„Mit dem Messer eines anderen töten“ 36 Strategeme im modernen Business
In der Welt des Business wird selten offen gekämpft. Machtverschiebungen, Marktveränderungen und strategische Siege entstehen heute oft im Verborgenen, indirekt und mit erstaunlicher Eleganz. Genau hier setzt eines der wirkungsvollsten Konzepte aus den klassischen 36 Strategemen an: „Mit dem Messer eines anderen töten“. Dieses Strategem beschreibt die Kunst, eigene Ziele zu erreichen, indem man fremde Kräfte, fremde Ressourcen oder fremde Konflikte nutzt, ohne selbst sichtbar in Erscheinung zu treten. Im modernen Business ist diese Denkweise allgegenwärtig, auch wenn sie selten so klar benannt wird. Das Strategem stammt aus der chinesischen Militär- und Strategielehre und ist zeitlos aktuell. Es geht nicht um Mord oder Gewalt im wörtlichen Sinn, sondern um das geschickte Lenken von Interessen, Energien und Spannungen. Im wirtschaftlichen Kontext bedeutet es, Konkurrenz, Partner, Kunden, Medien oder sogar politische Rahmenbedingungen so einzusetzen, dass sie für dich arbeiten, während du selbst im Hintergrund bleibst. Die strategische Logik hinter dem fremden Messer „Mit dem Messer eines anderen töten“ basiert auf einem einfachen, aber mächtigen Prinzip. Wer direkt angreift, setzt sich selbst Risiken aus. Wer jedoch andere handeln lässt, minimiert eigene Verluste und maximiert den Nutzen. Im Business bedeutet das, dass du nicht selbst derjenige bist, der einen Markt zerstört, einen Konkurrenten schwächt…