Storytelling im B2B – warum es auch dort funktioniert
Storytelling wird oft mit großen Marken, emotionalen Konsumprodukten oder spektakulären Werbekampagnen in Verbindung gebracht. Im B2C scheint es auf den ersten Blick leicht zu funktionieren, weil Produkte direkt erlebbar sind und Kaufentscheidungen häufig spontan oder emotional getroffen werden. Im B2B-Umfeld hingegen herrscht lange Zeit die Vorstellung, dass rationale Argumente, Zahlen, Daten und Fakten ausreichen. Doch genau hier liegt ein Denkfehler, der viele Unternehmen wertvolle Chancen kostet. Auch im B2B kaufen Menschen von Menschen. Entscheidungen werden zwar mit Fakten begründet, aber sie entstehen selten ausschließlich aus ihnen. Storytelling im B2B ist deshalb kein Trend, sondern ein wirkungsvolles Instrument, um komplexe Leistungen verständlich zu machen, Vertrauen aufzubauen und langfristige Kundenbeziehungen zu stärken. Was Storytelling im B2B wirklich bedeutet Storytelling im B2B ist nicht gleichzusetzen mit Märchen oder übertriebenen Heldenreisen. Es geht vielmehr darum, reale Herausforderungen, echte Menschen und konkrete Lösungen in einen nachvollziehbaren Zusammenhang zu bringen. Du erzählst keine fiktive Geschichte, sondern eine, die aus dem Alltag deiner Kunden stammt. Dabei wird dein Unternehmen nicht zum Selbstzweck in den Mittelpunkt gestellt, sondern zum Begleiter, der dabei hilft, ein Problem zu lösen oder ein Ziel zu erreichen. Genau diese Perspektive macht Storytelling im B2B so wirkungsvoll, weil sie Nähe schafft und abstrakte Leistungen…