Das Absurde am Erwachsensein: Warum wir Körperteile in den Mund stecken, aber vor Gefühlen zurückschrecken. Erwachsen sein als still akzeptierter Widerspruch.
Das Absurde am Erwachsensein: Warum wir Körperteile in den Mund stecken, aber vor Gefühlen zurückschrecken. Erwachsen sein als still akzeptierter Widerspruch.

Das Absurde am Erwachsensein: Warum wir Körperteile in den Mund stecken, aber vor Gefühlen zurückschrecken. Erwachsen sein als still akzeptierter Widerspruch.

  • Beitrags-Kategorie:Gedanken zum Leben
  • Lesedauer:7 Min. Lesezeit

Erwachsen zu sein klingt nach Kontrolle, Reife und Klarheit. Nach dem Punkt im Leben, an dem man weiß, wer man ist und wohin man geht. Doch wenn du ehrlich hinschaust, merkst du schnell, dass genau hier das Absurde beginnt. Du bist offiziell erwachsen, darfst Verträge unterschreiben, Verantwortung tragen und Entscheidungen treffen, die dein ganzes Leben beeinflussen. Gleichzeitig steckst du dir völlig selbstverständlich Körperteile in den Mund, sei es beim Sex, beim Küssen oder bei ganz alltäglichen Gewohnheiten wie Nägelkauen oder Lippenbeißen, und findest daran nichts Merkwürdiges. Aber sobald es darum geht, über Gefühle zu sprechen, wird es kompliziert, peinlich oder sogar beängstigend. Dieses Spannungsfeld ist kein Zufall. Es ist ein Spiegel unserer Gesellschaft, unserer Erziehung und der Art, wie wir gelernt haben, mit Nähe, Intimität und innerer Wahrheit umzugehen. Der erwachsene Mensch wirkt nach außen souverän, doch innerlich bleibt oft ein Kind zurück, das nie gelernt hat, seine Emotionen klar zu benennen. Genau hier beginnt die Absurdität des Erwachsenseins, die du vielleicht jeden Tag spürst, ohne sie wirklich greifen zu können. Warum körperliche Intimität einfacher ist als emotionale Nähe Körperliche Nähe ist sichtbar, messbar und kulturell längst normalisiert. Sex ist überall. In Werbung, Serien, Social Media und Gesprächen unter Freunden…

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Die Mauer ums Herz: Warum Selbstschutz uns von Liebe und Nähe fernhält. Sicher, aber einsam: Wie deine Schutzmauer dich von der Liebe abschneidet. Wie deine Angst vor Verletzung dich von der wahren Liebe fernhält.
Die Mauer ums Herz: Warum Selbstschutz uns von Liebe und Nähe fernhält. Sicher, aber einsam: Wie deine Schutzmauer dich von der Liebe abschneidet. Wie deine Angst vor Verletzung dich von der wahren Liebe fernhält.

Die Mauer ums Herz: Warum Selbstschutz uns von Liebe und Nähe fernhält. Sicher, aber einsam: Wie deine Schutzmauer dich von der Liebe abschneidet. Wie deine Angst vor Verletzung dich von der wahren Liebe fernhält.

  • Beitrags-Kategorie:Gedanken zum Leben
  • Lesedauer:19 Min. Lesezeit

Die Mauer ums Herz. Ein unsichtbarer Wall Stell dir vor, du stehst vor einer gewaltigen Mauer. Sie ist hoch, dick, aus kaltem Stein gebaut und umgibt dich von allen Seiten. Niemand kann hineinsehen, niemand kann hindurch. Du hast sie selbst errichtet, Stein für Stein, mit der Absicht, dich zu schützen. Vor Enttäuschung, vor Schmerz, vor Zurückweisung. Es ist deine Burg, dein sicherer Hafen. Doch während du darin sitzt, merkst du irgendwann, dass die Mauer nicht nur den Schmerz aussperrt, sondern auch all das, wonach du dich sehnst: Liebe, Nähe, Geborgenheit. Wir alle tragen solche Mauern in uns. Manche sind offensichtlich, andere subtil. Vielleicht bist du besonders vorsichtig in Beziehungen, vermeidest zu viel Emotionalität oder hältst Menschen auf Distanz, die dir zu nahekommen. Diese Mauer ist nicht aus Stein, sondern aus Angst gebaut. Angst vor Verletzlichkeit, vor Zurückweisung, davor, erneut zu scheitern. Doch was als Schutz gedacht ist, wird oft zum Gefängnis. Der Ursprung der Mauer Unsere Schutzmauern entstehen nicht einfach so. Sie sind das Resultat von Erfahrungen. Vielleicht wurdest du in der Vergangenheit verletzt, hast Enttäuschung erlebt oder bist an einer Beziehung zerbrochen, die dir viel bedeutet hat. Jede Enttäuschung, jeder schmerzhafte Moment legt einen weiteren Stein auf diese Mauer. Anfangs…

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