Medienmanipulation und klassische 36 Strategeme
Wie alte Machttechniken unsere moderne Wahrnehmung steuern Medien sind heute allgegenwärtig. Du wirst morgens vom Smartphone geweckt, scrollst durch Nachrichten, siehst Schlagzeilen, hörst Podcasts, liest Kommentare und nimmst Informationen oft im Sekundentakt auf. Dabei entsteht leicht der Eindruck, dass du frei entscheidest, was du glaubst und wie du die Welt siehst. Doch genau hier beginnt Medienmanipulation. Sie ist selten offensichtlich, kaum jemals grob oder plump und fast nie offen feindselig. Viel häufiger wirkt sie subtil, emotional und scheinbar logisch. Besonders spannend wird dieses Thema, wenn man es mit einem sehr alten Konzept verbindet, den klassischen 36 Strategemen aus der chinesischen Militär- und Machtlehre. Diese Strategeme wurden ursprünglich für Krieg und Politik entwickelt, doch sie entfalten ihre volle Wirkung heute vor allem im Informationskrieg. Medien, soziale Netzwerke, politische Kommunikation und öffentliche Debatten sind ein perfektes Spielfeld für diese zeitlosen Manipulationstechniken. Wenn du einmal verstehst, wie sie funktionieren, wirst du Nachrichten mit völlig anderen Augen lesen. Was Medienmanipulation wirklich bedeutet Medienmanipulation bedeutet nicht zwangsläufig, dass Informationen komplett erfunden sind. Viel häufiger geht es darum, Wahrnehmung zu lenken. Bestimmte Themen werden betont, andere verschwiegen. Worte werden gezielt gewählt, Bilder emotional aufgeladen und Kontexte bewusst verändert. Dein Gehirn wird dabei nicht mit Fakten überzeugt,…
