfekt“, sagte er.
„Aber du bist wichtig.“

Dann schaute er zur Zeit-Käse-Maschine.

Sie blinkte schon ungeduldig.

Professor Pieps stieg ein.

Doch bevor er den roten Knopf drückte, sah er noch einmal zurück.

Er dachte an die Menschen, die die Welt verstehen wollten.
Er dachte an die Fehler auf dem Globus.
Er dachte an die Kinder, die später lernen würden, Karten zu lesen.

Und er dachte daran, dass jede Generation mehr wissen kann als die davor.

Professor Pieps schrieb alles in sein kleines Forscherbuch.
„Eine gute Erfindung hilft nicht nur einem Menschen“, sagte er.
„Sie kann vielen Menschen das Leben leichter machen.“
Dann knabberte er an einem Krümel Käse und reiste weiter.


Was Kinder aus dieser Geschichte über den Globus lernen können

Der Globus ist mehr als eine runde Karte.
Er ist ein Zeichen für Neugier, Lernen und gemeinsames Denken.

Kinder können aus der Geschichte von Professor Pieps viele wichtige Dinge mitnehmen.

1. Die Erde ist rund

Ein Globus zeigt die Erde als Kugel.
Das hilft Kindern zu verstehen, warum Menschen um die Welt reisen können.

Wenn man immer weiter in eine Richtung fährt, kommt man nicht an eine Kante.
Man reist auf einer runden Erde.

Das ist ein wichtiger Gedanke.

Kinder lernen:
Die Welt ist groß, aber sie hängt zusammen.

Meere, Länder, Menschen, Tiere, Pflanzen und Klima gehören miteinander zusammen.
Was an einem Ort passiert, kann auch an einem anderen Ort wichtig sein.

2. Karten und Globen helfen beim Verstehen

Menschen können nicht einfach hoch in den Himmel fliegen und die ganze Erde mit eigenen Augen sehen.
Früher konnten sie das erst recht nicht.

Darum machten sie Karten und Globen.

Ein Globus hilft, Fragen zu stellen:

Wo ist mein Zuhause?
Wo ist ein anderes Land?
Wie weit ist es über das Meer?
Welche Länder liegen nebeneinander?
Warum ist es an manchen Orten warm und an anderen kalt?

Kinder lernen:
Bilder, Modelle und Karten können helfen, schwierige Dinge einfacher zu verstehen.

3. Wissen entsteht Schritt für Schritt

Der Behaim-Globus war wichtig.
Aber er war nicht vollständig.

Amerika fehlte.

Das zeigt Kindern etwas sehr Wichtiges:
Menschen wissen nicht immer sofort alles.

Wissen wächst.

Erst beobachtet jemand etwas.
Dann erzählt jemand davon.
Dann prüft jemand es.
Dann wird es aufgeschrieben.
Dann verbessern andere Menschen das Wissen.

So funktioniert Lernen.

Kinder dürfen daraus mitnehmen:
Es ist nicht schlimm, etwas noch nicht zu wissen.
Wichtig ist, weiterzufragen.

Wer fragt, lernt.
Wer lernt, wächst.
Wer wächst, kann die Welt besser verstehen.

4. Fehler sind ein Teil des Lernens

Auf alten Karten und Globen gab es Fehler.
Manche Länder waren falsch gezeichnet.
Manche Entfernungen stimmten nicht.
Manche Orte fehlten ganz.

Das bedeutet nicht, dass die Menschen dumm waren.
Sie hatten nur weniger Informationen als wir heute.

Kinder lernen:
Fehler können zeigen, wo man noch mehr herausfinden muss.

Ein Fehler ist nicht das Ende.
Ein Fehler kann der Anfang einer besseren Idee sein.

Das ist auch in der Schule so.

Wenn ein Kind ein Wort falsch liest, kann es üben.
Wenn eine Rechnung nicht stimmt, kann es den Weg noch einmal anschauen.
Wenn ein Bild nicht so aussieht wie geplant, kann es weiterzeichnen.

Lernen ist ein Weg.
Niemand kann am ersten Tag alles.

5. Gute Erfindungen entstehen oft gemeinsam

Professor Pieps sieht in der Werkstatt viele Menschen.

Martin Behaim hatte den Plan.
Georg Glockendon malte.
Handwerker bauten.
Andere Menschen lieferten Karten, Berichte und Wissen.

Das zeigt:
Große Dinge entstehen oft nicht allein.

Kinder lernen:
Zusammenarbeit ist stark.

Ein Kind kann gut malen.
Ein anderes kann gut erzählen.
Ein anderes kann gut bauen.
Ein anderes kann gut zuhören.

Wenn alle ihre Stärken teilen, entsteht etwas Größeres.

6. Neugier ist wertvoll

Der Globus wurde gebaut, weil Menschen neugierig waren.

Sie wollten wissen:
Wie sieht die Welt aus?
Welche Länder gibt es?
Welche Wege führen über das Meer?

Neugier ist eine Kraft.

Sie bringt Menschen dazu, Bücher zu lesen, Fragen zu stellen, Dinge auszuprobieren und Lösungen zu suchen.

Kinder können lernen:
Neugier ist kein Stören.
Neugier ist der Anfang von Wissen.

Natürlich muss man freundlich fragen.
Und man muss manchmal warten.
Aber Fragen sind wichtig.

Eine gute Frage kann eine Tür öffnen.

7. Die Welt ist vielfältig

Ein Globus zeigt viele Länder, Meere und Kontinente.

Kinder sehen:
Nicht alle Menschen leben gleich.
Nicht alle sprechen die gleiche Sprache.
Nicht alle essen das gleiche Essen.
Nicht alle bauen die gleichen Häuser.

Das ist spannend.

Kinder können lernen, andere Kulturen mit Respekt zu betrachten.

Respekt bedeutet:
Ich sehe, dass du anders bist, und ich behandle dich trotzdem freundlich und fair.

Der Globus kann also nicht nur Geografie zeigen.
Er kann auch helfen, offener zu denken.

8. Erfindungen müssen verantwortungsvoll genutzt werden

Ein Globus kann beim Lernen helfen.
Er kann Reisen erleichtern.
Er kann Menschen zeigen, wie die Erde aussieht.

Aber Wissen kann auch falsch benutzt werden.

Früher nutzten manche Menschen Karten und Seereisen, um andere Länder zu erobern.
Dabei geschah viel Unrecht.

Kinder müssen nicht alle schweren Einzelheiten kennen.
Aber sie können eine wichtige Grundregel verstehen:

Eine Erfindung ist nur dann wirklich gut, wenn Menschen sie fair und verantwortungsvoll benutzen.

Das gilt auch heute.

Ein Handy kann helfen, mit Oma zu sprechen.
Es kann aber auch ablenken.
Ein Auto kann Menschen sicher zum Arzt bringen.
Es kann aber auch die Luft verschmutzen.
Ein Computer kann Wissen öffnen.
Er kann aber auch für Unsinn benutzt werden.

Darum ist wichtig:
Nicht nur die Erfindung zählt.
Auch das Herz und der Verstand der Menschen zählen.

9. Die eigene Sicht ist nicht immer die ganze Wahrheit

Der Behaim-Globus zeigte die Welt aus europäischer Sicht seiner Zeit.

Das bedeutet:
Die Menschen, die ihn machten, sahen die Welt mit ihrem Wissen, ihren Interessen und ihren Grenzen.

Kinder können daraus lernen:
Manchmal sieht jeder Mensch nur einen Teil der Wahrheit.

Wenn zwei Kinder sich streiten, erzählt jedes Kind vielleicht seine Seite.
Erst wenn man beiden zuhört, versteht man mehr.

So ist es auch mit Geschichte.

Es ist gut, verschiedene Stimmen zu hören.
Es ist gut, nachzufragen.
Es ist gut, nicht zu schnell zu urteilen.

10. Kinder können Forscherinnen und Forscher sein

Professor Pieps beobachtet genau.
Er schreibt auf.
Er denkt nach.
Er stellt Fragen.

Genau das können Kinder auch tun.

Man braucht dafür keine große Maschine.
Man braucht nicht einmal eine Zeit-Käse-Maschine.

Man braucht:

offene Augen,
offene Ohren,
ein gutes Herz,
Geduld,
und Mut zum Fragen.

Kinder können Forscher sein, wenn sie einen Käfer beobachten.
Wenn sie einen Globus drehen.
Wenn sie ein neues Wort lesen.
Wenn sie wissen wollen, warum der Mond seine Form verändert.
Wenn sie fragen, woher ihr Essen kommt.
Wenn sie wissen wollen, wie Menschen früher lebten.

Forschen beginnt im Alltag.

11. Für die Zukunft: Denkt groß und bleibt freundlich

Der Globus erinnert Kinder daran:
Die Welt ist groß.

Aber er erinnert auch daran:
Alle Menschen leben auf derselben Erde.

Für die Zukunft ist das sehr wichtig.

Kinder von heute werden Erwachsene von morgen.
Sie werden Entscheidungen treffen.
Sie werden Berufe lernen.
Sie werden reisen, lesen, bauen, helfen, erfinden und vielleicht selbst neue Dinge entdecken.

Dabei können sie an Professor Pieps denken.

Er würde sagen:

Sei neugierig.
Aber sei auch freundlich.

Lerne viel.
Aber glaube nicht, dass du schon alles weißt.

Nutze Wissen.
Aber nutze es gerecht.

Schau auf die Welt.
Aber vergiss nicht die Menschen, Tiere und Pflanzen darauf.

Eine gute Erfindung macht die Welt nicht nur schneller oder größer.
Eine gute Erfindung macht das Leben besser.

Und manchmal beginnt eine große Idee ganz klein:

mit einer Frage,
mit einem Blick auf einen Globus,
oder mit einer kleinen Maus,
die hinter einem Tintenfass sitzt und staunt.