Klebeband auf Model Adobe Photoshop Bildbearbeitung #TapeTheModelPhotography YouTube Video
Klebeband auf Model Adobe Photoshop Bildbearbeitung #TapeTheModelPhotography YouTube Video

Klebeband auf Model Adobe Photoshop Bildbearbeitung #TapeTheModelPhotography YouTube Video inkl. 37 Tipps und Tricks

Die Verwendung von Klebeband in der Fotografie ist eine unkonventionelle und doch zunehmend beliebte Technik, die sowohl in der Modefotografie als auch in künstlerischen Projekten eingesetzt wird. Diese Methode bietet eine einzigartige Möglichkeit, die menschliche Form auf innovative Weise darzustellen und zu verändern. Die Anwendung von Klebeband auf ein Model für ein Fotoshooting erfordert sorgfältige Planung und Ausführung, um sowohl ästhetisch ansprechende als auch technisch korrekte Ergebnisse zu erzielen.

Konzept und Design

Der erste Schritt bei der Verwendung von Klebeband in einem Fotoshooting ist die Entwicklung eines klaren kreativen Konzepts. Dies beinhaltet die Entscheidung über das gewünschte Erscheinungsbild und die Art des verwendeten Bandes (z.B. schwarzes, farbiges oder transparentes Klebeband). Designer und Fotografen müssen überlegen, welche Muster oder Formen sie erzeugen möchten, und wie diese Muster die Körperformen des Models hervorheben oder transformieren können. Diese Muster können von einfachen geometrischen Formen bis hin zu komplexen, detaillierten Designs reichen, die spezifische Themen oder Geschichten erzählen.

Vorbereitung und Materialauswahl

Die Auswahl des richtigen Klebebands ist entscheidend, da unterschiedliche Materialien verschiedene Flexibilitäten, Klebestärken und Farben bieten. Es ist wichtig, ein Material zu wählen, das die Haut nicht reizt und sich leicht anpassen lässt, ohne zu reißen. Oftmals wird medizinisches Tape verwendet, da es für den Hautkontakt konzipiert ist und weniger wahrscheinlich allergische Reaktionen auslöst.

Anwendungstechniken

Das Anbringen des Klebebands auf die Haut des Models ist ein sorgfältiger Prozess, der Geduld und Präzision erfordert. Die Haut sollte vor der Anwendung sauber und trocken sein, um eine gute Haftung zu gewährleisten. Fotografen und Designer arbeiten oft eng mit den Models zusammen, um sicherzustellen, dass diese während des gesamten Prozesses komfortabel sind. Das Tape wird dann entsprechend dem Designkonzept angebracht, wobei auf eine gleichmäßige Spannung geachtet wird, um Falten oder ungleichmäßige Linien zu vermeiden.

Klebeband Fotoshooting im Fotostudio mit Female Model Viktoria Maxx #TapeTheModelPhotography
Klebeband Fotoshooting im Fotostudio mit Female Model Viktoria Maxx #TapeTheModelPhotography

Fotografische Herausforderungen

Die fotografische Erfassung von Klebeband auf der Haut stellt spezielle Herausforderungen dar, insbesondere in Bezug auf Beleuchtung und Winkel. Reflexionen und Schatten, die durch das Klebeband entstehen, können sowohl genutzt als auch vermieden werden müssen, je nach dem gewünschten visuellen Effekt. Die Beleuchtung muss sorgfältig arrangiert werden, um die Textur und die Konturen des Tapes hervorzuheben, ohne Blendeffekte oder unerwünschte harte Schatten zu erzeugen.

Nachbearbeitung

Nach dem Shooting ist die Nachbearbeitung ein kritischer Schritt, um das Beste aus den aufgenommenen Bildern herauszuholen. Farbkorrekturen, Kontrastanpassungen und gegebenenfalls Retuschen können helfen, das visuelle Thema zu verstärken und eventuelle Unregelmäßigkeiten in der Anwendung des Klebebands zu minimieren. Software-Tools wie Photoshop bieten erweiterte Möglichkeiten, um Elemente wie Texturen und Konturen weiter zu betonen oder kreativ zu verändern.

Ethik und Komfort

Es ist wichtig, dass während des gesamten Prozesses ethische Überlegungen beachtet werden. Die Sicherheit und der Komfort des Models haben oberste Priorität. Es muss gewährleistet sein, dass das Model jederzeit mit der Anwendung und Tragweise des Klebebands einverstanden ist. Transparente Kommunikation und Respekt für die Grenzen des Models sind entscheidend für eine erfolgreiche und verantwortungsbewusste Durchführung des Shootings.

Die Verwendung von Klebeband in der Fotografie ist somit nicht nur eine Frage der Ästhetik, sondern auch der Technik, Ethik und Teamarbeit. Sie bietet eine kraftvolle Plattform für kreative Ausdrucksformen und erfordert eine sorgfältige Abwägung verschiedener künstlerischer und praktischer Faktoren.

Inspiriert durch das The Black Tape Project versuchte ich selbst einige Fotoshootings mit dieser Technik. In diesem Video zeige ich dir, wie du ein Foto bearbeiten kannst.

#TapeTheModelPhotography

Ein kurzer Einblick in die Bearbeitung eines Fotos.

Bearbeitung mit Camera RAW, Lasso-Werkzeug, Bereichsreparatur-Pinsel, Kopierstempel, Inhaltsbasiertes ersetzen von Flächen, ….

Schaufensterpuppe Hildegard stellte sich dankenswerter Weise freiwillig zur Verfügung 😉

Klebeband auf Model Photoshop Bildbearbeitung YouTube Video

 

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Link Tipp: YouTube Playlist zum Thema The Black Tape Project: https://www.youtube.com/playlist?list=PL0vrPc-YDe9j_wZoQLNFOt1dnAKcCjstz

 

Ich habe mich auf kreative und experimentelle Fotografie spezialisiert und bin immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen und Inspirationen um meine Fähigkeiten zu erweitern und zu verbessern.

Das Black Tape Project hat mich sehr inspiriert und ich habe beschlossen, meine eigenen Fotoshootings mit dieser Technik auszuprobieren. Dabei setze ich Klebeband auf das Model an und erschaffe so einzigartige und auffällige Bilder.

In meinen Bildbearbeitungen arbeite ich mit verschiedenen Tools wie dem Camera RAW, dem Lasso-Werkzeug, dem Bereichsreparatur-Pinsel, dem Kopierstempel und dem Inhaltsbasierten ersetzen von Flächen. So kann ich die Bilder noch weiter verbessern und meiner kreativen Vision entsprechend gestalten.

Meine Modelle stelle ich mir selbst oder arbeite mit Freiwilligen zusammen. In meinem neuesten Projekt hat sich Schaufensterpuppe Hildegard bereit erklärt, als Model zu dienen.

Ich bin sehr stolz auf meine Arbeit und teile sie gerne mit der Welt. Deshalb habe ich auch ein YouTube-Video erstellt, in dem ich zeige, wie man ein Foto mit Adobe Photoshop bearbeiten kann.

Ich bin aktiv in der Fotografie-Community und nutze soziale Medien wie Instagram, um meine Arbeit zu teilen und in Kontakt mit anderen Fotografen und Fans zu bleiben. Mein Ziel ist es, kreative und unvergessliche Bilder zu erschaffen, die bei den Betrachtern bleibende Eindrücke hinterlassen.

Fotos

Das Black Tape Project ist eine innovative Fototechnik, die in den letzten Jahren in der kreativen und Modefotografie an Beliebtheit gewonnen hat. Es handelt sich dabei um die Verwendung von schwarzem Klebeband, das direkt auf die Haut der Modelle aufgetragen wird, um dynamische, oft geometrische Muster zu schaffen, die Kleidungsstücke nachahmen oder künstlerische Effekte erzielen. In deinem Projekt hast du dich von dieser Technik inspirieren lassen und eigene Fotoshootings durchgeführt. In einem Video gibst du nun Einblicke in die Nachbearbeitung dieser Fotos, was für Hobbyfotografen und Interessierte an kreativer Fotografie besonders wertvoll ist.

Das Fotoshooting

Das Shooting selbst erfordert eine präzise Vorbereitung, da das Anbringen des Klebebandes sowohl künstlerisches Verständnis als auch technisches Können verlangt. Die Positionierung des Tapes muss sorgfältig geplant werden, um sicherzustellen, dass die entstehenden Muster oder „Kleidungsstücke“ sowohl ästhetisch ansprechend als auch fotografisch wirkungsvoll sind. Für dein Experiment hast du die Schaufensterpuppe Hildegard verwendet, die als humorvoller Ersatz für ein menschliches Modell diente. Dies zeigt eine kreative Herangehensweise und bietet zudem eine hervorragende Übungsmöglichkeit, da die Puppe jederzeit verfügbar und unermüdlich ist.

Bearbeitung der Fotos

Nach der Aufnahme der Fotos beginnt die eigentliche Magie der Bildbearbeitung, die du in deinem Video detailliert erklärst. Hier sind die verschiedenen Tools und Techniken, die du verwendest:

  1. Camera RAW: Dies ist oft der erste Schritt in der Bearbeitungskette, besonders wenn die Bilder im RAW-Format aufgenommen wurden. Camera RAW bietet umfassende Möglichkeiten zur Anpassung von Belichtung, Kontrast, Farbton, Sättigung und Schärfe. Diese grundlegenden Anpassungen sind entscheidend, um sicherzustellen, dass das Foto die gewünschte Stimmung und Qualität widerspiegelt.
  2. Lasso-Werkzeug: Dieses Tool wird verwendet, um bestimmte Bereiche des Fotos auszuwählen, die besondere Aufmerksamkeit erfordern, beispielsweise das Entfernen von Unregelmäßigkeiten auf der Haut oder dem Klebeband. Es ermöglicht präzise und flexible Auswahlmöglichkeiten.
  3. Bereichsreparatur-Pinsel: Ideal für schnelle Korrekturen wie das Entfernen kleiner Makel oder unerwünschter Objekte im Bild. Dieses Tool ist besonders nützlich, um die Illusion einer nahtlosen „Kleidung“ aus Klebeband zu verstärken.
  4. Kopierstempel: Mit diesem Werkzeug kannst du Teile eines Bildes auf einen anderen Bereich klonen. Dies ist besonders hilfreich, wenn du Textur oder Muster korrigieren oder duplizieren möchtest.
  5. Inhaltsbasiertes Ersetzen von Flächen: Ein fortgeschrittenes Werkzeug, das es ermöglicht, größere Bereiche zu bearbeiten, indem es die umgebenden Pixel analysiert und eine nahtlose Integration ermöglicht. Dies kann verwendet werden, um unerwünschte Elemente zu entfernen oder zu ersetzen.

Die Kombination dieser Techniken ermöglicht es dir, hochqualitative und visuell beeindruckende Ergebnisse zu erzielen. Die Verwendung einer Schaufensterpuppe als Modell bietet zudem einen spielerischen und experimentellen Ansatz, der die Kreativität fördert. Dein Video bietet somit nicht nur eine Anleitung zur technischen Umsetzung, sondern auch Inspiration, wie man kreative Konzepte in der Fotografie umsetzen und präsentieren kann.

Durch das Teilen deines Wissens und deiner Erfahrungen mit anderen, bereicherst du die Gemeinschaft der kreativen Fotografen und trägst dazu bei, dass mehr Menschen sich trauen, unkonventionelle Techniken auszuprobieren und ihre eigenen kreativen Visionen zu realisieren.

37 TIPPS & TRICKS – Tape-The-Model Photography / Klebeband auf Model

🎨 Konzept & Kreativplanung

  1. Definiere das Stilziel – futuristisch, minimalistisch, tribal, edgy oder glamourös?

  2. Wähle eine Farbcodierung – Schwarz für starke Kontraste, Metallic für Glamour, Farben für Pop-Art.

  3. Skizziere vorher dein Tape-Design – schnell auf Papier oder Tablet.

  4. Arbeite mit Formen – geometrisch, organisch, symmetrisch, asymmetrisch.

  5. Beziehe Körperlinien ein – Nutze Muskeln, Wirbelsäule und Konturen zur Verstärkung.

  6. Plane Negative Space – freie Hautflächen erzeugen bewusst Spannung und Dynamik.

  7. Konzeptstory überlegen – Wer ist die Figur? Fashion-Kunst? Sci-Fi-Charakter? Abstraktes Design?


🎭 Modellvorbereitung & Kommunikation

  1. Vorab alles erklären – Tape-Art ist intensiv; Model muss wissen, was passiert.

  2. Arbeite mit Safe Words / Stoppsignalen – Komfort geht vor Kunst.

  3. Achte auf Allergien – vorher kleine Teststelle bekleben.

  4. Wärme im Studio sicherstellen – Tape + Haut = hoher Wärmeverlust.

  5. Nur notwendige Körperbereiche freilegen – Respektvoll und professionell arbeiten.

  6. Regelmäßige Pausen einplanen – Tape kann spannen oder drücken.


🧵 Material & Werkzeug

  1. Nimm hautfreundliches Tape – medizinisches Tape, Kinesiologie-Tape, Vinyl-Tape.

  2. Schere und Skalpell bereithalten – zum präzisen Schneiden (vorsichtig!).

  3. Pinzette nutzen – für Detailarbeiten.

  4. Babyöl oder Tape-Remover – zum schmerzfreien Entfernen danach.

  5. Haut vorher entfetten – mit Alkoholpads → bessere Haftung.

  6. Tape in Streifen vorbereiten – Arbeit wird schneller und sauberer.


🖌️ Anwendungstechniken

  1. Klebe nicht zu straff – sonst entstehen Falten oder Unbehagen.

  2. Beginne an zentralen Linien – Brustbein, Bauch, Wirbelsäule → Orientierung.

  3. Arbeite in Schichten – erst Grundform, dann Details.

  4. Runde Kanten vermeiden – spitz zulaufende Enden halten besser.

  5. Symmetrie kontrollieren – immer wieder davorstellen, drehen lassen.

  6. Texturspiel nutzen – glänzendes Tape reflektiert, mattes absorbiert Licht.

  7. Taping an Gelenken locker lassen – sonst reißt das Band beim Posieren.


💡 Fotografische Tipps

  1. Beleuchtung testen – Hartes Licht = starke Konturen; weiches Licht = glatter Look.

  2. Reflektionen kontrollieren – glänzende Tapes brauchen Polfilter oder weiches Licht.

  3. Low-Key-Setups funktionieren fantastisch – Tape tritt dramatischer hervor.

  4. High-Key für farbiges Tape – kräftige Farben wirken frischer.

  5. Fotografiere von leicht unten – verstärkt die Formen des Tape-„Outfits“.

  6. Detailshots nicht vergessen – Tape-Strukturen, Muster, Übergänge.

  7. Modelbewegung einbauen – leichte Drehung erzeugt Linienfluss.


🖥️ Nachbearbeitung & Photoshop

  1. Camera RAW für Grundlook – Kontrast, Klarheit, Tiefen anpassen.

  2. Hautretusche dort, wo kein Tape ist – Tape wirkt sauberer, wenn Haut ruhig ist.

  3. Glanzlichter kontrollieren – Tape reflektiert → Highlights selektiv abdunkeln.

  4. Unregelmäßigkeiten am Tape beheben – Lasso, Bereichsreparatur, Kopierstempel, Inhaltsbasiertes Füllen für Kanten & Fehler.


🎉 Bonus-Tipp

Wiederhole Designs nie zu oft – Tape-Fotografie lebt von spontanen, neuen Mustern. Jede Session wird so einzigartig.

Künstlerische Weiterentwicklung der Tape-The-Model-Fotografie

Die Arbeit mit Klebeband auf der Haut eines Models ist weit mehr als ein visueller Effekt – sie ist eine bewusste Reduktion auf Linie, Kontrast, Struktur und Körperarchitektur. Während klassische Modefotografie mit Stoff, Bewegung und Volumen arbeitet, ersetzt Tape diese Elemente durch grafische Präzision. Genau darin liegt die besondere Stärke dieser Technik: Sie verbindet Bodyart, Fashion, Minimalismus und Konzeptkunst.

In der Weiterentwicklung deiner Projekte kannst du den Fokus noch stärker auf visuelle Dramaturgie legen. Tape-Designs wirken besonders kraftvoll, wenn sie nicht nur dekorativ, sondern erzählerisch eingesetzt werden. Beispielsweise kann ein streng geometrisches Muster Stärke und Kontrolle symbolisieren, während geschwungene Linien Dynamik und Freiheit ausdrücken. So entsteht nicht nur ein Bild – sondern eine visuelle Aussage.


Dramaturgie im Shooting – Von der Idee zur Serie

Ein einzelnes starkes Bild ist beeindruckend. Noch wirkungsvoller wird dein Projekt jedoch, wenn du in Serien denkst:

  • Transformation-Serie: Vom ersten Tape-Streifen bis zum fertigen Design.

  • Licht-Serie: Gleiches Tape, unterschiedliche Licht-Setups.

  • Perspektiv-Serie: Frontale Aufnahme, 45°-Winkel, Profil, Detail.

  • Farb-Serie: Schwarz vs. Metallic vs. Neon.

Durch solche Serien entsteht ein roter Faden, der dein Projekt konzeptionell aufwertet und professioneller erscheinen lässt. Gerade bei Social Media oder Portfolio-Präsentationen wirkt eine konsistente Bildreihe stärker als Einzelbilder ohne Zusammenhang.


Erweiterte Lichtkonzepte für Tape-Fotografie

Tape lebt von Kontrast und Struktur. Daher lohnt es sich, tiefer in Lichtgestaltung einzutauchen:

1. Low-Key Dramaturgie

Dunkler Hintergrund, gerichtetes Licht von der Seite – so entstehen harte Konturen und plastische Linien. Besonders schwarzes Tape wirkt hier fast skulptural.

2. Beauty-Licht

Weiches, frontales Licht mit Reflektor minimiert Schatten und bringt die Haut zum Strahlen. Ideal für farbiges oder glänzendes Tape.

3. Gegenlicht-Inszenierung

Ein leichtes Backlight hebt die Konturen vom Hintergrund ab. Besonders effektiv bei minimalistischen Designs.

4. Farbgel-Experimente

Mit Farbfolien auf Blitzen kannst du monochrome oder kontrastierende Looks erzeugen. Neon-Tape unter farbigem Licht erzeugt futuristische Effekte.


Körperarchitektur bewusst einsetzen

Tape-Fotografie funktioniert besonders stark, wenn du den Körper wie eine Architektur betrachtest:

  • Schultern = horizontale Linienführung

  • Wirbelsäule = zentrale Achse

  • Hüften = Spannungspunkt

  • Schlüsselbein = eleganter Übergang

Je bewusster du mit diesen natürlichen Linien arbeitest, desto harmonischer wirkt das Gesamtbild. Tape sollte nicht „aufgeklebt“, sondern „integriert“ aussehen.


Psychologische Aspekte im Shooting

Tape-Shootings sind intensiver als normale Studioaufnahmen. Das Model befindet sich in einer sehr exponierten Situation. Daher ist deine Rolle als Fotograf nicht nur technisch, sondern auch emotional wichtig.

  • Ruhige Kommunikation schafft Sicherheit.

  • Klare Ansagen vermeiden Unsicherheit.

  • Positives Feedback stärkt das Selbstbewusstsein.

Wenn das Model sich wohlfühlt, verändert sich automatisch Körpersprache, Haltung und Ausdruck – und genau das macht das Bild stärker.


Professionalisierung deines Workflows

Mit wachsender Erfahrung kannst du deinen Ablauf optimieren:

  1. Design vorab skizzieren

  2. Tape vorschneiden

  3. Reihenfolge des Beklebens planen

  4. Lichtsetup vorab testen

  5. Testshots mit Assistent oder Puppe machen

Die Verwendung einer Schaufensterpuppe wie „Hildegard“ ist dabei ein cleverer Trainingsansatz. Du kannst Licht, Perspektive und Tape-Verlauf perfektionieren, ohne Zeitdruck oder Komfortthemen berücksichtigen zu müssen.


Postproduktion auf höherem Niveau

In der Nachbearbeitung kannst du deinen Stil weiterentwickeln:

  • Frequenztrennung für saubere Hautbereiche

  • Dodge & Burn zur Betonung der Körperkonturen

  • Selektive Farblooks für starke Serienwirkung

  • Grain-Effekte für analoge Ästhetik

  • Hintergrund-Composings für futuristische Settings

Wichtig ist, dass die Bearbeitung das Tape-Design unterstützt – nicht dominiert. Weniger ist oft mehr.


Eigene Stilrichtung entwickeln

Das Black-Tape-Konzept ist Inspiration – aber dein Ziel sollte eine eigene visuelle Handschrift sein.

Mögliche Weiterentwicklungen:

  • Kombination mit Schmuck oder Metall-Elementen

  • Integration von Spiegeln oder Glas

  • Tape + Bodypainting

  • Tape + Tattoo-Kontraste

  • Tape mit typografischen Elementen

So entsteht aus einer Technik eine individuelle Marke.


Social Media & Präsentation

Für maximale Wirkung:

  • Vorher/Nachher-Vergleiche posten

  • Making-of-Clips zeigen

  • Detailaufnahmen als Carousel verwenden

  • Serien einheitlich graden

  • Hashtags gezielt einsetzen

Wichtig ist ein klarer Wiedererkennungswert. Wenn jemand dein Bild sieht, sollte er sagen: „Das ist eindeutig dein Stil.“


17-Punkte-Checkliste für dein nächstes Tape-The-Model-Shooting

  1. Konzept klar definiert (Stil, Story, Zielwirkung)

  2. Tape-Art und Farbe passend gewählt

  3. Hautverträglichkeit getestet

  4. Model vollständig informiert und einverstanden

  5. Studio ausreichend beheizt

  6. Lichtsetup vor Tape-Anbringung getestet

  7. Tape-Streifen vorgeschnitten

  8. Design-Skizze griffbereit

  9. Symmetrie regelmäßig kontrolliert

  10. Spannung des Tapes überprüft (nicht zu straff)

  11. Beweglichkeit des Models getestet

  12. Detailaufnahmen eingeplant

  13. Verschiedene Perspektiven fotografiert

  14. Pausen während des Shootings eingelegt

  15. Hautschonendes Entfernen vorbereitet

  16. RAW-Dateien sauber gesichert

  17. Finalen Look konsistent nachbearbeitet


Tape-The-Model-Fotografie ist weit mehr als ein Trend. Sie ist ein kreatives Spielfeld zwischen Minimalismus und Provokation, zwischen Grafikdesign und Körperkunst. Mit technischer Präzision, klarer Kommunikation und künstlerischem Mut kannst du daraus eine unverwechselbare Bildsprache entwickeln, die nicht nur auffällt – sondern im Gedächtnis bleibt.

Markus Flicker

Markus Flicker – Kreativer Unternehmer mit anhaltender konstruktiver Unzufriedenheit. Steiermark Graz Gleisdorf Österreich // Finden und Erstellen von visuellen Lösungen für dein Unternehmen. Markus Flicker Fotograf & Videograf Graz Contentcreator & Autor Fotografie / Bildbearbeitung / Workshops / Reisen / Blog / Podcast