Ikarus und die moderne Überheblichkeit – warum zu schnelles Wachstum Startups verbrennen kann
Die Geschichte von Ikarus ist tausende Jahre alt und dennoch erschreckend aktuell. Sie handelt von einem jungen Mann, der alles hatte, was man für den großen Durchbruch braucht: eine geniale Idee, den Mut zur Umsetzung und die Möglichkeit, Grenzen zu überwinden, die zuvor unüberwindbar schienen. Und genau darin liegt das Problem. Ikarus flog zu hoch, ignorierte Warnungen und verwechselte Freiheit mit Unverwundbarkeit. Am Ende stürzte er ab. Wenn du heute in die Startup-Welt blickst, erkennst du dieses Muster sofort wieder. Gründerinnen und Gründer mit brillanten Visionen, Investoren mit viel Kapital, Märkte, die scheinbar unendlich wachsen, und eine Euphorie, die jede Vorsicht übertönt. Überheblichkeit ist dabei selten Arroganz im klassischen Sinn. Sie zeigt sich viel subtiler. Sie tarnt sich als Optimismus, als Mut, als Glaube an die eigene Idee. Doch genau wie bei Ikarus liegt darin eine enorme Gefahr. Dieser Artikel nimmt dich mit auf eine tiefgehende Reise durch das Prinzip der Überheblichkeit, des zu schnellen Wachstums und des bewussten oder unbewussten Ignorierens von Risiken. Er verbindet den Mythos von Ikarus mit aktuellen Entwicklungen in der Startup- und Wirtschaftswelt und zeigt dir, warum Skalierung Struktur braucht und nicht allein von Vision getragen werden kann. Der Mythos von Ikarus als Spiegel unserer…