Fotografieren und Filmen bei Schnee im Wald mit dem Smartphone. Fotografieren und Filmen mit dem Smartphone: Bessere Fotos und Videos mit dem Handy für Freizeit, Hobby und Business
Fotografieren und Filmen bei Schnee im Wald mit dem Smartphone. Fotografieren und Filmen mit dem Smartphone: Bessere Fotos und Videos mit dem Handy für Freizeit, Hobby und Business

Fotografieren und Filmen bei Schnee im Wald mit dem Smartphone inkl. 37 Fototipps und Bildideen

Fotografieren und Filmen bei Schnee im Wald mit dem Smartphone

Die winterliche Natur im Wald bietet eine unvergleichliche Kulisse für beeindruckende Fotos und Videos. Besonders im verschneiten Wald entfaltet sich eine magische Atmosphäre, die förmlich danach verlangt, eingefangen zu werden. Mit deinem Smartphone hast du ein leistungsstarkes Werkzeug in der Hand, das dir erlaubt, kreative und stimmungsvolle Aufnahmen zu machen. Doch gerade in dieser besonderen Umgebung gibt es einige Herausforderungen, die es zu meistern gilt. Hier findest du wertvolle Tipps, Ideen und Tricks, um das Beste aus deinem Winterspaziergang mit dem Smartphone herauszuholen.

Vorbereitung: Die richtigen Einstellungen und Zubehör

Bevor du dich auf den Weg machst, lohnt es sich, dein Smartphone optimal vorzubereiten. Schalte den Energiesparmodus aus, damit alle Funktionen ohne Einschränkungen verfügbar sind. Achte darauf, dass der Akku vollständig geladen ist, da kalte Temperaturen die Akkulaufzeit verkürzen können. Für längere Ausflüge empfiehlt sich der Einsatz einer Powerbank.

Aktiviere den HDR-Modus, wenn dein Smartphone ihn unterstützt. Dieser hilft, sowohl die hellen Schneeflächen als auch die dunklen Baumstämme optimal abzubilden. Ein zusätzlicher Blick in die Kameraeinstellungen kann sich ebenfalls lohnen: Stelle sicher, dass die maximale Auflösung für Fotos und Videos eingestellt ist, um später mehr Details bearbeiten zu können.

Licht und Schatten: Die Magie des Schnees nutzen

Die Reflektion des Schnees erzeugt eine natürliche Helligkeit, die deinen Aufnahmen eine besondere Klarheit verleiht. Doch Vorsicht: Zu viel Licht kann zu Überbelichtungen führen. Hier hilft es, die Belichtung manuell zu regeln. In den meisten Smartphone-Kameras kannst du dies tun, indem du auf den Bildschirm tippst und die Belichtung mit einem Schieberegler anpasst.

Nutze die „Goldene Stunde“ – die Zeit kurz nach Sonnenaufgang oder vor Sonnenuntergang – für warme, weiche Lichtstimmungen. Wenn du mitten am Tag fotografierst, kannst du die Schatten der Bäume kreativ einbinden, um Struktur und Tiefe in deine Aufnahmen zu bringen.

Fotografieren und Filmen bei Schnee im Wald mit dem Smartphone
Fotografieren und Filmen bei Schnee im Wald mit dem Smartphone

Tipps für scharfe und klare Aufnahmen

Kälte und Handschuhe können es schwierig machen, dein Smartphone ruhig zu halten. Ein kleines Stativ oder ein improvisierter Halt auf einem Baumstumpf können Wunder wirken. Alternativ kannst du die Timer-Funktion nutzen, um Verwacklungen zu vermeiden.

Wähle den Fokuspunkt manuell aus, indem du auf den Bildschirm tippst. Schnee kann die automatische Fokussierung irritieren, da die Kamera oft Schwierigkeiten hat, Kontraste zu erkennen. Experimentiere auch mit der Tiefenschärfe: Ein unscharfer Hintergrund lenkt den Blick auf dein Hauptmotiv, sei es ein detailreiches Blatt, ein Tier oder eine vereiste Baumrinde.

Kreative Ideen für spannende Fotos

Nutze die vielfältigen Möglichkeiten des Schnees, um kreative Bilder zu gestalten. Spuren im Schnee, gefrorene Äste oder Tropfen an Tannennadeln bieten interessante Motive. Fotografiere gegen die Sonne, um faszinierende Lichtspiele und Reflexionen einzufangen. Dabei kann ein kleiner Perspektivwechsel – zum Beispiel vom Boden aus – völlig neue Bildkompositionen schaffen.

Probier auch Panoramafotos aus, um die Weite des verschneiten Waldes einzufangen. Alternativ kannst du mit Makroaufnahmen arbeiten, um die filigranen Details von Schneeflocken oder Frostkristallen zu zeigen.

Filmen im Schnee: Bewegung und Atmosphäre einfangen

Bewegte Bilder im Wald sind ein echter Hingucker. Nutze Zeitlupenaufnahmen, um fallende Schneeflocken oder das Rauschen des Windes in den Bäumen zu betonen. Auch Zeitraffer sind eine gute Möglichkeit, um Veränderungen in der Landschaft darzustellen, etwa das Schmelzen von Schnee in der Sonne.

Wenn du Geräusche aufnehmen möchtest, sei dir bewusst, dass Schnee die Umgebung dämpft. Das kann eine beruhigende, fast mystische Atmosphäre erzeugen. Achte darauf, dass dein Mikrofon nicht von Schnee bedeckt wird, und vermeide unnötige Bewegungen, um störende Geräusche zu minimieren.

Besondere Herausforderungen meistern

Schnee kann die Farben deines Bildes stark beeinflussen. Um einen Blaustich zu vermeiden, passe den Weißabgleich an. Viele Smartphones bieten hierfür Voreinstellungen wie „Tageslicht“ oder „Bewölkt“. Alternativ kannst du die Farbtemperatur später in der Bearbeitung korrigieren.

Kalte Finger sind ein weiteres Problem. Nutze Handschuhe mit Touchscreen-Funktion oder bediene das Smartphone nur mit einem Finger, während die anderen warm bleiben. Eine schützende Hülle verhindert außerdem, dass dein Gerät durch die Feuchtigkeit beschädigt wird.


Mit diesen Tipps und Tricks bist du bestens gerüstet, um den verschneiten Wald in all seiner Pracht festzuhalten.

Fotografieren und Filmen bei Schnee

Das Fotografieren bei Schnee ist etwas ganz besonders. Erstens gab es in unserer Gegend schon lange keinen schönen Schnee mehr und zweitens ist es sogar mit sehr guten Kameras sehr schwer, den feinen Kontrast im Schnee einzufangen. Meist funktioniert das nur mit Filtern und noch mit etwas Bildbearbeitung, um die Struktur im Schnee herauszuholen.

Als Fotograf weiß ich aus Erfahrung, dass das Fotografieren und Filmen bei Schnee im Wald mit dem Smartphone eine Herausforderung sein kann. Doch mit ein paar Tipps und Tricks kannst du tolle Aufnahmen machen, die die Schönheit des Winters widerspiegeln.

Die richtige Belichtung ist dabei von entscheidender Bedeutung. Der Schnee reflektiert das Licht und kann dazu führen, dass deine Fotos zu hell oder zu dunkel werden. Um das zu vermeiden, solltest du das Licht so nutzen, dass es die Landschaft gut beleuchtet und den Hintergrund in einem weichen, diffusen Licht erscheinen lässt. Wenn du merkst, dass das Bild zu hell oder zu dunkel ist, kannst du mit der Belichtungskorrektur in der Kamera-App des Smartphones nachhelfen.

Einige Smartphones haben auch einen Makro-Modus, mit dem du ganz nahe an ein gefrorenes Blatt oder eine vereiste Blüte herankommen und Details in der Landschaft einfangen kannst.

Eine weitere Möglichkeit, um interessante Aufnahmen zu erzielen, ist das Experimentieren mit der Perspektive. Versuche, die Landschaft aus unterschiedlichen Perspektiven zu fotografieren, zum Beispiel von oben oder von der Seite. Dadurch kannst du abwechslungsreiche Bilder erzielen, die das Auge des Betrachters fesseln.

Mit Weitwinkelfotos kannst du die Größe und Weite einer Landschaft auf das Bild bringen. Dies ist besonders empfehlenswert, wenn du eine atemberaubende Schneelandschaft einfangen möchtest.

Um etwas Farbe in die weiße Landschaft zu bringen, kannst du eine farbige Haube oder bunte Handschuhe in den Schnee legen oder auch jegliches farbige Objekt als Kontrast zum Schnee einfangen. Hydranten, Gebäude, Blätter, Flechten usw. eignen sich hierfür hervorragend.

Und warum nicht einen Schneemann bauen und ihn in Szene setzen? Schneemänner bringen nicht nur Spaß und Freude, sondern können auch ein tolles Motiv für ein Foto sein.

Im Winter gibt es viele Möglichkeiten, tolle Schneefotos zu machen. Gehe auf Entdeckungsreise, experimentiere mit Perspektiven, Belichtung und Farben und habe Spaß dabei!

Impressionen Winterspaziergang YouTube Video

Im Video siehst du ein paar Impressionen vom Spaziergang als Video und Foto

Tipps zum Fotografieren und Filmen im Winter bei Schnee

Hier sind ein paar Tipps, die dir beim Fotografieren und Filmen bei Schnee im Wald mit Ihrem Smartphone helfen könnten:

  1. Die richtige Belichtung: Der Schnee reflektiert das Licht und kann dazu führen, dass deine Fotos zu hell oder zu dunkel werden. Versuche, das Licht so zu nutzen, dass es die Landschaft gut beleuchtet und den Hintergrund in einem weichen, diffusen Licht erscheinen lässt.
  2. Makro: Einige Smartphone haben einen Makro Modus um ganz nahe an ein gefrorenes Blatt oder eine vereiste Blüte heranzukommen
  3. Experimentiere mit der Perspektive: Versuche, die Landschaft aus unterschiedlichen Perspektiven zu fotografieren, zum Beispiel von oben oder von der Seite. Dadurch kannst du interessante und abwechslungsreiche Bilder erzielen.
  4. Verwenden das Weitwinkel: Mit Weitwinkelfotos bringst du die Größe und Weite einer Landschaft auf das Bild.
  5. Bring Farbe in die weiße Landschaft: Lege eine farbige Haube oder bunte Handschuhe in den Schnee oder versuche auch jegliches farbige Objekt als Kontrast zum Schnee einzufangen. Hydranten, Gebäude, Blätter, Flechten usw…
  6. Baue einen Schneemann: Weil es Spaß macht 😉

Schneefotos im Winter

Hier findest du ein paar Ideen für deinen nächsten Fotospaziergang im Schnee.

37 Fototipps und Bildideen

Hier sind 37 ausführliche Fototipps und Bildideen für das Fotografieren und Filmen bei Schnee im Wald mit dem Smartphone:
  1. Nutze die goldene Stunde: In den frühen Morgenstunden oder späten Nachmittagen ist das Licht weicher und wärmer. Das erzeugt eine wunderschöne Atmosphäre, besonders im verschneiten Wald.
  2. Achte auf den Weißabgleich: Schnee kann deine Aufnahmen oft bläulich erscheinen lassen. Stelle sicher, dass du den Weißabgleich manuell anpasst, um natürliche Farben zu erhalten.
  3. Verwende die HDR-Funktion: Die HDR-Funktion (High Dynamic Range) deines Smartphones hilft dir, Details in den hellen und dunklen Bereichen deiner Fotos festzuhalten.
  4. Experimentiere mit verschiedenen Perspektiven: Geh in die Hocke, klettere auf einen Baumstumpf oder lege dich auf den Boden, um interessante und ungewöhnliche Blickwinkel zu entdecken.
  5. Spiel mit der Tiefenschärfe: Nutze den Porträtmodus deines Smartphones, um den Vordergrund scharf und den Hintergrund verschwommen darzustellen. Das sorgt für eine professionelle Optik.
  6. Fokussiere auf Details: Fotografiere Eiskristalle, gefrorene Blätter oder Schneeflocken auf Zweigen, um faszinierende Makroaufnahmen zu machen.
  7. Nutze Reflektionen: Pfützen und Eisflächen bieten wunderbare Möglichkeiten für Spiegelungen und kreative Bildkompositionen.
  8. Spiele mit Schatten und Licht: Die tief stehende Sonne im Winter erzeugt lange Schatten. Nutze diese, um spannende Kontraste in deinen Bildern zu schaffen.
  9. Halte Bewegung fest: Ein laufender Hund im Schnee oder fallende Schneeflocken sind dynamische Motive. Nutze die Serienbildfunktion, um den perfekten Moment einzufangen.
  10. Achte auf Kontraste: Die Kombination aus dunklen Baumstämmen und weißem Schnee bietet starke Kontraste, die deine Bilder lebendiger machen.
  11. Verwende Filter sparsam: Zwar können Filter deine Fotos aufwerten, doch oft sind die natürlichen Farben und das Licht im verschneiten Wald schon beeindruckend genug.
  12. Schütze dein Smartphone: Kälte und Feuchtigkeit können deinem Gerät schaden. Nutze eine Schutzhülle und halte das Smartphone möglichst trocken und warm.
  13. Halte den Akku warm: Kalte Temperaturen entladen den Akku schneller. Trage dein Smartphone nahe am Körper, um es warm zu halten.
  14. Nutze Handschuhe mit Touchscreen-Funktion: So kannst du auch bei niedrigen Temperaturen problemlos fotografieren und filmen.
  15. Achte auf eine stabile Haltung: Vermeide verwackelte Bilder, indem du dein Smartphone stabil hältst oder gegen einen Baum lehnst.
  16. Filme in Zeitlupe: Schneefall oder tanzende Schneeflocken sehen in Zeitlupe besonders eindrucksvoll aus.
  17. Verwende ein Stativ: Ein kleines Smartphone-Stativ hilft dir, Langzeitbelichtungen oder stabile Videos aufzunehmen.
  18. Spiele mit Langzeitbelichtungen: Verwende Apps, die Langzeitbelichtungen ermöglichen, um die Bewegung von Schneeflocken oder Wasser zu erfassen.
  19. Fotografiere bei Nebel: Nebel im verschneiten Wald schafft eine mystische Atmosphäre, die deinen Bildern eine besondere Stimmung verleiht.
  20. Achte auf saubere Linsen: Schnee und Feuchtigkeit können die Linse verschmutzen. Reinige sie regelmäßig, um klare Aufnahmen zu gewährleisten.
  21. Nutze die Panoramafunktion: Verschneite Landschaften eignen sich hervorragend für weite Panoramaaufnahmen.
  22. Experimentiere mit Schwarz-Weiß-Fotografie: Schnee und Wald bieten starke Kontraste, die in Schwarz-Weiß besonders gut zur Geltung kommen.
  23. Halte Geschichten fest: Fotografiere Tierspuren im Schnee oder eine gemütliche Hütte, um Geschichten zu erzählen und Emotionen zu wecken.
  24. Achte auf den Vordergrund: Ein interessanter Vordergrund wie ein verschneiter Ast oder ein Stein kann deinem Bild mehr Tiefe verleihen.
  25. Nimm Videos mit Bewegung auf: Gehe langsam durch den Wald und filme, um die stille Schönheit des Schnees in Bewegung einzufangen.
  26. Verwende eine Taschenlampe: Beleuchte Details wie Eiskristalle oder Baumrinden im Dunkeln für dramatische Effekte.
  27. Halte die Kamera ruhig: Nutze beide Hände und stütze deine Arme gegen deinen Körper, um Verwacklungen zu vermeiden.
  28. Experimentiere mit der Belichtung: Schnee kann deine Kamera täuschen und zu unterbelichteten Bildern führen. Justiere die Belichtung manuell, um den Schnee weiß und nicht grau darzustellen.
  29. Nutze die Serienbildfunktion: Besonders bei sich schnell ändernden Motiven wie fallendem Schnee kann die Serienbildfunktion hilfreich sein, um den perfekten Moment zu erwischen.
  30. Gestalte mit Linien: Führe das Auge des Betrachters durch dein Bild, indem du Linien wie Wege, Zäune oder Flussläufe geschickt einsetzt.
  31. Erzeuge eine Rahmenwirkung: Nutze natürliche Rahmen wie Äste oder Türrahmen, um dein Hauptmotiv hervorzuheben.
  32. Achte auf Symmetrie und Muster: Verschneite Bäume oder Tierspuren im Schnee können interessante Muster und Symmetrien bilden.
  33. Nutze den Selbstauslöser: Wenn du selbst Teil des Bildes sein möchtest oder Verwacklungen vermeiden willst, ist der Selbstauslöser eine gute Option.
  34. Spiele mit der Videobearbeitung: Verwende Bearbeitungs-Apps, um deinen Videos eine besondere Note zu verleihen, zum Beispiel durch Zeitraffer oder Farbfilter.
  35. Fokussiere auf Augenblicke: Kleine Momente wie eine Schneeflocke auf der Hand oder ein Vogel im Winterlicht können große Wirkung entfalten.
  36. Nutze Audioaufnahmen: Der Klang von knirschendem Schnee oder zwitschernden Vögeln kann deine Videos atmosphärisch ergänzen.
  37. Lass deiner Kreativität freien Lauf: Die Natur bietet unzählige Möglichkeiten. Hab keine Angst, zu experimentieren und deine eigenen Ideen umzusetzen.

Viel Spaß und Erfolg beim Fotografieren und Filmen im verschneiten Wald mit deinem Smartphone!

Das Beste aus deinen Winteraufnahmen herausholen

Auch wenn moderne Smartphones bereits beeindruckende Ergebnisse liefern, entfalten viele Winteraufnahmen ihr volles Potenzial erst durch eine dezente Nachbearbeitung. Schnee stellt Kameras vor besondere Herausforderungen: Er wirkt schnell grau, verliert Struktur oder erhält einen Blaustich. Mit wenigen Anpassungen kannst du deine Bilder natürlicher und gleichzeitig ausdrucksstärker gestalten.

Beginne mit der Belichtung. Häufig hilft es, die Helligkeit minimal zu erhöhen und gleichzeitig die Lichter leicht zu reduzieren. Dadurch bleibt die Struktur im Schnee sichtbar, ohne dass helle Flächen „ausbrennen“. Anschließend kannst du den Kontrast vorsichtig verstärken, um Baumrinden, Zweige und Spuren im Schnee deutlicher hervorzuheben.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Weißabgleich. Wenn dein Bild zu kühl wirkt, verschiebe die Farbtemperatur leicht ins Warme. Dadurch wirkt der Schnee natürlicher und die winterliche Stimmung bleibt erhalten, ohne unnatürlich zu erscheinen.

Auch Klarheit und Struktur können vorsichtig erhöht werden, um feine Details wie Frostkristalle oder Schneeverwehungen sichtbar zu machen. Wichtig ist dabei Zurückhaltung: Zu starke Bearbeitung lässt Schnee schnell künstlich wirken.

Für Videos gilt Ähnliches. Eine leichte Stabilisierung, sanfte Farbkorrekturen und das Entfernen von Windgeräuschen können die Atmosphäre erheblich verbessern. Ziel ist nicht Perfektion, sondern das Bewahren der winterlichen Stimmung.


Bildkomposition im Winterwald: Ruhe, Tiefe und Atmosphäre erzeugen

Der verschneite Wald wirkt ruhig und reduziert. Genau darin liegt seine fotografische Stärke. Nutze diese visuelle Einfachheit, um klare und harmonische Bildkompositionen zu gestalten.

Tiefe erzeugen

Platziere Elemente im Vordergrund – etwa einen verschneiten Ast oder Fußspuren – um räumliche Tiefe zu schaffen. Der Blick des Betrachters wandert so automatisch in das Bild hinein.

Führende Linien nutzen

Waldwege, Spuren im Schnee oder Reihen von Bäumen führen das Auge durch das Bild und verleihen ihm Struktur.

Minimalismus bewusst einsetzen

Ein einzelner Baum im Schnee oder eine Spur, die im Weiß verschwindet, kann stärker wirken als ein überladenes Motiv. Winterlandschaften leben von Reduktion.

Negativraum wirken lassen

Große Schneeflächen können bewusst leer bleiben. Diese Flächen erzeugen Ruhe und lenken den Fokus auf das Hauptmotiv.


Wetter und Stimmung: Unterschiedliche Bedingungen kreativ nutzen

Winter bedeutet nicht nur strahlenden Sonnenschein. Jede Wetterlage bietet eigene fotografische Chancen.

Schneefall:
Sanft fallende Flocken verleihen Bildern Tiefe und Dynamik. Besonders gut sichtbar werden sie vor dunklen Hintergründen.

Nebel:
Nebel reduziert Kontraste und schafft eine mystische Atmosphäre. Bäume erscheinen schemenhaft und verleihen Bildern eine beinahe märchenhafte Wirkung.

Sonnenschein nach Schneefall:
Frisch gefallener Schnee glitzert im Licht und sorgt für strahlende Aufnahmen mit hoher Brillanz.

Tauwetter:
Schmelzender Schnee, Tropfen und Eiszapfen erzählen vom Übergang der Jahreszeit und bieten spannende Detailmotive.


Sicherheit und Naturschutz im winterlichen Wald

Beim Fotografieren im Schnee solltest du nicht nur auf gute Bilder achten, sondern auch auf Sicherheit und Umwelt.

  • Bleibe auf markierten Wegen, um Wildtiere nicht zu stören.

  • Vermeide das Betreten von zugefrorenen Gewässern.

  • Achte auf rutschige Stellen und verdeckte Hindernisse unter dem Schnee.

  • Respektiere Ruhezeiten der Tierwelt, besonders in den frühen Morgenstunden.

  • Hinterlasse keine Spuren oder Abgebrochene Äste für Fotozwecke.

Naturfotografie bedeutet auch, die Natur zu schützen.


Storytelling: Mehr als nur schöne Winterbilder

Besonders eindrucksvoll werden deine Aufnahmen, wenn sie eine Geschichte erzählen. Dokumentiere zum Beispiel einen gesamten Winterspaziergang:

  • den Start am Waldrand

  • frische Spuren im unberührten Schnee

  • Lichtspiele zwischen den Bäumen

  • kleine Details wie Frost an Zweigen

  • den Rückweg im warmen Abendlicht

So entsteht eine visuelle Erzählung statt einzelner Schnappschüsse.

Auch Videos können durch kleine Sequenzen – Schritte im Schnee, Wind in den Baumkronen, fallende Flocken – eine ruhige, meditative Stimmung transportieren.


Typische Fehler vermeiden

Selbst erfahrene Fotografen kämpfen im Schnee mit ähnlichen Problemen. Achte besonders auf folgende Punkte:

  • Schnee erscheint grau statt weiß → Belichtung erhöhen

  • Blaustich im Bild → Weißabgleich korrigieren

  • unscharfe Fotos → stabilisieren oder Timer nutzen

  • überbelichtete Flächen → Belichtung reduzieren

  • beschlagene Linse → regelmäßig reinigen und akklimatisieren

Je bewusster du diese Stolpersteine vermeidest, desto besser werden deine Ergebnisse.


Fazit: Winterfotografie als kreative Entdeckungsreise

Der verschneite Wald ist ein Ort der Ruhe, Klarheit und stillen Schönheit. Mit deinem Smartphone kannst du diese Atmosphäre eindrucksvoll festhalten – ganz ohne schwere Ausrüstung.

Entscheidend ist nicht perfekte Technik, sondern dein Blick für Licht, Formen und Momente. Nimm dir Zeit, experimentiere mit Perspektiven und entdecke die leisen Details des Winters.

Je öfter du fotografierst, desto mehr entwickelst du ein Gefühl dafür, wie Schnee Licht reflektiert, wie Schatten Struktur erzeugen und wie minimalistische Motive maximale Wirkung entfalten.

Der Winter bietet nur ein begrenztes Zeitfenster – nutze es bewusst.


17-Punkte-Checkliste für perfekte Winteraufnahmen im Wald

  1. Akku vollständig laden und Powerbank mitnehmen

  2. Smartphone vor Kälte und Feuchtigkeit schützen

  3. Linse regelmäßig reinigen

  4. HDR aktivieren für bessere Kontraste

  5. Belichtung manuell anpassen, damit Schnee weiß bleibt

  6. Weißabgleich prüfen, um Blaustich zu vermeiden

  7. Goldene Stunde für stimmungsvolles Licht nutzen

  8. Smartphone stabil halten oder Stativ verwenden

  9. Fokus manuell setzen bei kontrastarmen Motiven

  10. Vordergrund nutzen, um Tiefe zu erzeugen

  11. Perspektiven wechseln: Bodenhöhe, Seitenansicht, Weitwinkel

  12. Details fotografieren: Frost, Eiskristalle, Spuren

  13. Bewegung filmen: fallender Schnee oder Wind in den Bäumen

  14. Tonaufnahmen bewusst einsetzen für Atmosphäre

  15. Nachbearbeitung dezent einsetzen (Helligkeit, Kontrast, Weißabgleich)

  16. Auf Sicherheit achten: rutschige Wege & versteckte Hindernisse

  17. Natur respektieren und keine Spuren hinterlassen

Markus Flicker

Markus Flicker – Kreativer Unternehmer mit anhaltender konstruktiver Unzufriedenheit. Steiermark Graz Gleisdorf Österreich // Finden und Erstellen von visuellen Lösungen für dein Unternehmen. Markus Flicker Fotograf & Videograf Graz Contentcreator & Autor Fotografie / Bildbearbeitung / Workshops / Reisen / Blog / Podcast