Blickwinkel und Brennweite – wie Bildausschnitt und Bildwirkung deine Fotografie prägen
Blickwinkel und Brennweite – wie Bildausschnitt und Bildwirkung deine Fotografie prägen

Blickwinkel und Brennweite – wie Bildausschnitt und Bildwirkung deine Fotografie prägen inkl. 37 praxisnahe Tipps und Tricks

  • Beitrags-Kategorie:Fotoblog / Videoblog
  • Lesedauer:10 Min. Lesezeit

Blickwinkel & Brennweite: Fotografie ist weit mehr als das bloße Drücken auf den Auslöser. Jedes Bild, das du machst, ist das Ergebnis zahlreicher bewusster und unbewusster Entscheidungen. Zwei der wichtigsten Stellschrauben dabei sind der Blickwinkel und die Brennweite. Sie bestimmen, was im Bild zu sehen ist, was weggelassen wird, wie groß oder klein ein Motiv wirkt und welche emotionale Wirkung dein Foto beim Betrachter entfaltet. Der Bildausschnitt ist dabei das sichtbare Resultat dieser Entscheidungen, während die Bildwirkung das ist, was im Kopf und Bauch des Betrachters ankommt. Hier tauchen wir tief in das Zusammenspiel von Blickwinkel, Brennweite, Bildausschnitt und Bildwirkung ein. Du wirst verstehen, warum ein Schritt nach vorne oder hinten ein Bild komplett verändern kann, weshalb ein niedriger Kamerastandpunkt Macht und Dominanz vermittelt und wie unterschiedliche Brennweiten unsere Wahrnehmung von Raum, Tiefe und Nähe beeinflussen. Gleichzeitig greifen wir aktuelle fotografische Themen auf, etwa den Einfluss von Social Media, den Trend zu authentischen Perspektiven und den bewussten Bruch mit klassischen Sehgewohnheiten. Warum Blickwinkel und Brennweite fundamentale Gestaltungsmittel sind Jede Kamera, egal ob Smartphone oder Profi-Spiegelreflex, bildet die Realität nicht neutral ab. Sie interpretiert sie. Und du als Fotograf steuerst diese Interpretation maßgeblich über deinen Standpunkt und die gewählte Brennweite. Der Blickwinkel…

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Selfie im Home Studio – Zwischen Physik, Identität und moderner Selbstinszenierung
Selfie im Home Studio – Zwischen Physik, Identität und moderner Selbstinszenierung

Selfie im Home Studio – Zwischen Physik, Identität und moderner Selbstinszenierung

Ein Selfie ist längst mehr als ein spontanes Foto. In einer Zeit, in der digitale Selbstbilder unser berufliches wie privates Leben prägen, wird jedes Bild zu einer bewussten Aussage über Identität, Haltung und Weltbild. Die beiden vorliegenden Fotografien zeigen genau das: eine reduzierte, kontrollierte Inszenierung im Home Studio, kombiniert mit einem T-Shirt, das eines der bekanntesten Gedankenexperimente der Physik aufgreift – Schrödingers Katze. Die Worte „Dead or Alive“ beziehungsweise „Alive“ sind dabei nicht nur ein grafisches Element, sondern ein philosophischer Kommentar zur Gegenwart. Die visuelle Sprache des Home Studios Das Home Studio ist kein Zufallsort. Es steht sinnbildlich für Selbstbestimmung, Kontrolle und kreative Autonomie. Im Gegensatz zu klassischen Studios mit neutraler Perfektion zeigt das Home Studio Persönlichkeit. In den Fotos wird dies deutlich durch den bewussten Umgang mit Licht, Hintergrund und Haltung. Das dunkle, leicht strukturierte Grau des Hintergrunds im ersten Bild erzeugt eine intime, fast nachdenkliche Atmosphäre. Es gibt keine Ablenkung, keine Requisiten, keine Umgebung, die von der Person ablenkt. Alles konzentriert sich auf den Menschen, seine Haltung und das Statement auf dem T-Shirt. Im zweiten Bild wechselt die Stimmung komplett. Der helle, fast klinisch weiße Hintergrund öffnet den Raum. Das Licht ist weicher, gleichmäßiger, fast schon neutral. Dadurch…

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Wer sehen kann, kann auch fotografieren – warum Sehen lernen der wichtigste Schritt deiner fotografischen Entwicklung ist
Wer sehen kann, kann auch fotografieren – warum Sehen lernen der wichtigste Schritt deiner fotografischen Entwicklung ist

Wer sehen kann, kann auch fotografieren – warum Sehen lernen der wichtigste Schritt deiner fotografischen Entwicklung ist

  • Beitrags-Kategorie:Fotoblog / Videoblog
  • Lesedauer:11 Min. Lesezeit

Du kannst lernen, jede Kamera der Welt zu bedienen. Du kannst Blende, ISO und Verschlusszeit auswendig aufsagen. Du kannst jedes Preset herunterladen, jede neue Technik verfolgen und jeden Trend mitmachen. Und doch wird all das niemals aus dir einen wirklich guten Fotografen machen, wenn du nicht vorher eines gelernt hast: richtig zu sehen. Der Satz „Wer sehen kann, kann auch fotografieren“ wirkt auf den ersten Blick simpel. Doch je tiefer du in die Fotografie eintauchst, desto mehr erkennst du, wie viel Wahrheit in diesen wenigen Worten steckt. Sehen ist eine Fähigkeit, die du entwickeln kannst, aber sie verlangt Geduld, Aufmerksamkeit und vor allem die Bereitschaft, die Welt neu zu betrachten. Fotografie ist kein technischer Akt, sondern ein Akt der Wahrnehmung. Deine Kamera ist nur das Werkzeug. Deine Augen, dein Gefühl, dein innerer Blick sind das eigentliche Instrument. Sehen lernen kann lange dauern, manchmal ein Leben lang. Doch genau darin liegt auch die Magie der Fotografie: Sie wächst mit dir, verändert sich mit dir und spiegelt deine Entwicklung als Mensch wider. Warum technisches Können alleine nicht ausreicht In einer Zeit, in der moderne Kameras fast alles automatisch erledigen, wird technisches Wissen oft überschätzt. Autofokus erkennt Augen, der Weißabgleich passt sich selbstständig…

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