Ob ich schon lange fotografiere? Ja. Und das ist mehr als nur ein Hobby.
Ob ich schon lange fotografiere? Ja. Und das ist mehr als nur ein Hobby.

Ob ich schon lange fotografiere? Ja. Und das ist mehr als nur ein Hobby.

  • Beitrags-Kategorie:Fotoblog / Videoblog
  • Lesedauer:13 Min. Lesezeit

Diese Frage höre ich oft. Manchmal beiläufig, manchmal mit echtem Interesse. Ob ich schon lange fotografiere. Und meine Antwort ist fast immer dieselbe. Ja. Seit meiner Kindheit. Nicht durchgehend perfekt. Nicht immer professionell. Aber immer mit Herz. Fotografie war für mich nie nur Technik. Nie nur Kamera, Objektiv und Licht. Fotografie war schon sehr früh ein Weg, die Welt zu verstehen. Ein Versuch, Momente festzuhalten, bevor sie verschwinden. Ein Spiel mit Perspektiven, Gefühlen und Geschichten, lange bevor ich wusste, dass man das Storytelling nennt. Mal war ich besser. Mal schlechter. Und genau das liebe ich daran bis heute. Weil Fotografie kein gerader Weg ist. Sie ist ein Prozess. Ein Spiegel des eigenen Lebens. Und manchmal auch ein stiller Begleiter in Phasen, in denen Worte fehlen. Die frühen Jahre zwischen Neugier und Intuition Wenn ich zurückdenke, dann erinnere ich mich nicht an perfekte Bilder. Ich erinnere mich an Neugier. An dieses Gefühl, etwas festhalten zu wollen, ohne genau zu wissen, warum. An das Staunen über Licht, Schatten und Gesichter. An den Wunsch, das Unsichtbare sichtbar zu machen. Damals ging es nicht um Likes, Reichweite oder Algorithmen. Es ging um das Bild an sich. Um das Gefühl danach. Um diesen kurzen Moment,…

WeiterlesenOb ich schon lange fotografiere? Ja. Und das ist mehr als nur ein Hobby.
Konzertfotografie: Lichtsetzung, Timing und Brennweite – Dein umfassender Leitfaden für beeindruckende Livebilder
Konzertfotografie: Lichtsetzung, Timing und Brennweite – Dein umfassender Leitfaden für beeindruckende Livebilder

Konzertfotografie: Lichtsetzung, Timing und Brennweite – Dein umfassender Leitfaden für beeindruckende Livebilder

Konzertfotografie ist eine der emotionalsten und zugleich anspruchsvollsten Disziplinen der Fotografie. Wenn Du vor der Bühne stehst, die Musik durch Deinen Körper vibriert und das Licht im Sekundentakt wechselt, hast Du nur einen Bruchteil einer Sekunde, um genau diesen Moment einzufangen. Es geht nicht nur darum, eine scharfe Aufnahme zu machen, sondern darum, die Energie, die Atmosphäre und die Persönlichkeit der Künstler sichtbar zu machen. Konzertfotografie ist visuelles Storytelling unter extremen Bedingungen. In den letzten Jahren hat sich die Bedeutung von Konzertfotografie stark verändert. Social Media, Streaming-Plattformen und digitale Pressearbeit sorgen dafür, dass Konzertbilder heute oft innerhalb von Minuten nach der Show veröffentlicht werden. Deine Fotos sind nicht mehr nur Erinnerung, sondern Teil der Außendarstellung von Bands, Veranstaltern und Locations. Umso wichtiger ist es, Licht, Timing und Brennweite nicht nur technisch zu verstehen, sondern intuitiv zu beherrschen. Die besondere Herausforderung von Licht bei Konzerten Warum Konzertlicht Dein größter Feind und bester Freund ist Licht ist in der Konzertfotografie ein unberechenbarer Faktor. Anders als im Studio hast Du keinerlei Kontrolle über Lichtfarbe, Richtung oder Intensität. Innerhalb weniger Sekunden kann sich das Bühnenlicht von grellem Weiß zu tiefem Rot oder komplettem Gegenlicht verändern. Genau darin liegt jedoch auch der Reiz. Moderne Lichtshows…

WeiterlesenKonzertfotografie: Lichtsetzung, Timing und Brennweite – Dein umfassender Leitfaden für beeindruckende Livebilder
Experimentelle Fotografie – Wenn Bilder anfangen zu denken
Experimentelle Fotografie – Wenn Bilder anfangen zu denken

Experimentelle Fotografie – Wenn Bilder anfangen zu denken

Experimentelle Fotografie ist mehr als ein Stil. Sie ist eine Haltung, eine bewusste Entscheidung gegen reine Dokumentation und für Interpretation, Gefühl und Bedeutung. In einer Zeit, in der täglich Milliarden perfekt belichteter, technisch makelloser Bilder entstehen, wächst das Bedürfnis nach Fotografie, die irritiert, Fragen stellt und Emotionen auslöst. Genau hier setzt die experimentelle Fotografie an. Sie verlässt vertraute Regeln, bricht mit Erwartungen und nutzt Techniken wie Doppelbelichtungen, Langzeitbelichtungen und den gezielten Einsatz von Schatten, um visuelle Erfahrungen zu schaffen, die über das Offensichtliche hinausgehen. Während Algorithmen auf Social-Media-Plattformen zunehmend homogene Bildästhetiken bevorzugen, entwickelt sich parallel eine Gegenbewegung. Immer mehr Fotografen suchen nach individuellen Ausdrucksformen, nach Bildern, die nicht sofort verständlich sind, sondern wirken dürfen. Experimentelle Fotografie ist damit nicht nur ein kreativer Spielplatz, sondern auch ein Statement gegen Austauschbarkeit und visuelle Überreizung. Warum experimentelle Fotografie heute relevanter ist denn je Die technische Zugänglichkeit der Fotografie war nie größer. Moderne Kameras, spiegellose Systeme und sogar Smartphones liefern beeindruckende Ergebnisse mit minimalem Aufwand. Gleichzeitig entstehen dadurch Bilder, die sich immer stärker ähneln. Presets, automatische Optimierungen und KI-gestützte Bildbearbeitung sorgen für Perfektion, aber oft auch für Beliebigkeit. Experimentelle Fotografie stellt sich bewusst gegen diese Entwicklung. Sie erlaubt Fehler, Unschärfe, Überlagerung und Zufall. Gerade…

WeiterlesenExperimentelle Fotografie – Wenn Bilder anfangen zu denken