Atlas – Überlastete Führung: Wenn du alles trägst und niemand merkt, wie schwer es wirklich ist
Atlas – Überlastete Führung: Wenn du alles trägst und niemand merkt, wie schwer es wirklich ist

Atlas – Überlastete Führung: Wenn du alles trägst und niemand merkt, wie schwer es wirklich ist

  • Beitrags-Kategorie:Selbstständigkeit
  • Lesedauer:8 Min. Lesezeit

Der Mythos von Atlas ist deshalb so kraftvoll, weil er zeitlos ist. Er erzählt von Verantwortung, von Last und von der stillen Annahme, dass jemand stark genug sein muss, um alles zu tragen. In der heutigen Arbeitswelt hat sich diese Geschichte kaum verändert, nur die Kulisse ist moderner geworden. Anstelle des Himmels trägst du Umsatzziele, Personalfragen, strategische Entscheidungen, Konflikte, Change-Prozesse und den permanenten Druck, erreichbar zu sein. Führung ist längst nicht mehr nur eine Rolle, sie ist für viele zu einem Dauerzustand geworden. Du stehst morgens auf und weißt schon vor dem ersten Kaffee, dass der Tag zu schwer wird. Zu viele Entscheidungen, zu viele Erwartungen, zu viele Menschen, die sich auf dich verlassen. Du bist Führungskraft, vielleicht Unternehmerin, Teamleiter oder Projektverantwortliche, und gefühlt ruht alles auf deinen Schultern. In diesem Bild bist du Atlas. Nicht als ferne Figur aus alten Geschichten, sondern als lebendige Metapher für moderne Führung. Du hältst das Unternehmen, das Team, die Vision und oft auch die Emotionen anderer zusammen. Und während nach außen alles stabil wirkt, wächst innen die Erschöpfung. Führungskräfte, die alles tragen – warum Überlastung so oft unsichtbar bleibt Überlastete Führung entsteht selten über Nacht. Sie schleicht sich ein. Am Anfang bist du…

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In einer verrückten Welt sind nur die Verrückten zurechnungsfähig
In einer verrückten Welt sind nur die Verrückten zurechnungsfähig

In einer verrückten Welt sind nur die Verrückten zurechnungsfähig

  • Beitrags-Kategorie:Gedanken zum Leben
  • Lesedauer:11 Min. Lesezeit

Du lebst in einer verrückten Zeit, in der alles gleichzeitig schneller, lauter und widersprüchlicher wird. Nachrichten überschlagen sich, Meinungen prallen aufeinander, Sicherheiten bröckeln, während neue Ängste entstehen. Orientierung fällt schwerer denn je. Und genau in dieser scheinbar chaotischen Welt gewinnt ein Gedanke immer mehr an Bedeutung: In einer verrückten Welt sind nur die Verrückten wirklich zurechnungsfähig. Was auf den ersten Blick wie ein paradoxes Wortspiel klingt, trägt in Wahrheit eine tiefe Erkenntnis in sich. Denn „verrückt“ bedeutet nicht zwangsläufig gedankenlos, krankhaft oder irrational. Verrückt bedeutet im Ursprung des Wortes etwas ganz anderes. Es bedeutet „ver-rückt“. Etwas wird verschoben. Ein Blickwinkel wird verändert. Eine innere Position wird neu ausgerichtet. Genau das ist es, was du in einer Welt im permanenten Wandel mehr denn je brauchst. Die vergessene Bedeutung von verrückt Das Wort verrückt ist über die Jahre zu einem Stempel geworden. Es wird benutzt für Menschen, die nicht in das gewohnte Raster passen. Für Menschen, die anders sprechen, anders handeln, anders fühlen, anders denken. Doch ursprünglich meint ver-rückt nichts anderes als aus der gewohnten Position verschoben. Deine Gedanken werden in eine andere Richtung gerückt. Dein innerer Kompass bekommt einen neuen Ausschlag. Verrückt zu sein bedeutet nicht, den Verstand zu verlieren. Es…

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