Photoshop A B C für Fotografen 26 Tipps und Tricks
Photoshop A B C für Fotografen 26 Tipps und Tricks

Photoshop A B C für Fotografen 26 Tipps und Tricks

Photoshop A B C für Fotografen

Adobe Photoshop ist eines der leistungsfähigsten und vielseitigsten Werkzeuge im Arsenal eines Fotografen. Von der grundlegenden Bildbearbeitung bis hin zur komplexen Grafikgestaltung bietet Photoshop eine nahezu unbegrenzte Anzahl von Möglichkeiten zur Verbesserung und Veränderung von Bildern. In diesem ausführlichen Leitfaden werde ich die wichtigsten Funktionen und Techniken von Photoshop erläutern, die speziell für Fotografen von Interesse sind. Wir werden die grundlegenden Abläufe (A), die Bearbeitungswerkzeuge (B) und die kreativen Techniken (C) erkunden.

A: Grundlegende Abläufe

  1. Import und Organisation von Bildern Bevor man mit der Bearbeitung beginnen kann, muss man die Bilder in Photoshop importieren. Photoshop arbeitet nahtlos mit Adobe Bridge zusammen, einem leistungsstarken Tool zur Verwaltung von Mediendateien, das das Organisieren, Bewerten und Vorschauen von Bildern erleichtert. Fotografen können ihre Bilder in Bridge sortieren und nur die ausgewählten in Photoshop zur weiteren Bearbeitung öffnen.
  2. Ebenenmanagement Das Arbeiten mit Ebenen ist fundamental in Photoshop. Jede Bearbeitung, ob das Hinzufügen von Text, das Anwenden von Effekten oder das Einfügen neuer Bildbestandteile, kann auf separaten Ebenen erfolgen, ohne das Originalbild zu verändern. Dies ermöglicht eine nicht-destruktive Bearbeitung, was bedeutet, dass alle Änderungen rückgängig gemacht oder angepasst werden können, ohne die ursprünglichen Daten zu verlieren.
  3. Farbmanagement Die Farbechtheit ist für die professionelle Fotografie essenziell. Photoshop bietet umfassende Werkzeuge und Einstellungen zur Farbverwaltung, einschließlich der Kalibrierung von Monitoren und der Profilierung von Ausgabegeräten, um sicherzustellen, dass die Farben korrekt dargestellt und gedruckt werden.

B: Bearbeitungswerkzeuge

  1. Anpassungsebenen und Masken Anpassungsebenen sind kraftvolle Werkzeuge in Photoshop, die es ermöglichen, Farbe und Belichtung eines Bildes zu modifizieren, ohne das Originalbild zu beeinträchtigen. Masken können mit Anpassungsebenen verwendet werden, um Effekte auf bestimmte Teile eines Bildes zu begrenzen. Beispielsweise kann eine Maske verwendet werden, um die Belichtung nur im Himmel eines Landschaftsbildes zu ändern, ohne den Rest des Bildes zu beeinflussen.
  2. Retuschieren und Klonen Für die Porträtfotografie sind die Retuschier- und Klonwerkzeuge von Photoshop unerlässlich. Mit dem Heilungspinsel und dem Klonstempel können Fotografen Hautunreinheiten entfernen und unerwünschte Elemente aus dem Bild löschen. Diese Werkzeuge sind so entwickelt, dass sie eine hohe Kontrolle und Feinabstimmung ermöglichen, um natürliche und unauffällige Ergebnisse zu erzielen.
  3. Schärfen und Weichzeichnen Photoshop bietet verschiedene Werkzeuge zum Schärfen und Weichzeichnen, die dazu beitragen können, die Bildqualität zu verbessern. Schärfen wird verwendet, um die Details eines Bildes hervorzuheben, während Weichzeichner dazu dienen kann, bestimmte Elemente hervorzuheben oder abzulenken, insbesondere in Porträts oder bei Bewegungsunschärfe.

C: Kreative Techniken

  1. Komposition und Montage Photoshop macht es möglich, durch Techniken wie das Zusammensetzen von verschiedenen Bildern neue visuelle Geschichten zu erzählen. Durch das sorgfältige Ausschneiden und Zusammenfügen von Elementen aus verschiedenen Quellen können Fotografen surreale oder hyperrealistische Szenen kreieren.
  2. Spezialeffekte und Filter Eine breite Palette von Filtern und Effekten in Photoshop ermöglicht es Fotografen, ihren Bildern einen einzigartigen Stil oder Look zu verleihen. Von künstlerischen Filtern wie Ölgemälde oder Aquarell bis hin zu technischen Effekten wie Linsenverzerrungen und Texturüberlagerungen – die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt.
  3. Typografie und Grafikdesign Photoshop beinhaltet auch fortschrittliche Typografie-Werkzeuge. Fotografen können Textelemente zu ihren Bildern hinzufügen, was besonders für Werbe- und Marketingzwecke nützlich ist. Die Integration von Text und Bild kann die Botschaft eines Fotos verstärken oder eine zusätzliche Erzählebene einführen.

Photoshop ist weit mehr als nur ein Werkzeug zur Bildbearbeitung; es ist eine umfassende Plattform, die Fotografen ermöglicht, ihre kreativen Visionen zu realisieren. Von der einfachen Farbkorrektur bis hin zur Erstellung komplexer visueller Kunstwerke bietet Photoshop die Werkzeuge und Flexibilität, die zur Realisierung nahezu jeder kreativen Idee erforderlich sind. Durch kontinuierliche Updates und Verbesserungen bleibt Photoshop an der Spitze der digitalen Bildbearbeitungstechnologie, ein unverzichtbares Tool für professionelle Fotografen und Künstler weltweit.

Photoshop A B C für Fotografen 26 Tipps und Tricks
Photoshop A B C für Fotografen 26 Tipps und Tricks

26 Photoshop Tipps und Tricks

A wie Auswählen:

Auswahlwerkzeuge (M): Verwenden Sie Werkzeuge wie das Rechteck-Auswahlwerkzeug, das Ellipsen-Auswahlwerkzeug oder das Lasso, um Teile Ihres Bildes auszuwählen.
B wie Hintergrund:

Hintergrund entfernen (Strg+J): Verwenden Sie Werkzeuge wie den Zauberstab oder den Schnellauswahl-Pinsel, um den Hintergrund auszuwählen und dann „Strg+J“ zu drücken, um eine neue Ebene mit der ausgewählten Vordergrundelement zu erstellen.
C wie Ebenen:

Ebenen (F7): Arbeiten Sie mit Ebenen, um Ihre Bearbeitungen nicht-destruktiv durchzuführen. Experimentieren Sie mit Ebenenmasken, um bestimmte Bereiche auszublenden oder hervorzuheben.
D wie Duplizieren:

Ebene duplizieren (Strg+J): Erstellen Sie eine Kopie Ihrer Ebene, um verschiedene Bearbeitungen auszuprobieren, ohne das Original zu beeinträchtigen.
E wie Ebenenstil:

Ebenenstil anwenden (Doppelklick auf die Ebene): Fügen Sie Schatten, Glanzlichter oder andere Effekte hinzu, um Ihre Bilder zu verbessern.
F wie Filter:

Filter anwenden (Filter-Menü): Experimentieren Sie mit verschiedenen Filtern, um Effekte wie Unschärfe, Rauschen oder Verzerrung zu erzeugen.
G wie Gradationskurven:

Gradationskurven anpassen (Strg+M): Verwenden Sie Gradationskurven, um die Tonwerte Ihres Bildes anzupassen und Kontrast sowie Helligkeit zu optimieren.
H wie Heilpinsel:

Heilpinselwerkzeug (J): Reparieren Sie Unreinheiten oder störende Elemente durch das Klonen oder Heilen mit dem Heilpinselwerkzeug.
I wie Einstellungsebene:

Einstellungsebene hinzufügen (Symbol unten in der Ebenenpalette): Nutzen Sie Einstellungsebenen, um globale Anpassungen wie Helligkeit/Kontrast oder Farbton/Sättigung vorzunehmen.
J wie Freistellen:

Freistellungswerkzeug (C): Schneiden Sie Ihr Bild zu oder ändern Sie das Seitenverhältnis mit dem Freistellungswerkzeug.
K wie Kurven:

Farbkorrektur mit Kurven (Strg+M): Feineinstellungen der Farbwiedergabe und Kontrastanpassungen können durch das Arbeiten mit den Farbkurven erreicht werden.
L wie Ebenenmaske:

Ebenenmaske hinzufügen (unten in der Ebenenpalette): Verwenden Sie Ebenenmasken, um bestimmte Teile Ihrer Ebene auszublenden oder freizugeben, ohne die Originaldaten zu verändern.

M wie Magnetische Lasso:

Magnetisches Lasso-Werkzeug (L): Verwenden Sie das magnetische Lasso, um präzise Auswahlen entlang von kontrastreichen Kanten in Ihrem Bild zu erstellen.
N wie Überlagerungsmodus:

Überlagerungsmodi (oben in der Ebenenpalette): Experimentieren Sie mit Überlagerungsmodi wie „Multiplizieren“ oder „Weiches Licht“, um unterschiedliche Effekte und Stimmungen zu erzeugen.
O wie Optimieren:

Bild optimieren (Strg+Alt+Shift+E): Erstellen Sie eine Kopie aller sichtbaren Ebenen in einem neuen Layer, um das Bild zu optimieren oder für die Ausgabe vorzubereiten.
P wie Stempel:

Stempelwerkzeug (S): Korrigieren Sie Unregelmäßigkeiten, indem Sie das Stempelwerkzeug verwenden, um Teile eines Bildes auf andere zu übertragen.
Q wie Quick Mask:

Schnellauswahlmodus (Q): Verwenden Sie den Schnellauswahlmodus, um schnell Masken zu erstellen und ausgewählte Bereiche anzupassen.
R wie Rote Augen entfernen:

Rote-Augen-Werkzeug (J): Korrigieren Sie rote Augen in Porträtfotos durch einfaches Klicken auf die betroffenen Bereiche.

S wie Skalieren:

Bild skalieren (Strg+Alt+I): Ändern Sie die Größe Ihres Bildes, um es an verschiedene Ausgabeformate anzupassen.
T wie Text:

Textwerkzeug (T): Fügen Sie Text zu Ihren Bildern hinzu, um Beschriftungen, Wasserzeichen oder andere Informationen einzufügen.
U wie Unscharf maskieren:

Unscharf maskieren (Filter > Scharfzeichnungsfilter): Verbessern Sie die Schärfe Ihrer Bilder durch Anwendung des Unscharf maskieren-Filters.
V wie Vignette:

Vignette hinzufügen: Dunkeln Sie die Randbereiche eines Bildes ab, um den Fokus auf das Zentrum zu lenken.
W wie Weißabgleich:

Weißabgleich anpassen (Strg+Shift+B): Korrigieren Sie den Weißabgleich, um die Farbtemperatur Ihrer Fotos zu optimieren.
X wie Extrahieren:

Objekte extrahieren (Filter > Extrahieren): Entfernen Sie Objekte aus ihrem Hintergrund, um sie in einem neuen Kontext zu platzieren.
Y wie Dynamik:

Dynamik anpassen (Filter > Kamerafilter): Nutzen Sie den Kamerafilter, um die Dynamik und den Kontrast Ihrer Bilder anzupassen.
Z wie Zoom:

Zoom-Werkzeug (Z): Navigieren Sie schnell durch Ihr Bild, indem Sie das Zoom-Werkzeug verwenden, um heranzu- oder herauszuzoomen.

Du hast in deinem Artikel bereits die wichtigsten Grundpfeiler gelegt: Abläufe, Werkzeuge, kreative Techniken – plus ein A–Z an Shortcuts und Kniffen. Die logische Weiterführung ist jetzt: Wie setze ich all das in einen sauberen, wiederholbaren Workflow um, der schneller macht, Fehler reduziert und trotzdem kreativ bleibt? Genau darum geht es in diesem Ergänzungsteil.


Der Profi-Workflow: Nicht „mehr Tools“, sondern „bessere Reihenfolge“

Viele Photoshop-Bearbeitungen scheitern nicht am Können, sondern an der Reihenfolge:

Typischer Fehler: zu früh retuschieren, zu früh schärfen, zu früh „Look“ drüberlegen – und später alles wieder kaputtkorrigieren.
Besser: in Phasen arbeiten, die aufeinander aufbauen.

Phase 1: Technische Basis (Korrektur)

  • Belichtung & Kontrast grob setzen

  • Weißabgleich stabilisieren

  • Objektivfehler/Verzeichnung checken

  • Bildausschnitt und Ausrichtung festlegen

Wichtig: Alles, was den „Rahmen“ betrifft (Crop, Perspektive, Ausrichtung), sollte sehr früh passieren. Sonst retuschierst du Bereiche, die du später wegschneidest.

Phase 2: Bildinhalt (Retusche)

  • störende Elemente entfernen

  • Haut/Staub/Unreinheiten (gezielt, nicht glattbügeln)

  • lokale Korrekturen (Dodge & Burn, selektive Kontraste)

Merksatz: Erst Ordnung schaffen, dann Schönheit.

Phase 3: Look & Stil (Kreativ)

  • Farblook (z. B. warm/kühl, filmisch, clean, moody)

  • kreative Kontraste, Split-Toning, Texturen (wenn gewünscht)

  • selektive Lichtführung für Bildwirkung

Phase 4: Ausgabe (Schärfen/Export)

  • Ausgabegröße festlegen

  • Schärfen erst ganz am Ende (abhängig von Medium: Web/Print)

  • Export in passendem Farbprofil und Format


Nicht-destruktiv als Grundhaltung (damit du dich nie wieder „fest editierst“)

Du hast Ebenen und Masken schon erwähnt – hier die „Praxisformel“, die Fotografen wirklich hilft:

Die 3 goldenen Bausteine

  1. Smartobjekte
    Ideal für Filter und transformieren ohne Qualitätsverlust. Besonders hilfreich bei:

    • Camera Raw Filter

    • Verflüssigen (wenn du es vorsichtig nutzt)

    • Schärfen/Weichzeichnen

  2. Einstellungsebenen statt direkter Bildkorrekturen
    Belichtung, Gradationskurven, Farbton/Sättigung, Selektive Farbkorrektur etc. gehören als Einstellungsebenen aufgebaut.

  3. Masken statt Radiergummi
    Der Radiergummi ist oft ein „One-Way-Ticket“. Masken sind rückgängig machbar, fein abstimmbar und sauber.

Mini-Workflow-Tipp:
Wenn du dir unsicher bist, ob eine Bearbeitung „zu stark“ ist: lieber eine Ebene mehr und die Deckkraft runter – statt direkt ins Original.


Schneller werden: Deine persönliche „Photoshop-Schaltzentrale“

Photoshop kann erschlagen. Geschwindigkeit kommt nicht von „mehr wissen“, sondern von weniger suchen.

A) Arbeitsbereiche speichern

Lege dir z. B. drei Workspaces an:

  • Retusche (Ebenen, Korrekturen, Histogramm, Pinsel)

  • Composing (Ebenen, Pfade, Eigenschaften, Ausrichten)

  • Export (Verlauf/Protokoll, Ebenen, Aktionen)

B) Aktionen + Stapelverarbeitung (der echte Zeitbooster)

Wenn du regelmäßig ähnliche Aufgaben machst:

  • Web-Export mit festem Seitenmaß

  • Wasserzeichen

  • leichte Grundschärfung

  • Standard-Tonkurve

… dann lohnt sich eine Aktion.

Faustregel: Wenn du etwas mehr als 5× pro Woche machst → automatisieren.

C) Eigene Pinsel & Vorgaben

  • ein weicher Dodge&Burn-Pinsel

  • ein sauberer „Retusche-Pinsel“ (Heilen mit passendem Fluss)

  • ggf. ein Körnungspinsel oder Masken-Pinsel

Damit sparst du pro Bild Minuten – und vor allem mentale Energie.

Saubere Retusche: Natürlich statt „Plastik“

Gerade Fotografen wollen oft „besser“, aber nicht „fake“. Ein paar Leitlinien helfen:

Hautretusche in 3 Stufen

  1. Störungen entfernen (Pickel, Staub, Fussel)
    → Heilpinsel/ Bereichsreparatur, auf separater Ebene.

  2. Tonwert glätten, nicht Struktur töten
    → lieber mit Dodge & Burn (sanft) als mit aggressiven Weichzeichnern.

  3. Struktur behalten
    Wenn du glättest: kontrolliere Poren/Details.
    Ein Bild wirkt hochwertig, wenn es lebendig bleibt.

Retusche-Disziplin: Zoom-Regel

  • Arbeite nicht dauerhaft in 300–400% Zoom.

  • Kontrolliere regelmäßig bei 50% und Fit to Screen.
    Denn: Was im Extremzoom perfekt wirkt, sieht im normalen Blick oft künstlich aus.


Farbe wie ein Profi: Konsistenz schlägt Spektakel

Viele Bilder „knallen“, aber wirken nicht stimmig. Oft liegt das an inkonsistenter Farbe.

Der schnellste Weg zu besserer Farbe

  • Weißabgleich korrekt (neutraler Bezugspunkt)

  • Gradationskurve für Kontrast (Tonwert zuerst, Farbe danach)

  • dann erst HSL/Sättigung und Selektive Farbkorrektur

Häufige Farbfalle: „Sättigung überall“

Besser:

  • Sättigung gezielt über Masken oder HSL steuern

  • Hauttöne schützen (Orange/Rot sauber halten)

  • Schatten nicht „absaufen“ lassen, lieber kontrolliert anheben


Lichtführung: Das Bild „lenken“, nicht nur „bearbeiten“

Photoshop ist nicht nur Reparatur – es ist Bildregie.

Simple Lichtführung, große Wirkung

  • Vignette nicht als Effekt, sondern als Blickführung (dezent!)

  • Dodge & Burn: Highlights dahin, wo der Blick hin soll

  • Lokaler Kontrast nur dort, wo Details wichtig sind (Augen, Texturen)

Merksatz:
Wenn alles gleich wichtig ist, ist am Ende nichts wichtig.


Schärfen richtig: Der häufigste Qualitätskiller

Viele schärfen zu früh oder zu stark.

Drei Schärfe-Regeln

  1. Schärfen erst am Ende (nach Größe/Output)

  2. Nicht überall schärfen – sondern maskieren
    Augen/Details ja, Hautflächen eher nein.

  3. Web ≠ Print
    Web braucht oft knackiger, Print eher subtiler (weil Papier anders wirkt).


Export ohne Stress: Formate, Profile, Kontrolle

Selbst perfekte Bearbeitung kann „kaputt aussehen“, wenn Export falsch ist.

Web-Basics

  • meist sRGB verwenden (kompatibel)

  • JPEG Qualität sinnvoll wählen (nicht immer 100%)

  • Nachschärfung passend zur finalen Pixelgröße

Print-Basics

  • Profil/Workflow der Druckerei beachten

  • Softproof (wenn möglich) nutzen

  • Auflösung und Format früh klären (damit du nicht später improvisierst)


Dein A–Z erweitern: Aus Tipps wird eine Methode

Deine A–Z Liste ist super als Nachschlagewerk. Die Weiterentwicklung ist:

  • Welche 10 Tools nutzt du wirklich ständig?

  • Welche 3 Looks lieferst du regelmäßig?

  • Welche Bearbeitungsschritte kannst du standardisieren?

Damit wird Photoshop von „Tool-Sammlung“ zu „deinem System“.


17-Punkte-Checkliste zum Schluss (vor dem Export)

  1. Original gesichert (nicht-destruktiv gearbeitet, Ebenen vorhanden)

  2. Horizont/Ausrichtung geprüft

  3. Crop/Komposition final entschieden

  4. Belichtung stimmig (keine ausgefressenen Highlights ohne Absicht)

  5. Schwarzwert sauber (keine ungewollt „zugelaufenen“ Schatten)

  6. Weißabgleich plausibel (Hauttöne/Neutraltöne kontrolliert)

  7. Farblook konsistent (nicht zufällig, nicht widersprüchlich)

  8. Sättigung kontrolliert (keine „Neon“-Farben ohne Stilabsicht)

  9. Hauttöne geprüft (zu orange/zu rot/zu grau?)

  10. Retusche natürlich (keine sichtbaren Wiederholungen/Stempel-Muster)

  11. Kanten gecheckt (Freisteller, Haare, Übergänge, Halos)

  12. Staub/Flecken entdeckt und entfernt (Sensorflecken, Fussel)

  13. Lokale Kontraste sinnvoll gesetzt (Blickführung vorhanden)

  14. Rauschen im Griff (besonders in Schatten/gleichmäßigen Flächen)

  15. Schärfung nur final und passend zum Output (maskiert, nicht überall)

  16. Farbprofil korrekt (Web meist sRGB; Print nach Vorgabe)

  17. Export-Check: in Zielgröße ansehen (100% Web / Softproof Print), dann speichern

Markus Flicker

Markus Flicker – Kreativer Unternehmer mit anhaltender konstruktiver Unzufriedenheit. Steiermark Graz Gleisdorf Österreich // Finden und Erstellen von visuellen Lösungen für dein Unternehmen. Markus Flicker Fotograf & Videograf Graz Contentcreator & Autor Fotografie / Bildbearbeitung / Workshops / Reisen / Blog / Podcast