Digitale Rhetorik – Die neue Kunst des Überzeugens im Netz und in virtuellen Räumen
Digitale Rhetorik – Die neue Kunst des Überzeugens im Netz und in virtuellen Räumen

Digitale Rhetorik – Die neue Kunst des Überzeugens im Netz und in virtuellen Räumen

Digitale Rhetorik – Die neue Kunst des Überzeugens im Netz Stell dir vor, du hältst keine Rede mehr auf einer Bühne, sondern auf TikTok. Oder du führst kein Gespräch mehr am Küchentisch, sondern im Kommentarbereich eines YouTube-Videos oder in einem LinkedIn-Post. Vielleicht schreibst du keine klassischen Essays mehr, sondern verfasst einen viralen Twitter-Thread. Willkommen in der Welt der digitalen Rhetorik – einer Kommunikationsform, die nicht nur Sprache, sondern auch Technik, Plattformlogik und Kultur umfasst. In dieser neuen Arena verschmelzen klassische rhetorische Mittel mit digitalen Ausdrucksformen zu einem komplexen Werkzeug, das du verstehen und bewusst einsetzen solltest. Kommunikation auf digitalen Bühnen Im digitalen Raum bist du nie einfach nur Sender oder Empfänger. Du bist Teil eines Netzwerks, in dem du gleichzeitig beobachten, kommentieren, teilen und selbst Inhalte schaffen kannst. Digitale Rhetorik bedeutet, sich in dieser Vielstimmigkeit zurechtzufinden und die eigene Stimme so zu formen, dass sie gehört wird – trotz des Informationsrauschens. Dabei ist der Kontext entscheidend: Was auf Instagram funktioniert, wirkt auf Reddit möglicherweise prätentiös. Und während ein pointierter Post auf X (ehemals Twitter) Aufmerksamkeit erzeugt, kann dieselbe Botschaft in einem Blogartikel tiefergehend diskutiert und nachhaltiger erinnert werden. Du solltest dir also immer die Frage stellen: Für wen spreche ich,…

WeiterlesenDigitale Rhetorik – Die neue Kunst des Überzeugens im Netz und in virtuellen Räumen
Streisand-Effekt: Warum das Unterdrücken von Information sie größer macht, als sie vorher war
Streisand-Effekt: Warum das Unterdrücken von Information sie größer macht, als sie vorher war

Streisand-Effekt: Warum das Unterdrücken von Information sie größer macht, als sie vorher war

Der Streisand-Effekt beschreibt ein Phänomen, bei dem der Versuch, Informationen zu verbergen, zu löschen oder zu unterdrücken, genau das Gegenteil bewirkt: Die Information bekommt erst dadurch besonders viel Aufmerksamkeit und verbreitet sich noch schneller und weiter. Der Begriff geht zurück auf die Sängerin und Schauspielerin Barbra Streisand. Im Jahr 2003 wollte sie verhindern, dass ein Foto ihres Hauses in Kalifornien im Internet verbreitet wird. Das Bild war Teil einer Sammlung von tausenden Luftaufnahmen der Küste, die für ein Umweltschutzprojekt erstellt worden waren. Vor Streisands Klage war das Foto kaum beachtet worden. Doch als sie rechtlich gegen die Veröffentlichung vorging, berichteten die Medien darüber – und Millionen Menschen sahen sich das Bild erst recht an. Seitdem spricht man vom Streisand-Effekt, wenn ein Lösch- oder Unterdrückungsversuch Aufmerksamkeit erzeugt und die ursprüngliche Information dadurch viel bekannter wird, als sie es ohne Intervention jemals gewesen wäre. Er begegnet dir heute ständig – etwa wenn ein Unternehmen versucht, eine kritische Bewertung löschen zu lassen, eine Person Posts verbieten will oder Staaten bestimmte Inhalte zensieren. In allen Fällen entsteht oft der gegenteilige Effekt: die Inhalte verbreiten sich erst recht viral. Kurz gesagt: Je stärker du versuchst, etwas zu verbergen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass es…

WeiterlesenStreisand-Effekt: Warum das Unterdrücken von Information sie größer macht, als sie vorher war