Mikroabenteuer nachhaltig planen – dein umfassender Guide für echte Erlebnisse vor der Haustür
Mikroabenteuer nachhaltig planen – dein umfassender Guide für echte Erlebnisse vor der Haustür

Mikroabenteuer nachhaltig planen – dein umfassender Guide für echte Erlebnisse vor der Haustür

Mikroabenteuer sind mehr als ein Trend. Sie sind eine Haltung. In einer Zeit, in der Fernreisen, Konsum und permanente Reizüberflutung unseren Alltag bestimmen, wächst die Sehnsucht nach Einfachheit, Natur und echten Momenten. Genau hier setzen Mikroabenteuer an. Sie holen dich aus dem Autopilot-Modus, ohne dass du Urlaub beantragen, weit reisen oder viel Geld ausgeben musst. Wenn du Mikroabenteuer nachhaltig planst, verbindest du persönliche Freiheit mit Verantwortung gegenüber Umwelt, Gesellschaft und dir selbst. Dieser ausführliche Guide zeigt dir, wie du genau das erreichst – bewusst, modern und langfristig erfüllend.

Was Mikroabenteuer heute wirklich bedeuten

Der Begriff Mikroabenteuer beschreibt kurze, intensive Auszeiten vom Alltag, die meist in der näheren Umgebung stattfinden. Es geht nicht darum, möglichst spektakuläre Leistungen zu erbringen oder exotische Orte zu erreichen. Vielmehr steht die bewusste Erfahrung im Mittelpunkt. Ein Sonnenaufgang auf einem Hügel vor der Stadt, eine Nacht unter freiem Himmel, eine Radtour ins Unbekannte oder ein Spaziergang ohne Ziel können genauso transformierend sein wie eine lange Fernreise.

Aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen haben das Konzept weiter geschärft. Steigende Lebenshaltungskosten, Klimabewusstsein, Work-Life-Balance und mentale Gesundheit spielen eine immer größere Rolle. Mikroabenteuer sind heute Ausdruck eines neuen Verständnisses von Freiheit. Sie zeigen, dass Erholung nicht von Distanz abhängt, sondern von Aufmerksamkeit. Nachhaltig geplant werden sie zu einem Werkzeug für ein erfüllteres Leben.

Nachhaltigkeit als Kern jedes Mikroabenteuers

Nachhaltigkeit ist kein Zusatz, sondern die Grundlage sinnvoller Mikroabenteuer. Wenn du draußen unterwegs bist, bist du Teil des Ökosystems. Jede Entscheidung, die du triffst, hat Auswirkungen. Nachhaltige Planung bedeutet, diese Auswirkungen zu minimieren und gleichzeitig deinen persönlichen Gewinn zu maximieren.

Das beginnt bei der Anreise. Mikroabenteuer leben davon, dass sie ohne großen Aufwand erreichbar sind. Zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs zu sein, reduziert nicht nur Emissionen, sondern verlangsamt auch dein Tempo. Diese Entschleunigung ist ein wesentlicher Teil des Erlebnisses. Du nimmst deine Umgebung intensiver wahr, lernst Details kennen und bist mental schneller im Abenteuer-Modus.

Ebenso wichtig ist der respektvolle Umgang mit Natur und Mitmenschen. Nachhaltigkeit zeigt sich darin, dass du keine Spuren hinterlässt, Lebensräume achtest und lokale Gegebenheiten respektierst. Dein Mikroabenteuer soll nicht auf Kosten anderer stattfinden, sondern im Einklang mit allem, was dich umgibt.

Warum Mikroabenteuer mental so wirkungsvoll sind

Moderne Forschung zur mentalen Gesundheit bestätigt, was viele intuitiv spüren. Kurze Aufenthalte in der Natur senken Stress, verbessern die Konzentration und fördern emotionale Ausgeglichenheit. Mikroabenteuer wirken besonders stark, weil sie bewusst aus Routinen ausbrechen. Du verlässt bekannte Muster, ohne dich zu überfordern.

Nachhaltig geplante Mikroabenteuer verstärken diesen Effekt. Wenn du weißt, dass dein Erlebnis umweltverträglich ist, entsteht kein unterschwelliges schlechtes Gewissen. Stattdessen erlebst du Leichtigkeit. Diese emotionale Klarheit ist ein entscheidender Faktor für langfristige Erholung und Zufriedenheit.

Gerade in Zeiten von Homeoffice, digitaler Dauerverfügbarkeit und gesellschaftlicher Unsicherheit sind Mikroabenteuer ein kraftvolles Gegenmodell. Sie erden dich, bringen dich zurück in den Moment und erinnern dich daran, dass Glück oft näher liegt, als du denkst.

Nachhaltige Mikroabenteuer beginnen im Kopf

Bevor du Rucksack, Schuhe oder Schlafsack vorbereitest, beginnt dein Mikroabenteuer mental. Nachhaltige Planung bedeutet, deine Erwartungen zu reflektieren. Du musst nichts erleben, was du später posten kannst. Du musst niemandem etwas beweisen. Dein Abenteuer ist dann gelungen, wenn es sich für dich richtig anfühlt.

Ein häufiger Fehler besteht darin, Mikroabenteuer zu überplanen. Nachhaltigkeit bedeutet auch, Ressourcen wie Zeit und Energie achtsam zu nutzen. Lass Raum für Spontaneität. Plane einen groben Rahmen, aber keine minutiöse Agenda. So entsteht echte Freiheit.

Ebenso wichtig ist deine innere Haltung gegenüber Unannehmlichkeiten. Regen, Müdigkeit oder Unsicherheit gehören dazu. Sie sind kein Scheitern, sondern Teil der Erfahrung. Wenn du lernst, diese Aspekte anzunehmen, entwickelst du Resilienz. Diese Fähigkeit ist nicht nur draußen wertvoll, sondern auch im Alltag.

Die Rolle von Ausrüstung bei nachhaltigen Mikroabenteuern

Nachhaltigkeit zeigt sich deutlich in deiner Ausrüstung. Weniger ist hier fast immer mehr. Mikroabenteuer leben von Einfachheit. Statt ständig Neues zu kaufen, lohnt es sich, vorhandene Dinge kreativ zu nutzen. Eine alte Isomatte, ein Secondhand-Rucksack oder Kleidung, die du ohnehin besitzt, reichen oft vollkommen aus.

Wenn Neuanschaffungen notwendig sind, solltest du auf Langlebigkeit achten. Hochwertige Produkte, die reparierbar sind und viele Jahre halten, sind langfristig nachhaltiger als günstige Alternativen mit kurzer Lebensdauer. Aktuell gewinnt auch das Thema Leihen und Teilen an Bedeutung. Outdoor-Bibliotheken, Tauschbörsen und lokale Initiativen machen es leicht, Ausrüstung temporär zu nutzen.

Nachhaltige Ausrüstung ist nicht nur eine ökologische Entscheidung, sondern auch eine mentale. Weniger Besitz bedeutet weniger Verantwortung, weniger Gewicht und mehr Bewegungsfreiheit. Dein Fokus liegt nicht auf Dingen, sondern auf Erlebnissen.

Mikroabenteuer vor der Haustür neu entdecken

Einer der größten Vorteile von Mikroabenteuern ist ihre Nähe. Oft übersehen wir die spannendsten Orte, weil sie uns zu vertraut erscheinen. Nachhaltige Planung bedeutet, deine Umgebung mit neuen Augen zu sehen. Ein Fluss, den du sonst nur vom Auto aus kennst, wird zum Abenteuerspielplatz. Ein Waldweg wird zur Einladung, den Alltag hinter dir zu lassen.

Aktuelle Trends zeigen, dass immer mehr Menschen ihre Region bewusst erkunden. Lokale Wanderwege, Naturparks und Schutzgebiete bieten unzählige Möglichkeiten für kurze Auszeiten. Indem du diese Orte nutzt, unterstützt du regionale Strukturen und stärkst deine Verbindung zur Heimat.

Diese Form des Reisens fördert ein neues Heimatgefühl. Du entwickelst Respekt und Wertschätzung für deine Umgebung, weil du sie aktiv erlebst. Nachhaltigkeit wird so zu etwas Persönlichem, nicht zu einer abstrakten Idee.

Zeitmanagement und Mikroabenteuer im modernen Alltag

Ein häufiger Einwand lautet, dass keine Zeit für Abenteuer bleibt. Mikroabenteuer widerlegen genau diesen Gedanken. Nachhaltige Planung bedeutet, Zeitfenster realistisch zu nutzen. Ein Abend, ein früher Morgen oder ein freier Vormittag reichen oft aus.

Aktuelle Arbeitsmodelle mit flexiblen Zeiten und Remote-Arbeit eröffnen neue Möglichkeiten. Ein Mikroabenteuer vor der Arbeit oder zwischen zwei Terminen kann produktiver wirken als ein kompletter Urlaub, der mit hohen Erwartungen verbunden ist.

Wichtig ist, dass du Mikroabenteuer nicht als zusätzliche Aufgabe siehst, sondern als Teil deines Lebensstils. Wenn sie selbstverständlich werden, verlieren sie den Druck des Besonderen und entfalten ihre nachhaltige Wirkung.

Alleine oder gemeinsam nachhaltig unterwegs

Mikroabenteuer kannst du alleine oder mit anderen erleben. Beides hat seinen eigenen Wert. Alleine unterwegs zu sein fördert Selbstreflexion und Unabhängigkeit. Du entscheidest selbst über Tempo, Route und Dauer. Nachhaltige Planung bedeutet hier auch, deine eigenen Grenzen zu kennen und zu respektieren.

Gemeinsame Mikroabenteuer stärken soziale Beziehungen. Sie schaffen geteilte Erinnerungen und fördern Achtsamkeit im Miteinander. Nachhaltigkeit zeigt sich darin, dass alle Beteiligten ähnliche Werte teilen und respektvoll miteinander umgehen.

Aktuell entstehen immer mehr Gemeinschaften rund um Mikroabenteuer. Lokale Gruppen, informelle Treffen und kleine Initiativen zeigen, dass Abenteuer nicht laut oder exklusiv sein müssen. Sie verbinden Menschen durch gemeinsame Erfahrungen in der Natur.

Rechtliche und ethische Aspekte nachhaltiger Mikroabenteuer

Nachhaltig planen bedeutet auch, rechtliche Rahmenbedingungen zu kennen. Nicht jeder Ort eignet sich für jede Aktivität. Schutzgebiete, private Flächen und lokale Regeln müssen respektiert werden. Diese Regeln existieren nicht, um Abenteuer zu verhindern, sondern um Natur langfristig zu schützen.

Ethik spielt eine ebenso wichtige Rolle. Frage dich, ob dein Verhalten fair gegenüber anderen ist. Rücksichtnahme auf Anwohner, Landwirte und andere Naturnutzer ist Teil nachhaltigen Handelns. Mikroabenteuer sollen verbinden, nicht Konflikte erzeugen.

Diese bewusste Haltung stärkt die Akzeptanz von Outdoor-Aktivitäten insgesamt. Wenn Mikroabenteurer als respektvoll wahrgenommen werden, profitieren alle langfristig davon.

Ernährung und Selbstversorgung unterwegs

Auch bei der Ernährung kannst du Mikroabenteuer nachhaltig gestalten. Regionale, saisonale und möglichst unverpackte Lebensmittel reduzieren deinen ökologischen Fußabdruck. Gleichzeitig fördern sie ein bewussteres Essverhalten.

Selbstversorgung ist ein spannender Aspekt vieler Mikroabenteuer. Einfaches Kochen draußen oder ein vorbereitetes Picknick können zu echten Highlights werden. Nachhaltigkeit zeigt sich darin, dass du Abfall vermeidest und Reste wieder mitnimmst.

Aktuell wächst das Interesse an pflanzenbasierter Outdoor-Ernährung. Sie ist oft leichter, haltbarer und umweltfreundlicher. Unabhängig von deiner Ernährungsweise gilt: Bewusstsein ist wichtiger als Perfektion.

Digitale Balance und Mikroabenteuer

Ein zentrales Thema unserer Zeit ist der Umgang mit digitalen Medien. Mikroabenteuer bieten eine ideale Gelegenheit, bewusst offline zu gehen. Nachhaltig planen bedeutet, digitale Hilfsmittel gezielt einzusetzen und nicht permanent verfügbar zu sein.

Navigation, Wettercheck oder Notfallkommunikation sind sinnvoll, ständige Ablenkung hingegen nicht. Wenn du dein Smartphone bewusst beiseitelegst, vertiefst du deine Wahrnehmung und erlebst intensiver.

Diese digitale Pause wirkt oft länger nach als erwartet. Viele berichten, dass sie auch im Alltag achtsamer mit Medien umgehen, nachdem sie Mikroabenteuer erlebt haben. Nachhaltigkeit entsteht hier auf mentaler Ebene.

Mikroabenteuer als langfristiger Lebensstil

Der größte Wert nachhaltiger Mikroabenteuer liegt in ihrer Wiederholbarkeit. Sie sind kein einmaliges Event, sondern ein kontinuierlicher Prozess. Mit jeder Erfahrung lernst du dazu, wirst sicherer und bewusster.

Nachhaltig planen bedeutet, aus Erlebnissen zu reflektieren. Was hat dir gutgetan, was weniger? Welche Orte möchtest du wieder besuchen, welche nicht? Diese Reflexion vertieft deine Beziehung zur Natur und zu dir selbst.

Langfristig verändern Mikroabenteuer deinen Blick auf Freizeit, Konsum und Erfolg. Du erkennst, dass erfüllende Erlebnisse nicht teuer oder weit entfernt sein müssen. Diese Erkenntnis ist vielleicht der nachhaltigste Effekt überhaupt.

Nachhaltige Mikroabenteuer als Antwort auf unsere Zeit

Mikroabenteuer nachhaltig zu planen ist mehr als eine Freizeitidee. Es ist eine bewusste Entscheidung für ein Leben mit mehr Achtsamkeit, Verantwortung und Tiefe. In einer Welt, die immer schneller, lauter und komplexer wird, bieten sie einen Gegenpol, der einfach und erreichbar ist.

Du brauchst keine perfekten Bedingungen, keine spektakulären Orte und keine teure Ausrüstung. Was du brauchst, ist die Bereitschaft, deine Umgebung neu zu entdecken und dich selbst ernst zu nehmen. Wenn du Mikroabenteuer nachhaltig planst, schaffst du Raum für echte Erlebnisse, die lange nachwirken.

Jeder Schritt vor die Tür kann der Anfang sein. Nicht irgendwann, sondern jetzt.

Mikroabenteuer im Rhythmus der Jahreszeiten erleben

Nachhaltige Mikroabenteuer entfalten ihren vollen Zauber, wenn du sie im Einklang mit den Jahreszeiten planst. Jede Jahreszeit bietet eigene Stimmungen, Herausforderungen und Möglichkeiten zur Achtsamkeit.

Im Frühling steht das Erwachende im Mittelpunkt. Knospen, Vogelstimmen und länger werdende Tage schaffen eine Atmosphäre des Neubeginns. Mikroabenteuer können hier besonders leicht sein: eine Morgenrunde durch taufrische Wiesen, das Beobachten von Wildblumen oder ein Frühstück im ersten warmen Sonnenlicht.

Der Sommer lädt zu längeren Aufenthalten im Freiem ein. Warme Nächte ermöglichen Biwak-Erlebnisse, Sternenhimmelbeobachtungen oder späte Spaziergänge ohne künstliches Licht. Nachhaltig bleibt dein Abenteuer, wenn du Hitze respektierst, Wasserquellen schützt und sensible Lebensräume meidest.

Im Herbst entfaltet die Natur eine besondere Intensität. Farbwechsel, Nebel und klare Luft fördern die Wahrnehmung von Vergänglichkeit und Wandel. Diese Jahreszeit eignet sich hervorragend für reflektierende Mikroabenteuer: stille Wanderungen, bewusstes Sammeln von Naturmaterialien oder Tagebuchschreiben im Freien.

Der Winter schließlich reduziert alles auf das Wesentliche. Kälte, Stille und reduzierte Geräusche schaffen eine meditative Atmosphäre. Ein kurzer Spaziergang im Schnee, das Beobachten von Spuren oder ein Sonnenaufgang an einem frostigen Morgen können tief berührende Erfahrungen sein. Nachhaltigkeit bedeutet hier auch, sich angemessen vorzubereiten und Risiken realistisch einzuschätzen.

Achtsamkeit vertiefen: Natur bewusst wahrnehmen

Ein nachhaltiges Mikroabenteuer beginnt oft dort, wo du langsamer wirst. Achtsamkeit bedeutet, nicht nur draußen zu sein, sondern wirklich wahrzunehmen.

Statt Wege lediglich zurückzulegen, kannst du dich auf Details konzentrieren: das Knirschen von Kies unter den Schuhen, den Duft von feuchtem Waldboden, die Bewegung der Wolken oder das Spiel von Licht und Schatten. Diese bewusste Wahrnehmung aktiviert Sinne, die im Alltag oft überdeckt werden.

Eine einfache Übung besteht darin, für einige Minuten stehen zu bleiben und fünf Dinge zu sehen, vier zu hören, drei zu fühlen, zwei zu riechen und eine bewusst zu atmen. Diese Methode bringt dich sofort in den Moment zurück.

Nachhaltigkeit zeigt sich hier als innere Qualität. Je tiefer du wahrnimmst, desto größer wird dein Respekt gegenüber der Umwelt. Natur wird nicht mehr Kulisse, sondern Beziehung.

Mikroabenteuer und persönliche Entwicklung

Viele Menschen unterschätzen, wie stark kurze Auszeiten persönliche Entwicklungsprozesse anstoßen können. Mikroabenteuer sind kleine Trainingsfelder für Fähigkeiten, die im Alltag entscheidend sind.

Du lernst, Unsicherheit auszuhalten, Entscheidungen zu treffen und dich auf Unvorhergesehenes einzustellen. Eine unerwartete Wegsperre, ein Wetterumschwung oder Orientierungsschwierigkeiten fördern Problemlösungskompetenz und Selbstvertrauen.

Auch Selbstwirksamkeit wächst. Wenn du erkennst, dass du mit einfachen Mitteln draußen zurechtkommst, verändert sich dein Selbstbild. Du wirst unabhängiger von Komfort und Konsumbedürfnissen.

Diese Erfahrungen stärken Resilienz. Wer gelernt hat, mit Unbequemlichkeit umzugehen, reagiert gelassener auf Stresssituationen im Alltag.

Kreativität und Inspiration durch einfache Abenteuer

Abstand vom Alltag öffnet Raum für neue Gedanken. Mikroabenteuer wirken wie ein kreativer Reset.

Ohne permanente Reizüberflutung kann dein Gehirn Informationen neu verknüpfen. Viele berichten, dass ihnen während eines Spaziergangs oder beim Sitzen am Wasser plötzlich Lösungen für Probleme einfallen.

Du kannst diesen Effekt bewusst fördern:

  • Nimm ein kleines Notizbuch mit.

  • Skizziere Landschaften oder Formen.

  • Schreibe spontane Gedanken auf.

  • Beobachte Muster in der Natur.

Kreativität entsteht nicht durch Zwang, sondern durch Freiraum. Mikroabenteuer schaffen genau diesen Raum.

Mikroabenteuer mit Kindern nachhaltig gestalten

Nachhaltige Mikroabenteuer sind ideal, um Kindern Naturverbundenheit und Verantwortungsbewusst­sein zu vermitteln. Kinder benötigen keine spektakulären Ziele – sie brauchen Freiheit zum Entdecken.

Ein Bach wird zum Forschungslabor, ein Waldstück zum Abenteuerspielplatz und eine Wiese zur Bühne für Fantasie. Wichtig ist, ihnen Raum für eigene Entdeckungen zu lassen, statt Aktivitäten vollständig zu strukturieren.

Nachhaltigkeit kann spielerisch vermittelt werden:

  • Müll gemeinsam aufsammeln

  • Tiere beobachten ohne sie zu stören

  • Pflanzen respektieren statt pflücken

  • Naturmaterialien bewusst nutzen und zurücklassen

Solche Erfahrungen prägen langfristig. Kinder, die Natur positiv erleben, entwickeln später eher ein Verantwortungsgefühl für Umwelt und Ressourcen.

Mikroabenteuer dokumentieren ohne Leistungsdruck

Das Festhalten von Erlebnissen kann Reflexion und Dankbarkeit fördern. Entscheidend ist, dass Dokumentation nicht zum Leistungsdruck wird.

Statt perfekte Fotos zu jagen, kannst du:

  • kurze Notizen schreiben

  • besondere Geräusche beschreiben

  • Gefühle festhalten

  • kleine Fundstücke skizzieren

Ein Mikroabenteuer-Tagebuch hilft dir, Entwicklungen über die Zeit zu erkennen. Du wirst sehen, wie sich Wahrnehmung, Bedürfnisse und Prioritäten verändern.

Die Erinnerung wird nicht durch Perfektion wertvoll, sondern durch Ehrlichkeit.

Häufige Hindernisse – und wie du sie überwindest

Viele Menschen spüren den Wunsch nach Mikroabenteuern, setzen ihn jedoch nicht um. Typische Barrieren lassen sich bewusst auflösen.

„Ich habe keine Zeit.“
Kleine Zeitfenster genügen. Selbst 30 Minuten bewusst draußen können regenerierend wirken.

„Das Wetter ist schlecht.“
Wetter ist Teil des Erlebens. Mit passender Kleidung wird Regen zur Atmosphäre statt zum Hindernis.

„Ich kenne keine Orte.“
Beginne direkt vor deiner Haustür. Neugier ersetzt Distanz.

„Ich bin allein unsicher.“
Starte mit vertrauten Wegen und erweitere schrittweise deinen Radius.

„Ich brauche bessere Ausrüstung.“
Einfachheit ist Teil des Konzepts. Beginne mit dem, was vorhanden ist.

Mikroabenteuer als Praxis der Dankbarkeit

Je häufiger du Mikroabenteuer erlebst, desto stärker verändert sich dein Blick auf das Alltägliche. Dankbarkeit entsteht nicht durch außergewöhnliche Ereignisse, sondern durch bewusste Wahrnehmung.

Du beginnst, Dinge wertzuschätzen, die zuvor selbstverständlich erschienen: frische Luft, Stille, Bewegung, Licht, Wasser. Diese Wertschätzung wirkt nachhaltig auf dein Wohlbefinden.

Dankbarkeit reduziert das Gefühl von Mangel und stärkt Zufriedenheit. Mikroabenteuer werden so zu einer Praxis innerer Fülle.

Checkliste: Nachhaltige Mikroabenteuer bewusst planen

Vorbereitung

  • ☐ Ziel: Erleben statt Leistung

  • ☐ Ort in erreichbarer Nähe wählen

  • ☐ Anreise klimafreundlich planen

  • ☐ Wetter prüfen und angemessen vorbereiten

  • ☐ Notfallkontakte und Grundsicherheit bedenken

Ausrüstung

  • ☐ Nur das Nötigste mitnehmen

  • ☐ Vorhandene Ausrüstung nutzen

  • ☐ Wiederverwendbare Behälter und Flaschen einpacken

  • ☐ Reparierbare und langlebige Produkte bevorzugen

Nachhaltigkeit unterwegs

  • ☐ Auf Wegen bleiben und sensible Bereiche respektieren

  • ☐ Müll vermeiden und alles wieder mitnehmen

  • ☐ Tiere nicht stören und Pflanzen schützen

  • ☐ Lärm reduzieren und Rücksicht auf andere nehmen

Achtsamkeit & Erlebnis

  • ☐ Tempo bewusst verlangsamen

  • ☐ Sinne aktiv einsetzen

  • ☐ Digitale Ablenkung minimieren

  • ☐ Raum für Spontaneität lassen

Verpflegung

  • ☐ Regionale und unverpackte Lebensmittel bevorzugen

  • ☐ Wiederverwendbares Besteck/Geschirr nutzen

  • ☐ Essensreste wieder mitnehmen

Reflexion danach

  • ☐ Kurz notieren: Was hat gutgetan?

  • ☐ Erkenntnisse für zukünftige Abenteuer festhalten

  • ☐ Dankbarkeit bewusst wahrnehmen

  • ☐ Nächstes Mikroabenteuer planen

Nachhaltige Mikroabenteuer sind keine einmalige Entscheidung, sondern eine Praxis. Mit jedem Schritt nach draußen wächst deine Verbindung zur Natur, zu deiner Umgebung und zu dir selbst.

Markus Flicker

Markus Flicker – Kreativer Unternehmer mit anhaltender konstruktiver Unzufriedenheit. Steiermark Graz Gleisdorf Österreich // Finden und Erstellen von visuellen Lösungen für dein Unternehmen. Markus Flicker Fotograf & Videograf Graz Contentcreator & Autor Fotografie / Bildbearbeitung / Workshops / Reisen / Blog / Podcast